Erdbeben Afghanistan: Welthungerhilfe bereitet Verteilung von Hilfsgütern vor
100.000 Euro aus Nothilfefonds bereitgestellt
Bonn, 02.09.2025. Nach dem Erdbeben im Osten Afghanistans steigt die Zahl der Toten und Verletzten weiter an. Bislang sind rund 900 Tote und mehr als 3.000 Verletzte offiziell bestätigt worden. Viele Dörfer in den gebirgigen und schwer zugänglichen Provinzen sind noch immer von der Außenwelt abgeschnitten. Die Welthungerhilfe bereitet gemeinsam mit Partnerorganisationen die Verteilung von winterfesten Zelten und anderen benötigten Hilfsgütern vor. Dafür werden 100.000 Euro aus einem Nothilfefonds bereitgestellt.
„Die Familien brauchen jetzt winterfeste Zelte, denn vor dem Winter lassen sich die zerstörten Häuser nicht wieder aufbauen. Die Straßen und Wege sind vielerorts zerstört, sodass nur wenig Baumaterial transportiert werden kann. Das Erdbeben verstärkt die ohnehin schwierige humanitäre Lage in Afghanistan. Das Land leidet seit vier Jahren unter immer wiederkehrenden Dürren infolge des Klimawandels. Hinzu kommen knapp zwei Millionen Rückkehrer, die seit Beginn des Jahres aus den Nachbarländern Pakistan und Iran abgeschoben worden sind und meist ohne Unterkunft und Existenzgrundlage dastehen. Gleichzeitig geht die internationale Unterstützung für Afghanistan zurück“, beschreibt Elke Gottschalk als zuständige Regionaldirektorin die schwierige Lage des Landes.
Die Welthungerhilfe bittet dringend um Spenden für die Opfer des Erdbebens unter dem Stichwort: Erdbeben Afghanistan
Elke Gottschalk, Regionalkoordinatorin, steht für Interviews zur Verfügung.
Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland; politisch und konfessionell unabhängig. Sie setzt sich mutig und entschlossen für eine Welt ohne Hunger ein. Seit ihrer Gründung am 14.12.1962 wurden 12.777 Auslandsprojekte in rund 72 Ländern und Gebieten mit 5,42 Milliarden Euro gefördert. Die Welthungerhilfe arbeitet nach dem Grundprinzip der Hilfe zur Selbsthilfe: von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnerorganisationen.
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