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Symbolbild Presseverteiler

Digitale Pressemappe Welthunger‑Index 2025

Alle Unterlagen für Ihre Berichterstattung. Sperrfrist: 09.10.2025, 00:01 Uhr

Team Communications Pressehandy

Die Welthungerhilfe stellt kurz vor dem Welternährungstag mit ihren Partnern Concern Worldwide und dem Institut für Friedenssicherungsrecht und humanitäres Völkerrecht (IFHV) den Welthunger-Index 2025 in Berlin vor. Der Bericht ermittelt die Entwicklung der globalen Hungersituation seit 2000. Er dient als wichtige Messgröße, um Verbesserungen bzw. Verschlechterungen des Ernährungszustandes von Kindern und Erwachsenen in den einzelnen Ländern und Regionen zu erfassen.

Der Bericht „20 Jahre Fortschritt im Blick: Zeit für ein neues Bekenntnis zu Zero Hunger“ zeigt, dass bis 2016 zwar wichtige Fortschritte bei der Überwindung des Hungers erzielt wurden, doch seitdem stagniert diese Entwicklung. Die Erfolge bleiben deutlich hinter den international verabredeten Zielen zurück und Zero Hunger bis 2030 rückt in weite Ferne.

Der Welthunger-Index erscheint in Zeiten sich zuspitzender Ernährungskrisen: Bewaffnete Konflikte, Klimakrise, wirtschaftliche Instabilität und fehlende politische Entschlossenheit haben die Situation verschärft. Gleichzeitig sinken die Mittel für humanitäre Hilfe, während die Militärausgaben steigen. Damit wird das Leben und die Existenz von Millionen Menschen gefährdet – obwohl Lösungen existieren.

Warum sind die geplanten Kürzungen für den Haushalt 2026 das falsche Signal? Welche Lösungen gibt es, um den Hunger langfristig zu überwinden?

Für weitere Rückfragen oder Interviewpartner*innen stehen wir gerne zur Verfügung.

Pressefotos zum kostenfreien Abdruck

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Frau steht mit Ziegen in der Nähe eines Erdrutsches bei Hochwasser
Bangladesch: Ashinur Begum am Ufer des Brahmaputra in Gaibandha. Überschwemmungen und Erosion bedrohen dort zunehmend Häuser und Lebensgrundlagen. © Saikat Mojumder/Concern Worldwide
Frauen bei der Ernte von Erdnüssen
Sierra Leone: Alouti Kamara erntet im Distrikt Tonkolili gemeinsam mit anderen Erdnüsse auf einem Gemeinschaftsfeld. Spargruppen und gemeinschaftliche Landwirtschaft stärken Einkommen und Ernährungssicherheit. © Conor O’Donovan/Concern Worldwide
Dorfbewohner sitzend und diskutierend um ein Notizbuch
Sierra Leone: Im Distrikt Kenema treffen sich Dorfbewohner*innen zu ihrem wöchentlichen Spar- und Kreditgruppentreffen. So können Mitglieder gemeinschaftlich sparen und Mikrokredite für Nahrung oder Haushaltsbedarfe nutzen. © Apawu/Welthungerhilfe
Zwei Landwirte in Uganda verwendet das Smartphone um Landarbeiter zu finden, 2021.
Uganda: Im Distrikt Luwero unterstützt Ali Sonko seine Nachbarin Fatuma Oluke dabei, über eine lokale Online-Plattform Arbeitskräfte und Werkzeuge für die Landwirtschaft zu organisieren. Digitale Lösungen erleichtern hier Produktion, Verarbeitung und Transport. © Papashotit/Welthungerhilfe
Ein Mann gibt einem Kind in Syrien Brot als Teil einer Hilfslieferung.
Syrien: Nach dem Machtwechsel in Syrien bleibt die Lage katastrophal. Die Welthungerhilfe unterstützt mit Partnern wie SHAFAK, etwa durch Brotverteilungen. © Shafak
Fröhliche Frau bei der Bananenernte
Kenia: Reiche Bananenernte auf Anns Farm. Das Projekt SUSTFARM+ stärkt in Kakamega, Bungoma und Siaya nachhaltige Lebensmittelsysteme und setzt dabei auf einen ganzheitlichen Ansatz über die Wertschöpfungskette hinaus. © Welthungerhilfe
Mann hockt in seinem Gemüsegarten, der mit einem Tröpfchenbewässerungssystem ausgestattet ist.
Haiti: Teófilo Durán bewässert Gemüsepflanzen mit einem Tröpfchensystem im Rahmen eines Projekts zur klimaresilienten Landwirtschaft. Das Vorhaben fördert Ernährungssicherung und Wiederaufforstung in gefährdeten Gemeinden. © Welthungerhilfe
Eine Gruppe Viehhirt*innen entlädt einen LKW mit getrocknetem Tierfutter. Sie legen es in mehrere Haufen in die pralle Sonne.
Somalia: Futtervertriebsstandort – eine gemeinsame Maßnahme von ARD Africa for Rural Development und der Welthungerhilfe, um die Folgen von Wasserknappheit und Hunger in Subsahara-Afrika zu mildern. © Welthungerhilfe
Zwei Hände halten eine große Menge Körner – Symbol für Ernährungssicherung und landwirtschaftliche Unterstützung im Rahmen eines Projekts der Welthungerhilfe in Nepal.
Nepal, 2022: Zwei Hände halten eine große Menge ungepellter Getreidekörner. Das Bild steht sinnbildlich für den Wert von Nahrung und den Einsatz für Ernährungsicherheit weltweit. © Opladen/Welthungerhilfe
Marlehn Thieme, Präsidentin der Welthungerhilfe, spricht mit einer lokalen Interessenvertreterin im ländlichen Simbabwe. Beide stehen auf sandigem Boden vor einem grünen Garten.
Simbabwe: Marlehn Thieme (l.), Präsidentin der Welthungerhilfe, im Gespräch mit Elizabeth Maraire im Distrikt Rushinga. Die Welthungerhilfe unterstützt dort Gemeinden bei Klimaanpassung und nachhaltigen Lebensgrundlagen. © Marima/Welthungerhilfe
Mathias Mogge im Gespräch mit einem syrischen Vater vor einer Bäckerei in Tell Rifaat.
Syrien: Mathias Mogge (l.), Generalsekretär der Welthungerhilfe, vor einer Bäckerei in Tell Rifaat. Seit 2013 unterstützt die Welthungerhilfe dort Bäckereien mit Mehl und Treibstoff. © Abokhors/Welthungerhilfe
Marlehn Thieme, Präsidentin der Welthungerhilfe
Marlehn Thieme, Präsidentin der Welthungerhilfe © Papsch/Welthungerhilfe
Mathias Mogge, Generalsekretär und Vorstandsvorsitzender der Welthungerhilfe
Mathias Mogge, Generalsekretär und Vorstandsvorsitzender der Welthungerhilfe © Christoph Papsch/Welthungerhilfe

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Weltkarte mit Ländern und ihren WHI-Werten
Welthunger-Index 2025: Die analysierten Länder können in Kategorien einsortiert werden; je nachdem, ob die Hungerwerte gravierend, sehr ernst, ernst, mäßig oder niedrig sind. © Welthungerhilfe
Illustration mit Handlungsempfehlungen aus dem Welthunger-Index
Welthunger-Index 2025: Regierungen auf allen Ebenen müssen Verantwortung übernehmen und den Kreislauf von Krieg und Hunger durchbrechen. © Welthungerhilfe
Grafik, die wesentliche Probleme aus dem Bericht zum Welthunger-Index aufzeigt
Welthunger-Index 2025: Seit 2016 wurde der Hunger kaum reduziert, und das Ziel, bis 2030 #ZeroHunger zu erreichen, ist in Gefahr. © Welthungerhilfe
Welthunger-Index 2025: Karte mit Ländern eingefärbt nach Schwere der Hungersituation, ohne Legende
Welthunger-Index 2025: Karte ohne Legende. © Welthungerhilfe

Interaktive Karte zur kostenfreien Verwendung online

Weitere Downloads zum Thema

Factsheet Hunger 2026
Factsheet Hunger

Wie viele Menschen hungern weltweit? Wo ist der Hunger am größten? Und warum? Antworten auf die häufigsten Fragen zum Thema Hunger finden Sie hier.

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Welthungerhilfe kurz und knapp

Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland; politisch und konfessionell unabhängig. Sie setzt sich mutig und entschlossen für eine Welt ohne Hunger ein. Seit ihrer Gründung am 14.12.1962 wurden 12.777 Auslandsprojekte in rund 72 Ländern und Gebieten mit 5,42 Milliarden Euro gefördert.

Die Welthungerhilfe arbeitet nach dem Grundprinzip der Hilfe zur Selbsthilfe: von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnerorganisationen.

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