12.07.2016 | Pressemitteilung

Kämpfe im Südsudan: Welthungerhilfe bleibt

Die Welthungerhilfe unterstützt fast 500.000 Menschen in vier Bundesstaaten des Landes.

Trotz der bewaffneten Kämpfe der letzten Tage in der südsudanesischen Hauptstadt Juba wird die Welthungerhilfe ihre humanitäre Hilfe in anderen Landesteilen fortführen. „Im Norden und Westen des Landes ist die Lage derzeit ruhig und wir können die wichtigen Nahrungsmittelverteilungen fortführen. In Juba selbst haben wir alle unsere Mitarbeiter in Sicherheit gebracht.

Einige ausländische Kollegen verlassen heute oder morgen mit deutschen Militärmaschinen das Land und bleiben in Uganda bis sich die Sicherheitslage wieder beruhigt. Für das Land sind diese erneuten Kämpfe eine Katastrophe, denn die Menschen verlieren das Vertrauen in die Zukunft. Tausende flüchten wieder auf die ohnehin überfüllten UN-Stützpunkte, um dort Sicherheit und ein wenig Nahrung zu bekommen. Sie haben erneut das Wenige verloren, was sie besaßen.

Deckblatt: Welthungerhilfe in - Südsudan Hintergrund

Faktenblatt Südsudan

Wir prüfen gerade, wie wir ihnen am besten helfen können, denn eine Hungersnot im Land wird immer wahrscheinlicher“, berichtet der Landesdirektor der Welthungerhilfe, Jonas Wiahl aus Juba. Die Welthungerhilfe unterstützt fast 500.000 Menschen im Südsudan in vier Bundesstaaten des Landes. Dabei stehen sowohl Nahrungsmittelverteilungen für Flüchtlinge als auch landwirtschaftliche Unterstützung durch Saatgut und Beratung von Kleinbauern im Mittelpunkt der Arbeit. Um die Lebensbedingungen insgesamt zu verbessern, baut die Welthungerhilfe an Schulen und öffentlichen Plätzen Latrinen und bohrt Brunnen für sauberes Trinkwasser.

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Nothilfemaßnahmen der Welthungerhilfe im Südsudan.

Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland; politisch und konfessionell unabhängig. Sie kämpft für „Zero Hunger bis 2030“. Seit ihrer Gründung wurden mehr als 8.500 Auslandsprojekte in 70 Ländern mit 3,27 Milliarden Euro gefördert. Die Welthungerhilfe arbeitet nach dem Grundprinzip der Hilfe zur Selbsthilfe: von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnerorganisationen.

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Letzte Aktualisierung 06.02.2018

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