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Etwas über ein Jahr ist es her, dass über eine Million Rohingya vor Diskriminierung und Gewalt aus Myanmar ins benachbarte Bangladesch fliehen mussten. Unter desaströsen Bedingungen harren sie heute in Cox’s Bazar aus, dem größten Flüchtlingscamp der Welt.

Eine dieser Menschen ist Arufa. Viele Tage war sie mit ihren sechs Kindern unterwegs. Ihre Habseligkeiten musste sie zuhause lassen und kam nur mit dem Nötigsten, völlig entkräftet und halb verhungert im Flüchtlingscamp an.

Das Leben vor Ort ist extrem hart: Starke Regenfälle sorgen für Überflutungen und bedrohen die notdürftigen Unterkünfte der Menschen. Es gibt kaum Trinkwasser oder Lebensmittel – und mangels Öfen oder Brennstoff auch keine Möglichkeiten, diese zuzubereiten.

Die Welthungerhilfe ist dabei, das zu ändern. Deshalb verteilen wir gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen Öfen und umweltfreundliches Brennmaterial an die Menschen vor Ort.

Unterstützen Sie uns dabei!

Eine Hütte im Flüchtlingscamp Cox's Bazaar: Der aufgeweichte Boden im Camp rutscht leicht ab und gefährdet die Rohingya. © Hedemann/Welthungerhilfe
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Sabrang im Distrikt Cox's Bazar, Bangladesch: Geflüchtete Rohingya werden nach der Erstregistrierung mit LKWs zur ED-Behandlung nach Nayapara gebracht. © Daniel Rosenthal
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Der Ausblick von einem Funkturm macht die gigantischen Ausmaße des Kutupalong Flüchtlingscamps im Distrikt Cox's Bazar deutlich. © Daniel Rosenthal
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Über die Hälfte der geflüchteten Rohingya sind Kinder. © Welthungerhilfe
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Zu den Hauptverkehrswegen im Flüchtlingscamp Kutupalong zählen zwei Bambusbrücken. Provisorische Infrastruktur wie diese lässt ahnen, welche Gefahr heftiger Monsunregen für die Menschen darstellt. © Daniel Pilar
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Eine Hygiene-Promoterin schult Rohingya-Frauen im Flüchtlingscamp Leda in Cox's Bazar. © Anando
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Geflüchtete erhalten Pakete mit wichtigen Hygieneartikeln wie Seife und Menstruations-Pads. © Welthungerhilfe
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Flüchtlinge der Rohingya aus Myanmar überqueren die Grenze nach Bangladesch im November 2017. © Daniel Pilar
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Kein Essen ohne Brennmaterial

Um in dem Camp provisorische Hütten zu bauen, rodeten die Menschen die zuvor dicht bewaldeten Hügel rund um das Flüchtlingscamp. Auf der Suche nach Brennmaterial fällten sie die letzten stehengebliebenen Bäume und gruben auch die Wurzeln aus.

Die kurzfristigen Folgen waren katastrophal. Als im Juni der Monsun mit heftigen Regenfällen einsetzte, hielt an den steilen Hängen nichts mehr den sandigen Boden fest, immer wieder kam es zu Erdrutschen. Viele Flüchtlinge wurden von Schlammlawinen verschüttet, einige starben, darunter mehrere Kinder.

Auch langfristig verschärft sich die Situation: Auf der Suche nach Material legen die Mädchen und Frauen, die traditionell für die Sammlung von Feuerholz zuständig sind, viele Kilometer zurück – und finden häufig nur wenige Zweige. In ihrer Not verbrennen sie ihre eigene Kleidung, Müll oder Plastik. Die giftigen Kunststoffdämpfe, die bei der Verbrennung entstehen, werden von allen Bewohnern der Unterkünfte eingeatmet.

Jetzt Alternativen unterstützen

Und immer noch fehlt es an Brennholz: Auf der Suche nach Material legen die Mädchen und Frauen, die traditionell für die Sammlung von Feuerholz zuständig sind, viele Kilometer zurück – und finden häufig nur wenige Zweige. In ihrer Not verbrennen sie ihre eigene Kleidung, Müll oder Plastik. Die giftigen Kunststoffdämpfe, die bei der Verbrennung entstehen, werden von allen Bewohnern der Unterkünfte eingeatmet.

Weniger Hunger dank Reisschalen

Ohne neues Brennmaterial ist Überleben in Cox’s Bazar schwierig. Denn Reis und Linsen, die Hauptzutaten fast aller Mahlzeiten der Rohingya, sind ungekocht ungenießbar.

Deshalb begann die Welthungerhilfe im Mai gemeinsam mit einer lokalen Partnerorganisation die Menschen mit kleinen Öfen und Brennstoffen zu versorgen. Mehr als 12.000 Menschen haben von dieser Hilfe bereits profitiert. Umweltfreundliche Reisschalenpellets können zum Kochen verwendet werden und entlasten so die Frauen bei der Feuerholzsuche. Auch Arufa kann ihrer Familie nun endlich wieder eine warme Mahlzeit kochen.

Helfen Sie uns noch heute, noch mehr Familien mit dem überlebenswichtigen Brennmaterial zu versorgen. Vielen Dank!

Eine Kochstelle, die mit Pellets beheizt wird.35€

…finanzieren zum Beispiel die Anschaffung eines Ofens für eine Familie im Flüchtlingscamp.

Ein Sack mit gepressten Reispellets50€

…helfen beispielsweise, fünf Familie einen Monat mit umweltfreundlichem Brennmaterial zu versorgen.

Jetzt helfen und spenden

Ihre AnsprechpartnerInnen
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Deutsche Welthungerhilfe e. V.
Sparkasse KölnBonn
IBAN DE15 3705 0198 0000 0011 15
BIC COLSDE33

DZI Spendensiegel

Das DZI Spenden-Siegel bescheinigt der Welthungerhilfe seit 1992 den effizienten und verantwortungsvollen Umgang mit den ihr anvertrauten Mitteln.

Die Welthungerhilfe ist beim Finanzamt als gemeinnützige Organisation anerkannt und von der Körperschaftssteuer befreit. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE812801234.

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