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17.10.2016 | Pressemitteilung

Offensive auf Mossul

Welthungerhilfe bereitet sich auf große Flüchtlingsströme vor

Nach dem Beginn der militärischen Offensive auf Mossul heute Morgen bereitet sich die Welthungerhilfe darauf vor, Flüchtlingsfamilien aus der schwer umkämpften Stadt zu versorgen. Die Vereinten Nationen rechnen damit, dass sich bis zu einer Million Menschen und mehr auf die Flucht begeben könnten.

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Gemeinsam mit den Vereinten Nationen und anderen Hilfsorganisationen hat die Welthungerhilfe seit Wochen intensive Pläne erarbeitet, wie die große Zahl an Flüchtlingen aus Mossul in den umliegenden Gebieten versorgt werden können. 

„Wir wissen, dass in den kommenden Tagen und Wochen Hunderttausende aus Mossul fliehen werden und wohl nur ihre Kleidung und wenige Habseligkeiten mitnehmen können. Daher haben wir zunächst für ca. 1.800 Familien Pakete für die erste Notversorgung zusammengestellt. Sie enthalten Planen und Werkzeuge, mit denen sich die Familien eine provisorische Notunterkunft bauen können. Danach brauchen die Menschen Decken und warme Kleidung, denn in wenigen Wochen wird es sehr kalt im Nordirak“, berichtet der Landesdirektor, Mike Bonke, aus Dohuk.

fünf Jungs lachen in die Kamera Hintergrund

Die Arbeit der Welthungerhilfe im Irak

Die Welthungerhilfe ist seit zwei Jahren im Norden des Irak tätig und unterstützt Flüchtlinge rund um Erbil und Dohuk bei der Rückkehr in ihre Heimatgebiete. Sie waren nach der Eroberung von Mossul durch den IS im Juni 2014 aus ihren Dörfern geflohen. Dabei steht der Wiederaufbau von Schulen und Bewässerungssystemen im Mittelpunkt.  

Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland; politisch und konfessionell unabhängig. Sie kämpft für „Zero Hunger bis 2030“. Seit ihrer Gründung wurden mehr als 8.500 Auslandsprojekte in 70 Ländern mit 3,27 Milliarden Euro gefördert. Die Welthungerhilfe arbeitet nach dem Grundprinzip der Hilfe zur Selbsthilfe: von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnerorganisationen.

Schlagworte
Letzte Aktualisierung 06.02.2018

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