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30.04.2015 | Pressemitteilung

Erdbeben in Nepal: Herausforderung Logistik

Auf den Flughafen von Kathmandu können nur kleine Maschinen landen, es fehlen Lagerkapazitäten und Lastwagen.

Bereit für den Abflug: Nothilfepakete der Welthungerhilfe für Erdbebenopfer in Nepal. © Welthungerhilfe

Am fünften Tag nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal sind die logistischen Probleme die größte Herausforderung bei der Versorgung der notleidenden Menschen. Auf dem Flughafen von Kathmandu dürfen nur Maschinen mit einem Gesamtlandegewicht von 190 Tonnen ankommen. „Das bedeutet, dass bisher nur kleinere Transportmaschinen landen können. Wir wissen aus anderen Katastrophen, wie frustrierend es ist, wenn die Verteilung der Hilfsgüter so lange dauert. Aber es reicht nicht, alles nur bis nach Kathmandu zu fliegen, es fehlen Lagerkapazitäten und Lastwagen, um auch die entfernten Gebiete erreichen zu können“, erklärt Rüdiger Ehrler, der Nothilfekoordinator der Welthungerhilfe in Nepal.   

Bereits seit Sonntagabend haben erste Abstimmungen zwischen den Hilfsorganisationen, den Vereinten Nationen und der Regierung zu den Bereichen Gesundheit, Wasserversorgung, Logistik, Wiederaufbau und Ernährungssicherung in Kathmandu stattgefunden. Die eingespielte Zusammenarbeit  zwischen den Hilfsorganisationen und der Regierung vor Ort ist die Grundlage für koordinierte Hilfe. 

„Alle Beteiligten ziehen an einem Strang und wissen, dass jeder Tag zählt und viele Betroffene bisher noch keine Hilfe bekommen haben. In einem so schwer zugänglichen Land ist die Versorgung von 1,4 Millionen Menschen mit Nahrungsmitteln eine logistische Herkulesaufgabe“, betont Ehrler.   

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Spendenmöglichkeiten

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Stichwort: Nothilfe Nepal

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Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland; politisch und konfessionell unabhängig. Sie kämpft für „Zero Hunger bis 2030“. Seit ihrer Gründung wurden mehr als 8.500 Auslandsprojekte in 70 Ländern mit 3,27 Milliarden Euro gefördert. Die Welthungerhilfe arbeitet nach dem Grundprinzip der Hilfe zur Selbsthilfe: von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnerorganisationen.

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Letzte Aktualisierung 06.02.2018

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