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Mutter mit Kind im Dorf Paroha, Nepal.

Dorfgemeinschaft stärken mit unserem Programm "Nutrition Smart CommUNITY"

Gesunde Ernährung mit System

Gesunde Ernährung für Familien

Arun wuchs langsamer als die anderen Kinder im Dorf Nayagaon im indischen Distrikt Sheopur. Er schrie, war reizbar, ängstlich und ständig müde. Seine Mutter Sunita Adiwasi wusste nicht, dass all dies Symptome von Unter- und Mangelernährung waren. Sie und viele andere Mütter konnten ihren Kindern nur das geben, was sie gerade zur Hand hatten.

Für eine gesunde Ernährung der Familie fehlte es an Geld und Wissen. Sommer mit über 47 Grad Hitze führten zu Wassermangel und Dürre - und damit zu Ernte- und Arbeitsausfällen. Die Familien verdienten als Tagelöhner*innen gerade genug zum Überleben.

Wo kein Kind hungrig schlafen geht

Im Jahr 2018 wird Nayagaon zu einem Modelldorf im Konzept der Welthungerhilfe, das die Entwicklung zu einem sogenannten "Nutrition Smart Village" vorsieht. Bei diesem Ansatz werden an verschiedenen Stellen Impulse gesetzt, um ein funktionierendes Ernährungssystem in den Gemeinden zu etablieren. Denn Verhalten ändert sich nur mit Wissen.

Frauen lernen, was gesunde Ernährung ist, aber auch, wie wichtig Hygiene, sauberes Wasser und Gesundheitsvorsorge sind. Sie werden stärker in Entscheidungsprozesse einbezogen und organisieren Selbsthilfegruppen und Dorfkomitees. Außerdem erhalten die Familien eine landwirtschaftliche Ausbildung, damit sie nachhaltig vielfältige Nahrungsmittel für den Eigenbedarf produzieren können.

Frau mit Kind nach der Gemüseernte, Nepal.

Die ersten 1.000 Tage sind entscheidend

Die ersten 1.000 Tage im Leben eines Kindes sind entscheidend - vom Beginn der Schwangerschaft bis zum zweiten Lebensjahr. Damit sich das Kind von Anfang an körperlich und geistig gesund entwickeln kann, muss auch die Mutter gesund sein. Ist sie mangelernährt, kommt das Kind bereits geschwächt zur Welt und erhält über die Muttermilch nicht genügend Nährstoffe.

Die Nutrition Smart Villages zeigen Erfolg: Mit neuem Wissen werden die Menschen in die Lage versetzt, aus diesem Teufelskreis auszubrechen.

 

Nachhaltiges Wirken

Arun war eines von 70 unterernährten Kindern in Nayagaon. Drei Jahre nach Projektbeginn zeigen nur noch drei Kinder Anzeichen von Unterernährung. Arun ist gewachsen und hat sich altersgemäß entwickelt.

Seine Mutter Sunita Adiwasi und andere Frauen aus Nayagaon geben ihr Wissen inzwischen in den Nachbargemeinden weiter. Sie und das funktionierende System in ihrem Dorf haben Vorbildcharakter.

Nach 670 Modelldörfern in Indien, Bangladesch und Nepal weiten wir das Konzept mit dem Namen "Nutrition Smart CommUNITY" nun auf weitere Regionen aus - nach Sierra Leone, Malawi, Äthiopien, Burundi und Tadschikistan.

Sunita Adiwasi und ihre Familie, Nayagaon, Indien.

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25€

... ermöglichen z.B. die Teilnahme von einer Mutter mit ihrem Kind an einem 15-tägigen Nutrition Camp inkl. Schulungen zu gesunder Ernährung für Kinder in den ersten 1000 Tagen und 3 Mahlzeiten pro Tag.

Frau im Nutzgarten bei Gemüseernte, Nepal 60€

... helfen z.B. einer Familie dabei einen Hausgarten einzurichten, inkl. Bereitstellung von Zäunen, Saatgut für verschiedene Gemüsesorten und Unterstützung bei der Kompostherstellung.

Frau auf dem Feld bei Gemüsernte, Nepal 250€

... finanzieren z.B. einer Bauernfamilie auf nachhaltigen, integrierten Anbau umzustellen – mit Ausbildung, Saatgut, Unterstützung bei der Tierhaltung, Tröpfchenbewässerung und schonender Bodenbearbeitung.

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