Simbabwe: Die Arbeit der Welthungerhilfe

Simbabwe

Hunger und Arbeitslosigkeit prägen den Alltag

Es ist die Quittung für jahrelanges Misswirtschaften seitens des Staates: Die einst blühende Landwirtschaft Simbabwes ist am Boden. Etliche Farmer hatten auf den Tabakanbau gesetzt und die Getreideproduktion aufgegeben. Im Zuge einer Landreform Ende der neunziger Jahre wurden zudem viele Großbauern enteignet und Ackerflächen neu verteilt. Tausende Landarbeiter verloren ihre Arbeit oder wurden vertrieben. Fruchtbare Nutzflächen lagen zu lange brach. Arbeitslosigkeit und Ernährungsunsicherheit prägen nun den Alltag der Menschen.

Karte: Welthunger-Index in Simbabwe (2000: 40,9, 2017: 33,8)

Auf einen Blick: Welthungerhilfe in Simbabwe

  • 12 laufende Projekte
  • 416.122 erreichte Menschen
  • 7,17 Mio. Euro Fördersumme 2016
  • 10 Partnerorganisationen vor Ort
  • Schwerpunkte der Arbeit: Ernährunssicherung, Ländliche Entwicklung, Anbindung kleinbäuerlicher Landwirtschaft an Märkte, Training in angepassten Anbaumethoden, WASH, Nothilfe
  • Internationale Partner: BMZ, DFAT, FAO, UNDP, UNICEF, Sonstige

(Stand: 2016, mehr Informationen im Jahresbericht 2016)

Ausgewählte Projekte

Neustart durch Landwirtschaft

Wie wir den Kleinbauern in Simbabwe zum Neustart verhelfen

In Simbabwe leidet ein Drittel der Kinder unter fünf an chronischer Mangelernährung. Um die Ernährungssituation zu verbessern, schult die Welthungerhilfe Kleinbauern in modernen Anbaumethoden.

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Kontakt
Kerstin Bandsom

Kerstin Bandsom

Informationsstelle

+49 228-22 88 127

Neue Anbaumethoden schaffen Hoffnung
Neue Anbaumethoden schaffen Hoffnung