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09.09.2013 | Pressemitteilung

Kooperation zwischen FAO und Welthungerhilfe

Die Welternährungsorganisation FAO und die Welthungerhilfe haben sich heute in Rom durch ein Memorandum of Understanding auf eine Intensivierung der Zusammenarbeit im Kampf gegen Hunger und Armut verständigt. Die Kooperationsvereinbarung bezieht sich insbesondere auf die weltweite Durchsetzung des Menschenrechts auf Nahrung, als auch auf die Stärkung von verantwortungsbewusstem Handeln von Regierungen und Unternehmen hinsichtlich des Umgangs mit Landrechten.

„Die Herausforderungen in der Hungerbekämpfung können nur gemeinsam bewältigt  werden.“ erläutert José Graziano da Silva, Generaldirektor der FAO. „Kooperationen mit der Zivilgesellschaft wie der Welthungerhilfe sind bei der weltweiten Durchsetzung des Rechts auf angemessene und gesunde Nahrung von entscheidender Bedeutung.“

Die Welthungerhilfe und die FAO wollen in den von Hunger betroffenen Ländern die Situation der Menschen durch konkrete Schritte verbessern:

„Für die Welthungerhilfe und die Welternährungsorganisation steht die konkrete Hungerbekämpfung im Fokus. Aus diesem Grund beinhaltet die Zusammenarbeit ergebnisorientierte Maßnahmen wie beispielsweise den Aufbau von Agriculture Business Centres. In diesen Einrichtungen wird Wissen um innovative landwirtschaftliche Anbautechniken mit Kleinbauern ausgetauscht. Darüber hinaus können sich die Menschen über ihre Landrechte informieren und erhalten Hilfestellung bei deren Durchsetzung.“ verdeutlicht Dr. Wolfgang Jamann, Generalsekretär der Welthungerhilfe. 

1960 initiierte die Welternährungsorganisation eine weltweite Kampagne gegen Hunger und Armut aus der 1962 die Welthungerhilfe hervorging. Seit ihrer Gründung standen der Welthungerhilfe insgesamt 2,52 Milliarden Euro zur Verfügung. Mit diesem Geld führte der Verein bis 2012 insgesamt 4.892 Selbsthilfeprojekte, 1.160 Projekte für Kinder und Jugendliche und 1.099 Nothilfeprogramme in 70 Ländern durch.

Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland; politisch und konfessionell unabhängig. Sie kämpft für „Zero Hunger bis 2030“. Seit ihrer Gründung wurden mehr als 8.500 Auslandsprojekte in 70 Ländern mit 3,27 Milliarden Euro gefördert. Die Welthungerhilfe arbeitet nach dem Grundprinzip der Hilfe zur Selbsthilfe: von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnerorganisationen.

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Letzte Aktualisierung 06.02.2018

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