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Wasser- und Solarkraft in Tadschikistan
Tadschikistan

Solarenergie gegen Abholzung

Projektstatus beendet
Themenschwerpunkt
Landwirtschaft & Umwelt Mehr erfahren

Die Energieversorgung in Tadschikistan ist lückenhaft und unzuverlässig. Besonders in den ländlichen Regionen haben die Bewohner keinen gesicherten Zugang zu Strom, in der Winterzeit wird Strom nur stundenweise zugeteilt. Mangels Alternativen nutzen die Menschen Feuerholz aus den Wäldern und getrockneten Dung um Heizungen, Herde und Öfen zu befeuern.

Wasser- und Solarkraft in Tadschikistan
Schreiner werden im Bau von Isolierfenstern geschult. © Welthungerhilfe

Energieeffizienz statt traditioneller Feuerstellen 

Die traditionellen Feuerstellen brennen extrem ineffizient bei hohem Brennstoffverbrauch. Sie besitzen auch keinen Rauchabzug. Dadurch leiden viele Frauen und Kinder an chronischen Atemwegserkrankungen. Darüber hinaus fällt ihnen die aufwändige und zeitraubende Aufgabe zu, Holz und Dung außerhalb der Dörfer zu sammeln.

Da seit Jahrzehnten drei bis vier mal mehr Holz entnommen wird als nachwächst, kommt es vermehrt zu Erosion der Böden und zunehmender Wüstenbildung.

Seit 2004 arbeitet die Welthungerhilfe mit lokalen Partnern daran, die Lebensbedingungen in den Dörfern der Provinzen Khatlon und Sughd zu verbessern. Sie setzt dabei auf erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Beide Provinzen verfügen über ein trockenes Klima mit vielen Sonnenstunden. Gleichzeitig sind natürliche Ressourcen in Form von Feuerholz knapp.

Energieeffizienz statt traditioneller Feuerstellen 
Traditionelle Herde und Öfen werden mit Feuerholz oder Viehdung befeuert. © Welthungerhilfe
So hilft die Welthungerhilfe

Insgesamt führt das Projekt bereits jetzt zu einem deutlich reduzierten Druck auf die verbleibenden natürlichen Ressourcen. Darüber hinaus profitieren sowohl Privathaushalte als auch der produzierende Sektor von zuverlässiger und kostengünstiger Energie aus erneuerbaren Quellen.

(Projektnummer: TJK1089)

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