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+++ Aktuelles: Gewaltsame Konflikte +++

Seit dem Militärputsch am 1. Februar 2021 gehen die Streitkräften regelmäßig gewaltsam gegen Demonstrant*innen und die Zivilgesellschaft vor, es gibt tausende Festnahmen und hunderte Todesopfer. Rund 370.000 Menschen in Myanmar sind Vertriebene im eigenen Land. Die anhaltende politische Krise und die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben besorgniserregende Auswirkungen auf die Gesamtsituation des Landes: Das Gesundheitssystem ist am Boden – gleichzeitig breitet sich das Coronavirus auch in Myanmar rasant aus. Die wirtschaftliche Situation verschlechtert sich zunehmend – es wird erwartet, dass sich die Anzahl der in Armut lebenden Menschen bis 2022 fast verdoppeln könnte (Quelle: UNDP). Laut dem Welternährungsprogramm könnte die nächste Ernte außerdem um bis zu 15 Prozent schlechter ausfallen, da den Kleinbäuer*innen die finanziellen Mittel fehlen.

Welthungerhilfe in Myanmar

Die Welthungerhilfe ist seit 2002 in Myanmar tätig. Im Jahr 2020 hat die Welthungerhilfe 18 Projekte mit einer Gesamtsumme von 3,29 Millionen Euro gefördert. So konnten 90.000 Menschen unterstützt werden. Das Länderbüro befindet sich in der ehemaligen Hauptstadt Myanmars Yangon.

Unsere Hilfsprojekte und Unterstützung vor Ort

Aktuelle Projekte in Myanmar

Besseres Saatgut für den Reisanbau

Myanmar | 2017 – 2022 | Budget: 3.456.365 €
Institutionelle Geber: LIFT,Mercy Corps USA

Den Bauern die Kontrolle über die Ressourcen zurückgeben

Myanmar | 2017 – 2022 | Budget: 2.426.509 €
Institutionelle Geber: BMZ

Die Kautschukproduktion fit machen für die Zukunft

Myanmar | 2019 – 2022 | Budget: 1.955.605 €
Institutionelle Geber: BMZ,WWF Myanmar,WWF Thailand,WWF-Cambodia

Ernährung und Hygiene für abgelegene Dörfer

Myanmar | 2020 – 2024 | Budget: 1.512.500 €
Institutionelle Geber: BMZ

Nahrung, Wasser, Hygiene und Schutz für Vertriebene

Myanmar | 2020 – 2022 | Budget: 774.736 €
Institutionelle Geber: AA

Der lange Schatten des Zyklon Komen

Myanmar | 2016 – 2021 | Budget: 1.994.871 €
Institutionelle Geber: BMZ

Die wirtschaftlichen Folgen von COVID-19 abmildern

Myanmar | 2020 – 2021 | Budget: 21.500 €

Genug Wasser – auch zum Händewaschen

Myanmar | 2021 – 2021 | Budget: 105.000 €

Konflikte plagen den Vielvölkerstaat – jetzt für Myanmar spenden

Myanmar gilt als das ärmste Land Südostasiens. Die Republik Myanmar liegt in Südostasien und grenzt an Bangladesch, Indien, China, Laos und Thailand. Mit einer Fläche von 676.578 km² ist das Land fast doppelt so groß wie die Bundesrepublik Deutschland. Myanmar ist ein Vielvölkerstaat: Die zirka 55 Millionen hier lebenden Menschen unterteilen sich in 135 ethnische Gruppen und sprechen über 100 verschiedene Sprachen. Fast 90 Prozent der 55 Millionen Einwohner*innen sind Buddhisten.

Aktuell sind schätzungsweise eine Million Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Gründe sind bewaffnete Konflikte, Natur- und andere Katastrophen. Die COVID-19-Pandemie erschwert das Leben der Menschen in Myanmar zusätzlich. Der Bedarf an humanitärer Hilfe ist im vergangenen Jahr aufgrund von bewaffneten Konflikten vor allem in Rakhine, im südlichen Chin, nördlichen Shan und Kachin angestiegen.

Eine Bauernfamilie in Myanmar Arbeiten im Ausnahmezustand

Interview mit Welthungerhilfe-Mitarbeiter Fraser Patterson über die Situation in Myanmar.

Myanmar: Ein Land im Widerstand

Anfang 2021 hat das Militär in Myanmar durch einen Putsch die Macht übernommen. Seither gibt es regelmäßig Massendemonstrationen. Die Streitkräfte gehen gewaltsam gegen Demonstrant*innen vor. Viele unschuldige Zivilist*innen – darunter auch viele Kinder – sind ums Leben gekommen.

Früher war Myanmar eine Kolonie unter britischer Herrschaft und wurde im Jahr 1948 unabhängig. Als britische Kolonie trug das Land den Namen Burma. Erst im Jahr 1989 bekam es von der herrschenden Militär-diktatur den Namen Myanmar. Nach fast 50 Jahren Diktatur fand seit 2011 ein Demokratisierungs- und Friedensprozess statt, der durch den Putsch nun jedoch stark gefährdet ist.

Rohingya: Fast eine Million Menschen geflohen

Die Konflikte im Land Myanmar haben auch Auswirkungen auf die seit Jahrzehnten systematisch verfolgte ethnische Gruppierung Rohingya, eine muslimische Minderheit, die von der Regierung Myanmars nicht anerkannt wird.

Mehr als 900.000 Menschen sind seit 2017 ins benachbarte Bangladesch geflohen. Dort ist nahe der Küstenstadt Cox’s Bazar mittlerweile eines der größten Flüchtlingscamps der Welt entstanden. Die Welthungerhilfe leistet vor Ort Nothilfe und versorgt die geflüchteten Rohingya mit grundlegenden Ressourcen, die sie zum Überleben brauchen. Helfen Sie den Menschen jetzt, indem Sie für Bangladesch spenden.

Geschichte der Rohingya - verfolgt & ohne Zukunft

Die während der Kolonialzeit eingewanderten Rohingya wurden jahrzehntelang Opfer von Diskriminierung und Gewalt. Dazu beschränkt ein im Jahr 1982 eingeführtes und bis heute geltendes Gesetz die Vollbürgerschaft auf die Ethnien, die vor dem Jahr 1824 (Beginn der britischen Kolonialherrschaft) im Land ansässig waren. Die muslimische Minderheit ist ein staatenloses Volk. Da sie nicht als einheimische Bevölkerung gelten, verfügen sie über keinerlei Rechte. Sie dürfen kein Land besitzen, nicht frei reisen und müssen sich schriftlich verpflichten, nicht mehr als zwei Kinder großzuziehen.

Jahrelange Diskriminierung, Verfolgung und Gewalttaten schaffen in der Regel einen Nährboden für extremistische Gruppierungen. So auch in Myanmar: Einige der Verfolgten schlossen sich zur Arakan Rohingya Salvation Army (ARSA) zusammen und verschrieben sich dem Kampf für die Rechte des eigenen Volkes. Mit Angriffen auf Grenzposten und Polizeistationen in den Jahren 2016 und 2017 provozierten sie einen radikalen Gegenschlag des Militärs. Augenzeugen berichten von Vergewaltigungen, abgebrannten Dörfern und wahllosen Tötungen. Menschen wurden systematisch vertrieben und flohen ins benachbarte Bangladesch. 

Jetzt für Geflüchtete aus Myanmar spenden

Direkte Hilfe durch Ihre Spende für Myanmar

Ihre Spende unterstützt unsere Ziele und Hilfsprojekte vor Ort

Nothilfe: Flüchtlinge und Binnenvertriebene erhalten sichere Unterkünfte, Trinkwasser, Nahrungsmittel, Öfen, Brennstoffe und Hygieneprodukte, die den Geflüchteten ein würdevolleres Leben in einer prekären Situation ermöglichen. Ebenso leistet die Welthungerhilfe Wiederaufbauhilfe im Nordwesten Myanmars, wo viele Menschen durch Zyklon Komen immer noch auf humanitäre Hilfe angewiesen sind. Die Menschen erhalten z.B. Saatgut und landwirtschaftliche Produktionsmittel, die ihre Ernährungslage verbessert und ihnen Sicherheit gibt.

Wirtschaftliche Entwicklung: Der Reissektor wird unterstützt. Zum Beispiel professionalisieren sich Saatguterzeuger*innen, damit sie die gewünschte Qualität erreichen und ein Geschäft aus dem Verkauf des Reissaatguts machen können. Die Reisbauern und Reisbäuerinnen erhalten wiederum Zugang zu diesem hochwertigen Saatgut.

Landwirtschaft & Umwelt: Die Welthungerhilfe unterstützt die lokale Bevölkerung dabei, die Nutzung von natürlichen Ressourcen wieder unter ihre Kontrolle zu bringen. Dazu werden in den Dörfern Entwicklungskomitees, Spar- und Ernährungsgruppen eingerichtet. Gleichzeitig werden Kleinbäuerinnen und Kleinbauern beraten, wie sie ihre landwirtschaftliche Produktion verbessern können. Frauen lernen in Schulungen, wie Ernteprodukte verarbeitet und haltbar gemacht werden.

Stärkung der Zivilgesellschaft: Eine nachhaltigere Gummiproduktion ohne Abholzung und Landnahme (land grabbing) ist Ziel dieses Projekts. Denn noch wird 85% des Kautschuks - vor allem für die Autoindustrie - auf kleinen Farmen produziert. Kleinbäuerinnen und Kleinbauern werden geschützt, indem sie für den Markt der Zukunft fit gemacht werden. Damit verbunden sind die Durchsetzung ihrer Interessen und Rechte. Zusammen mit dem Privatsektor,  Regierungsvertreter*innen und Umweltschutzorganisationen werden sie z.B. an einer Aktionsplattform beteiligt.

Helfen Sie mit Ihrer Spende für Myanmar

Transparenz und Qualität

Geprüft und ausgezeichnet

Die Welthungerhilfe steht für Transparenz und Qualität, für sparsamen und zielgerichteten Einsatz der Spenden und verifizierte Informationen. Aus diesem Grund hat uns das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) mit dem Spendensiegel ausgezeichnet. 

Auch darüber hinaus legen wir größten Wert auf Wirtschaftlichkeit und Transparenz. So zeigt unser Jahresbericht detailliert, wofür sämtliche Spendengelder eingesetzt werden und vermittelt einen direkten Einblick in unsere Arbeit.  Im Rahmen der „Initiative Transparente Zivilgesellschaft“ legen wir weitere Informationen offen, wie unsere vollständige Satzung, die Namen und Funktionen wesentlicher Entscheidungsträger, unsere Personalstruktur und vieles mehr.

Infografik: Kuchendiagramm mit Aufteilung der Aufwendungen in 2020.
Die Aufwendungen der Welthungerhilfe im Jahr 2020. © Welthungerhilfe

Deutsche Welthungerhilfe e.V., Sparkasse KölnBonn
IBAN: DE15 3705 0198 0000 0011 15, BIC: COLSDE33

Jetzt spenden

Klimakatastrophen bedrohen die Menschen in Myanmar

Klimaschäden bedrohen die Existenzgrundlagen von hunderten Millionen Menschen weltweit. Laut Klima-Risiko-Index war Myanmar zwischen 2000-2019 am härtesten von Extremwetterereignissen betroffen. Zum Beispiel sind auch Jahre nach den verheerenden Zyklonen Komen im Nordwesten von Myanmar und Zyklon Nargis immer noch Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Die Welthungerhilfe leistet in der Sagaing Region, aber auch im sowieso extrem unterentwickelten Chin Staat Wiederaufbauhilfe. Um Migration und Perspektivlosigkeit entgegenzuwirken, werden den Menschen zum Beispiel landwirtschaftliche Produktionsmittel und Saatgut zur Verfügung gestellt.

Spenden Sie für Myanmar - für eine nachhaltige Veränderung

Welthungerhilfe - Myanmar: Unterstützung der Kleinbauern im Irrawaddy Delta
Welthungerhilfe - Myanmar: Unterstützung der Kleinbauern im Irrawaddy Delta

Myanmar: Chance durch Reisanbau

Das fruchtbare Ayeyarwady Delta in Myanmar eignet sich hervorragend für den Reisanbau. Bauer U Thaung Chit zum Beispiel besitzt ein bisschen Land in einem kleinen Dorf in der Ayeyarwady Delta Region. Der 59-jährige und seine achtköpfige Familie leben hauptsächlich von der Landwirtschaft. Doch die Versorgung mit Lebensmitteln ist nicht gesichert. Viele Landwirt*innen, die Reis anbauen, verfügen über minderwertiges Saatgut, welches vor allem in der Monsunzeit und im Sommer stark anfällig ist.

 

Landwirt*innen auf einem Reisfeld in Myanmar, 2021.
U Thaung Chit gemeinsam mit weiteren Saatgutproduzent*innen auf dem Projektfeld. © Welthungerhilfe

Das Projekt unterstützt U Thaung Chit und weitere Landwirt*innen. In Schulungen lernen sie alles über Saatgutproduktion, Düngung und Bodennutzung. Ziel ist auch, Saatgutnetzwerke aufzubauen. Diese unterstützen Produzent*innen bei der Herstellung und Sicherung der Qualität und sorgen dafür, dass die Akzeptanz des Saatguts steigt. So erreichen sie einen größeren Markt, kleinbäuerliche Betriebe erhalten Zugang zu qualitativ hochwertigem Saatgut und ihre Ernten sind sicher.

Landwirt*innen auf einem Reisfeld in Myanmar, 2021.

Die traditionellen Anbaumethoden sind nicht nachhaltig, vor allem, wenn man kein hochwertiges Saatgut für die Reisproduktion verwendet.

U Thaung Chit Projektteilnehmer

Um seinen Ertrag zu steigern, setzt U Thaung Chit zusätzlich seinen eigenen Strohkompost ein. Da er weniger Düngemittel zukaufen muss, senkt das seine Produktionskosten. Zusätzlich verbessert es die Bodenfruchtbarkeit. U Thaung Chit hat auch gelernt, wie er seine Einnahmen und Ausgaben im Betriebsbuch berechnen und überwachen kann. Das hilft ihm, seine Aktivitäten zu planen.

Das aufgebaute Netzwerk hat mittlerweile 73 Mitglieder. Sie können gemeinsam Betriebsmittel zu einem besseren Preis einkaufen, Kredite an bedürftige Bäuer*innen vergeben und das Reissaatgut zu einem besseren Preis lagern und vermarkten.

Jetzt für Myanmar spenden und Perspektiven schaffen

Existenz vieler Landwirt*innen zusätzlich bedroht durch Corona

Seit der Öffnung Myanmars in 2011 ist ein Wettlauf um die wertvollen Ressourcen des Landes Myanmar entstanden. Das Nachsehen haben die traditionell und in Armut lebenden Minderheiten. Die Covid-19-Pandemie hat die Existenzgrundlage vieler Menschen zusätzlich in Gefahr gebracht oder zerstört, da Kleinbauern und Kleinbäuerinnen während und nach dem Corona-Lockdown ihre Ernte nicht verkaufen konnten und nun Geldnot haben.

Ein Projekt der Welthungerhilfe unterstützt dabei, die Nutzung der natürlichen Ressourcen wieder unter die Kontrolle der lokalen Bevölkerung zu bringen. Dazu werden in den Dörfern Entwicklungskomitees, Spar- und Ernährungsgruppen eingerichtet und beraten. Wer die globalen Veränderungen versteht, kann sich besser schützen. Gleichzeitig berät das Projekt die Kleinbauern und Kleinbäuerinnen, wie sie ihre landwirtschaftliche Produktion verbessern können.

Aktuelle Artikel aus Myanmar

Myanmar: Arbeiten im Ausnahmezustand

Nach Militärputsch in Myanmar - Unser Kollege berichtet im Interview über seine Arbeit zwischen Unruhen, Corona und Nothilfe

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Eine humanitäre Katastrophe mit wenig Perspektive

Die geflohenen Rohinga in Bangladesch ums Überleben. Es mangelt an Perspektiven, die Menschen sind schwer traumatisiert - ein Reisebericht.

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Ernährung und Hygiene für abgelegene Dörfer

In der entlegenen Chin Region im Westen Myanmars leben die meisten Menschen weit entfernt von der nächsten Landstraße. Sie haben kaum Zugang zu Gesundheitsdiensten, Bildung oder Märkten. Die Isolation bedeutet auch einen Mangel an Informationen zu lebenswichtigen Themen wie Ernährung und Hygiene.

Die Welthungerhilfe arbeitet hier in 33 Dörfern, in denen die Menschen neben neuem Wissen auch praktische Hilfe für eine nachhaltige und vielseitigere Landwirtschaft erhalten. Ein Zugang zum Markt wird aufgebaut und die Frauen werden zum Beispiel geschult, wie sie Ernteprodukte verarbeiten können, um sie haltbar zu machen.

Publikationen und Material zu Myanmar

2021-factsheet-myanmar-teaser.jpg
Factsheet Myanmar

Der südostasiatische Vielvölkerstaat Myanmar, ehemals Birma bzw. Burma genannt, zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Alarmierend ist vor allem die...

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2018-teaser-factsheet-rohingya.jpg
Factsheet: Rohingya in Bangladesch

Seit August 2017 sind über 700.000 Rohingya vor der Gewalt in Myanmar nach Bangladesch geflohen. Viele davon leben seitdem im größten Flüchtlingslager...

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Spenden Sie für Myanmar - für eine nachhaltige Veränderung

Alle Spenden sind steuerfrei

Wie kann ich am einfachsten spenden?

Nutzen Sie ganz einfach unser Formular für Online-Spenden. Oder rufen Sie unseren Spenderservice unter der Telefonnummer +49 228-2288-162 an und erteilen Sie der Welthungerhilfe telefonisch eine Einzugsermächtigung über die Abbuchung einer einmaligen oder dauerhaften Spende. Weitere Spendenmöglichkeiten finden Sie hier.

Bekomme ich eine Spendenbescheinigung?

Sie erhalten eine Spendenbescheinigung als Jahreszuwendungsbestätigung zu Beginn des Folgejahres. Auf Anfrage erhalten Sie die Spendenbescheinigung auch früher.

Welche Zahlungsmittel stehen zur Verfügung?

Spenden Sie unkompliziert per SEPA-Lastschriftverfahren, Kreditkarte, via Paypal, Sofortzahlung oder mit paydirekt.

Mit welchen Hilfsprojekten ist die Welthungerhilfe in Myanmar aktiv?

Die Welthungerhilfe fördert Projekte mit den folgenden Themenschwerpunkten: Wasser-, Sanitär- und Hygieneprogramme, Ernährungssicherung, Landwirtschaft, Ländliche Entwicklung und Ressourcenschutz, Stärkung der Widerstandsfähigkeit bei Dürre, Nothilfe, Trinkwasserversorgung, Förderung benachteiligter Kinder und Jugendlicher sowie berufliche Bildung und Wirtschaftsförderung.

Kommt meine Spende auch wirklich an?

Ja, wenn Sie im Spendenformular den Zweck "Spenden für Myanmar" wählen, wird Ihre Spende für die Projektarbeit im Land eingesetzt. Unter anderem können Sie sich im Jahresbericht darüber informieren, was mit den Spenden passiert. Außerdem können Sie bei uns den Weg einer Spende nachvollziehen.

Vermittelt die Welthungerhilfe Kinderpatenschaften in Myanmar?

Im Fokus stehen die Hilfe zur Selbsthilfe und die nachhaltige Verbesserung der Bildungs- und Entwicklungsstruktur, daher vermittelt die Welthungerhilfe keine Patenschaften. Die Projekte sollen den Menschen in Myanmar, die auf Unterstützung angewiesen sind, ermöglichen, langfristig ein selbstbestimmtes und gerechtes Leben zu führen. Spenden Sie für Myanmar und unterstützen Sie uns dabei, unser Ziel zu erreichen.

Wie kann ich als Unternehmen helfen?

Auch als Unternehmen können Sie die Welthungerhilfe unterstützen und soziales Engagement zeigen. Spenden Sie beispielsweise, anstatt zu schenken - zu Weihnachten, zum Mitarbeiterfest oder -jubiläum: Sie überweisen die Spenden, die auf dem Spendenkonto eingehen, ganz einfach im Namen Ihrer Angestellten, Kollegen oder Kunden, die sich wiederum über eine Geschenkkarte freuen dürfen.

Ihre Ansprechpartner*innen
Bankverbindung

Deutsche Welthungerhilfe e. V.
Sparkasse KölnBonn
IBAN DE15 3705 0198 0000 0011 15
BIC COLSDE33

DZI Spendensiegel

Das DZI Spenden-Siegel bescheinigt der Welthungerhilfe seit 1992 den effizienten und verantwortungsvollen Umgang mit den ihr anvertrauten Mitteln.

Die Welthungerhilfe ist beim Finanzamt als gemeinnützige Organisation anerkannt und von der Körperschaftssteuer befreit. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE812801234.