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Die Lage im ostafrikanischen Vielvölkerstaat Äthiopien ist äußerst kritisch: Im Corona-Krisenjahr 2020 sucht nicht nur die Pandemie die leidgeprüften Menschen heim, sondern auch Hungerkrisen, sintflutartige Überschwemmungen und verheerende Heuschreckenplagen. Und die Situation verschlimmert sich weiter. Durch die Eskalation der Kämpfe in der Region Tigray droht ein Bürgerkrieg zwischen der Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) und dem äthiopischen Militär.

Angaben des UN-Flüchtlingswerk (UNHCR) zufolge sind bereits 100.000 Menschen auf der Flucht, mehr als 40.000 davon sind in das Nachbarland Sudan geflüchtet. Doch die Zahl steigt. Grobe Schätzungen gehen von 400.000 Geflüchteten aus der Region Tigray in den kommenden Monaten aus. Ein zunehmender Flüchtlingsstrom hätte schreckliche Folgen, da in der sudanesisch-äthiopischen Grenzregion die Flüchtlingslager vor rund zwei Jahren geschlossen wurden. 

Die Lage ist dramatisch und sie wird wahrscheinlich die nächsten Monate anhalten.

Matthias Späth Welthungerhilfe-Länderdirektor in Äthiopien

Zurzeit flüchten täglich rund 3.000 Äthiopier*innen an die Grenze zum Sudan. Fast die Hälfe der ankommenden Menschen sind unter 18 Jahren, jedes fünfte Kind und Jugendliche*r kommt ohne Begleitung der Eltern. Die meisten von ihnen sind stark dehydriert, erschöpft und hungrig. Da nicht genügend Trinkwasser für die Menschen vorhanden ist, trinken die meisten aus dem Fluss. Auch Sanitäreinrichtungen existieren nicht oder sind in einem katastrophalen Zustand. Die Angst vor Seuchen wächst.

Unser Team befindet sich vor Ort an der Grenze zwischen Äthiopien und Sudan und steht mit den Leiter*innen des Flüchtlingscamps in Kontakt. Die Tigray-Nothilfe ist bereits angelaufen. Zusammen mit ihren Partnerorganisationen hilft die Welthungerhilfe den Menschen mit Trinkwasser und provisorischen Unterkünften. Um unsere Arbeit in der Krisenregion weiter zu gewährleisten und schnellstmöglich auszuweiten, sind wir in Äthiopien und Sudan auf Spenden angewiesen.

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Die Aufwendungen der Welthungerhilfe im Jahr 2019. © Welthungerhilfe

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