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12.11.2015 | Pressemitteilung

DEUTSCHLAND BRAUCHT ENTWICKLUNGSAGENDA 2030

Im September hat die internationale Gemeinschaft mit der Agenda 2030 neue Ziele für eine nachhaltige Entwicklung der Erde beschlossen. Welthungerhilfe und Terres des Hommes fordern im Zuge der Flüchtlingsdebatte ein Umdenken der Bundesregierung.

Im September hat die internationale Gemeinschaft mit der Agenda 2030 neue Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (SDG) beschlossen. Dazu gehören nicht nur die endgültige Beseitigung von Hunger und Armut sondern auch ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum mit veränderten Konsum- und Produktionsmustern.

„Die neu formulierten Entwicklungsziele sind erstmals eine gemeinsame Verpflichtung für Industrie- und Entwicklungsländer. Wir brauchen jetzt eine nationale Entwicklungsagenda, mit der wir unserer Verantwortung gerecht werden. Dafür muss die Bundesregierung jetzt klare Mechanismen formulieren, wie sie die Agenda in Deutschland umsetzen will“, sagt Till Wahnbaeck, Generalsekretär der Welthungerhilfe, anlässlich der Vorstellung des diesjährigen Berichts zur Wirklichkeit der Entwicklungspolitik (Shadow Dac).

Pressemitteilung zum Download
Frau vor ihrer Produktionsstätte für Recylingprodukte Bericht zum Download

Wirklichkeit der Entwicklungspolitik 2015 (Bericht)

„Wir begrüßen, dass mit der neuen Entwicklungsagenda der Blick auf notwendige Veränderungen auch im eigenen Land gelegt wird. Internationale Verantwortung bedeutet die Verpflichtung zu finanzieller Hilfe für die Bekämpfung von Armut und Hunger, aber auch die Umstellung der Produktions- und Konsummuster in unserem eigenen Land“, sagte Albert Recknagel, Vorstand Programme von terre des hommes. „Für die deutsche Politik bedeutet dies auch, die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen als Langzeitaufgabe zu erkennen, die Deutschland in den nächsten Jahren zu bewältigen haben wird und für die noch weit mehr politische wie auch finanzielle Anstrengungen erforderlich sein werden.“

Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland; politisch und konfessionell unabhängig. Sie kämpft für „Zero Hunger bis 2030“. Seit ihrer Gründung wurden mehr als 8.500 Auslandsprojekte in 70 Ländern mit 3,27 Milliarden Euro gefördert. Die Welthungerhilfe arbeitet nach dem Grundprinzip der Hilfe zur Selbsthilfe: von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnerorganisationen.

Grafik zur ODA des Ausschusses für Entwicklungshilfe (DAC) der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).ODA steht für „Official Development Assistance“ und bezeichnet somit die Entwicklungszusammenarbeit, die durch Steuergelder finanziert ist. © Welthungerhilfe
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Grafik: ODA für Flüchtlinge in Deutschland. © Welthungerhilfe
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Letzte Aktualisierung 06.02.2018

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