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16.12.2025 | Pressemitteilung

Hunger, Hilfe, Hoffnung: Weihnachten in einer Welt voller Krisen

Welthungerhilfe bittet um Spenden für Menschen in Gaza, im Sudan und der Ukraine

Ulrich Schlenker Team Communications

Bonn/Berlin, 16. Dezember 2025. Während in Deutschland die Weihnachtszeit beginnt, bleiben Millionen Menschen weltweit ohne Schutz, Nahrung oder Wärme. In der Ukraine steht Familien ein kalter Winter ohne Strom bevor, in Gaza verschärfen Überschwemmungen die humanitäre Not, im Sudan sind erneut Zehntausende auf der Flucht. Die Welthungerhilfe ruft zu Solidarität mit den Menschen in den größten Krisen der Welt auf.

„Hunger, Flucht und Kälte kennen keine Feiertage. Gerade jetzt, wenn Solidarität für viele Menschen spürbar wird, dürfen wir diejenigen nicht vergessen, die ums Überleben kämpfen“, sagt Mathias Mogge, General­sekretär der Welthungerhilfe. „Gleichzeitig schrumpfen die staatlichen Mittel für internationale Zusammenarbeit, obwohl eine ausreichende Finanzierung darüber entscheidet, ob lebensrettende Hilfe rechtzeitig ankommt.“

Die Menschen in der Ukraine leben täglich in Angst vor Luftangriffen. Treffen russische Attacken die Energieinfrastruktur, drohen ihnen in den Wintermonaten Dunkelheit und Kälte in unbeheizten Unterkünften. Die Welthungerhilfe unterstützt Familien mit Bargeldhilfen, damit sie Brennholz für Öfen bezahlen können. Zudem fördert sie 13 lokale Initiativen, die Bombenschutzkeller reparieren und lebenswichtige Infrastruktur instand setzen.

Im Gazastreifen haben heftige Regenfälle und Überschwemmungen die humanitäre Not verschärft. Notunterkünfte stehen unter Wasser, Trinkwasserquellen sind verunreinigt, das Risiko von Krankheiten steigt. Gemeinsam mit Partnerorganisationen unterstützt die Welthungerhilfe besonders gefährdete Familien täglich mit Trinkwasser, betreibt zehn Ernährungszentren für Kinder und Schwangere und wird Gemeinschafts-Backöfen aufstellen sowie Lebensmittelgutscheine verteilen.

Auch im Sudan zerstört der Krieg das Leben von Hunderttausenden. Allein in Nord-Darfur sind über neun Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Seit Ende Oktober sind Zehntausende vor den Kämpfen in und um El Fasher geflohen und haben in Tawila Zuflucht gesucht. Dort sind die Aufnahmekapazitäten längst überfordert. Die Welthungerhilfe ist vor Ort und versorgt aktuell rund 2.000 Familien mit Bargeldhilfen und Hygieneartikeln, baut Notlatrinen und erhält mit Tankwagen die Trinkwasserversorgung aufrecht bis die Wasserversorgung, in enger Zusammenarbeit mit lokalen Partnern und Gemeinden, instand gesetzt ist.

Die Welthungerhilfe leistet humanitäre Hilfe dort, wo die Not am größten ist – partnerschaftlich und lokal verankert. Spenden ermöglichen diese lebens­rettende Arbeit und setzen ein Zeichen der Menschlichkeit, gerade in Zeiten, in denen Hoffnung überlebenswichtig ist.

Hinweise für Redaktionen:

Die Welthungerhilfe bittet um Spenden für Menschen in Not: 

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Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland; politisch und konfessionell unabhängig. Sie setzt sich mutig und entschlossen für eine Welt ohne Hunger ein. Seit ihrer Gründung am 14.12.1962 wurden 12.777 Auslandsprojekte in rund 72 Ländern und Gebieten mit 5,42 Milliarden Euro gefördert. Die Welthungerhilfe arbeitet nach dem Grundprinzip der Hilfe zur Selbsthilfe: von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnerorganisationen.

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