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13.10.2017 | Pressemitteilung

Superfood, wo es gebraucht wird

Dr. Eckart von Hirschhausen spendet 50.000 Euro Buch-Erlös an die Welthungerhilfe

"Wunder wirken Wunder" ist ein Buch, das Früchte trägt: Tomaten, Moringa, Erdnüsse, Hirse, Mais und vor allem Süßkartoffeln. In seiner Recherche hat der Arzt, Komiker und Autor Dr. Eckart von Hirschhausen entdeckt, "dass wir Deutschen jedes Jahr mehr als eine Milliarde Euro für Nahrungsergänzungsschrott ausgeben, der nachweislich nichts nutzt und in höheren Dosen sogar schadet. Woanders dagegen erblinden bzw. sterben unzählige Kinder an Hunger oder Mangelernährung, weil ihnen die dringend benötigten Vitamine und Mineralien fehlen."

Er fordert auf, bei allen innereuropäischen Krisen "über den Tellerrand zu schauen und zu begreifen: Es gibt nur eine Erde. Und eigentlich reicht sie für alle." Von Hirschhausen möchte helfen, eine gesunde Entwicklung von Kindern durch eine ausgewogene Ernährung voranzubringen: Von dem Erlös seines Buches "Wunder wirken Wunder" (Rowohlt Verlag), das seit über einem Jahr an der Spitze der SPIEGEL-Bestsellerliste steht, spendet er 50.000 Euro an "Ärzte ohne Grenzen" und 50.000 Euro an die Welthungerhilfe, damit in Simbabwe gesundes und vitaminhaltiges Gemüse angebaut werden kann. "Das ist Superfood, wo es gebraucht wird."

"Versteckter Hunger" durch einseitige Ernährung

Pressemitteilung zum Download

Aufgrund der einseitigen Ernährung mit Mais und Reis lässt sich der Vitamin- und Mineralienbedarf in armen Ländern oft nicht decken. Etwa zwei Milliarden Menschen weltweit sind vom sogenannten "hidden hunger" – dem versteckten Hunger – betroffen. In Folge des Mangels, oft in Kombination mit Infekten und erweichter Hornhaut, erblinden weltweit jedes Jahr rund 500.000 Kinder. Von Hirschhausen: "Viele von ihnen sterben innerhalb von zwei Jahren, weil sich keiner um sie kümmert. Das darf nicht länger sein."

Essen "gerechter verteilen"

Dr. Till Wahnbaeck, Vorstandsvorsitzender der Welthungerhilfe: "Es gibt genug zu essen auf der Welt; wir müssen es nur gerechter verteilen. Manchmal können kleine Änderungen im Speiseplan die Gesundheit vor allem der Kinder verbessern. Dazu braucht es Engagement und Leidenschaft. Ich bin froh, dass Dr. Eckart von Hirschhausen mit gutem Beispiel vorangeht."

Mit Geld und Wissen Kleinbauern stärken

Gemeinsam mit ihrer lokalen Partnerorganisation fördert die Welthungerhilfe die kleinbäuerliche Landwirtschaft in Simbabwe. Sie unterstützt Kleinbauern mit Geld und Wissen, damit diese in qualitativ hochwertiges Saatgut investieren und Anbaumethoden erlernen, die die Böden schonen und dennoch höhere Erträge erzielen.

Spendenkonto:

Stichwort "Gesunde Ernährung"

IBAN: DE15 3705 0198 0000 0011 15 | BIC: COLSDE33

Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland; politisch und konfessionell unabhängig. Sie kämpft für „Zero Hunger bis 2030“. Seit ihrer Gründung wurden mehr als 8.500 Auslandsprojekte in 70 Ländern mit 3,27 Milliarden Euro gefördert. Die Welthungerhilfe arbeitet nach dem Grundprinzip der Hilfe zur Selbsthilfe: von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnerorganisationen.

Eckhart von Hirschhausen und Till Wahnbaeck. © Welthungerhilfe
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Eckhart von Hirschhausen und Till Wahnbaeck. © Welthungerhilfe
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Eckhart von Hirschhausen und Till Wahnbaeck. © Welthungerhilfe
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Ein Kind in Simbabwe isst eine Süßkartoffel. © Welthungerhilfe
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Schlagworte
Letzte Aktualisierung 09.01.2018

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Deutsche Welthungerhilfe e. V., Sparkasse KölnBonn IBAN DE15 3705 0198 0000 0011 15, BIC COLSDE33
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