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Josephine ist eine von über 100.000 Menschen, die derzeit im Flüchtlingscamp in Bentiu im Südsudan leben. Gemeinsam mit ihren Kindern ist die junge Mutter vor brutalen Kämpfen und Gewalttaten in ihrem Heimatdorf geflohen. Hier lebt die Familie nun in einem einfachen Zelt aus weißen Plastikplanen. Damit Josephine sich und ihre Kinder ernähren kann, ist sie auf Hilfsorganisationen wie die Welthungerhilfe angewiesen, die sie mit Hirse, Erbsen und weiteren Grundnahrungsmitteln versorgen.

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Seit Ende 2013 herrscht im Südsudan Krieg. Obwohl kürzlich ein neues Friedensabkommen zwischen Regierung und Opposition unterschrieben wurde, besteht in vielen Teilen des Landes weiterhin Unsicherheit. Krisen wie der jahrelange Konflikt im Südsudan spielen eine verheerende Rolle für die Ernährungslage der Bevölkerung. Sie sind die schlimmsten Hungertreiber. Das zeigt auch der aktuelle Welthunger-Index (WHI), der die globale Hungersituation untersucht.

Die Abhängigkeit zwischen Hunger und Krieg
Krisen und Konflikte zwingen die Menschen zu Flucht und legen die Landwirtschaft lahm. Eine gesicherte Ernährung der Bevölkerung ist nicht mehr gegeben. © Welthungerhilfe

Krieg macht hungrig

Hunger im Zusammenhang mit Flucht und Vertreibung ist eine schmerzhafte Realität für Millionen von Menschen. Mit dem Welthunger-Index wird die globale Hungersituation berechnet und bewertet. Der Bericht, der die Hungersituation in 119 Ländern betrachtet, zeigt: In Ländern mit bewaffneten Konflikten ist der Hungerwert doppelt so hoch wie in anderen Ländern. Um Hunger in diesen Ländern zu bekämpfen, müssen politische Lösungen gefunden werden. Humanitäre Hilfe reicht nicht aus.

Welthunger-Index herunterladen

Menschen verlassen ihre Heimat, weil sie keine Perspektive auf ein friedliches, stabiles und würdiges Leben haben. Sie bleiben in ständiger Not um eine gesicherte Ernährung. Dies zeigt: um den Hunger weltweit zu besiegen, muss der Zusammenhang zwischen Hunger, Flucht und Vertreibung als politisches Problem erkannt und gelöst werden.

Geflüchteten langfristig eine Perspektive schaffen

Gegenwärtig sind mehr als 68,5 Millionen Menschen auf der Flucht vor Kriegen und Konflikten. In ihrem Kampf gegen Hunger und Armut arbeitet die Welthungerhilfe seit Jahrzehnten in vielen dieser Länder eng mit Flüchtlingen, auf ganz unterschiedlichen Stationen der Flucht. Beispielsweise versorgt sie rund 330.000 intern Vertriebene im Südsudan und etwa genauso viele Menschen in Syrien, im Irak und in der Türkei.

Das unterstütze ich

In vielen Krisenregionen stellt die Welthungerhilfe Notunterkünfte bereit, verteilt Nahrungsmittel und organisiert den Schulunterricht. Die Geflüchteten werden nicht nur mit dem Nötigsten versorgt, die Hilfe ist darauf ausgerichtet, die Lebensbedingungen langfristig und nachhaltig zu verbessern.

So hilft die Welthungerhilfe langfristig

Erfolge werden sichtbar

Der Welthunger-Index bietet trotz allem Anlass zur Hoffnung: Wir haben Erfolge bei der Bekämpfung des Hungers erzielt. Der WHI-Wert ist in den letzten knapp 20 Jahren global um 28% zurückgegangen. Das Beispiel Äthiopien zeigt, wie gezielte Investitionen in Landwirtschaft, dem Aufbau lokaler Märkte, politischem Willen und mehr die Ernährungslage im Land verbessern kann.

Soweit ist es im Südsudan nicht. Für Josephines Heimat beurteilt der Welthunger-Index die Lage als „besorgniserregend“. Die Welthungerhilfe ist für Menschen wie Josephine da und lindert die akute Not. In Ländern wie Äthiopien unterstützen wir langfristige Entwicklungsprojekte.

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Ihre AnsprechpartnerInnen
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Das DZI Spenden-Siegel bescheinigt der Welthungerhilfe seit 1992 den effizienten und verantwortungsvollen Umgang mit den ihr anvertrauten Mitteln.

Die Welthungerhilfe ist beim Finanzamt als gemeinnützige Organisation anerkannt und von der Körperschaftssteuer befreit. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE812801234.

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