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Üppige Gärten in steiler Hanglage
Tadschikistan

Gärten in Hanglage

Projektstatus laufend
Themenschwerpunkt
Landwirtschaft & Umwelt Mehr erfahren
Kerstin Bandsom Team Communications

An die steilen Hänge, die das Zerafshan-Tal säumen, schmiegen sich Gemüsegärten in üppigem Grün. Äpfel-, Walnuss- und Aprikosenbäume klammern sich mit ihren Wurzeln an den Berg. Die Pflanzen sind der ganze Stolz der Bergbauern, die in dieser unwirtlichen Gegend leben. Noch vor ein paar Jahren sah es hier gaz anders aus. Die trockenen Böden gaben magere Ernten her, immer wieder verloren Bäume und Pflanzen den Halt und rutschten die Berghänge hinab.  

Blick ins Zerafshan-Tal: Durch Erosion stürzten hier immer wieder Bäume oder Gartenanlagen ab.
Blick ins Zerafshan-Tal: Bedingt durch Erosion stürzten hier immer wieder Bäume oder sogar ganze Gartenanlagen ab. © Guido Ohlenbostel/Welthungerhilfe

Seit die Welthungerhilfe in den Distrikten Pandschakent und Ayni 5.500 bedürftige Haushalte mit rund 35.000 Personen unterstützt, hat sich die Lage grundlegend verändert: Die Zeiten unwirtschaftlicher Anbaumethoden sind vorbei.

Das Problem der abstürzenden Berghänge ist zum Teil hausgemacht: Um an Brennholz zu kommen, hatten die Bewohner des Zerafshan-Tals in den vergangenen Jahren ihre Wälder abgeholzt.  In der Folge sank die Bodenerosion, die Lawinengefahr stieg. Inzwischen wurde mit der Wiederaufforstung von Land und der Stabilisierung von Berghängen begonnen. 

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Die Bevölkerung wird miteinbezogen

„Im Agrarsektor liegt ein enormes Potenzial“, so Romy Lehns, Landesdirektorin der Welthungerhilfe in Tadschikistan. „Dieses zu nutzen, dazu fehlten den Bauern die Mittel und entsprechende Kenntnisse.“ Letztere können sie nun erwerben: Ob Fruchtwechsel, Obstbaumkultur, Kompostierung und organische Düngung oder integrierte Schädlingsbekämpfung – in Schulungen lernen sie innovative und umweltschonende landwirtschaftliche Methoden kennen. Es geht zum Beispiel darum, wie sie fatale Erdrutsche, bei den die Gärten abstürzen, vermeiden können: Indem sie Hangterrassen und Konturpflanzungen anlegen.

Den Teilnehmern der Schulungen wird außerdem standortgerechtes Saatgut und eine größere Auswahl an Obst- und Gemüsesorten vorgestellt. Das Saatgut, die Bäume und Pflanzen gedeihen in der Region deutlich besser als so manches, was hier vorher gepflanzt wurde. Die Familien freuen sich über höhere Ernteerträge und haben nun ausgewogenere, frische und vitaminreiche Nahrungsmittel zur Verfügung. 

So hilft die Welthungerhilfe in Tadschikistan

(Projektnummer: TJK 1096)

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