27.03.2015 | Pressemitteilung

Ausgangssperre in Sierra Leone

Drastische Maßnahmen im Kampf gegen Ebola

Schutzmassnahmen vor dem Ebola Virus informiert
Ebola in Liberia. © Welthungerhilfe

Die neuerliche Ausgangssperre in Sierra Leone ist ein bedeutender Schritt, um die Ebola-Epidemie endgültig zu bekämpfen. „3,5 Millionen Menschen sind in Teilen Sierra Leones aufgefordert, ihr Haus für drei Tage nicht zu verlassen“, sagt Jochen Moninger, Landeskoordinator der Welthungerhilfe.

Die Welthungerhilfe unterstützt in der Hauptstadt Freetown die besonders betroffenen Stadtgebiete. 20.000 Slumbewohner werden mit dringend benötigter Verpflegung versorgt. Vier Familien teilen sich dabei jeweils 30 Kilogramm Reis und 4,5 Liter Pflanzenöl.

„Damit helfen wir den Ärmsten der Armen und schaffen gleichzeitig die Grundlage für die Arbeit von freiwilligen Gesundheitsteams. Wir stellen 400 ausgebildete Gesundheitshelfer, die mit Fiebermessgeräten ausgestattet sind. So unterstützen wir die  Haus-zu-Haus-Begehungen in mehreren Stadtteilen von Freetown“, sagt Moninger.

Die Aktivitäten der Welthungerhilfe werden in Kooperation mit anderen UN Organisationen wie WFP, UNMEER und NERC durchgeführt. Die ersten Tonnen Lebensmittel werden zur Stunde verteilt.

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Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland; politisch und konfessionell unabhängig. Sie kämpft für „Zero Hunger bis 2030“. Seit ihrer Gründung wurden mehr als 8.500 Auslandsprojekte in 70 Ländern mit 3,27 Milliarden Euro gefördert. Die Welthungerhilfe arbeitet nach dem Grundprinzip der Hilfe zur Selbsthilfe: von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnerorganisationen.

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