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30,4 Mio. Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen

Nothilfe im Sudan: Gegen Hunger und Vertreibung

Fast 10 Millionen Menschen sind auf der Flucht im eigenen Land, weit mehr als die Hälfte der Bevölkerung ist auf Hilfe angewiesen – der Sudan leidet unter der größten humanitären Krise weltweit. Seit Frühjahr 2023 kämpfen die Armee und die paramilitärischen Kräfte der „Rapid Support Forces“ (RSF) gegeneinander. Analysen ergeben, dass in Teilen von Nord-Darfur extremer Hunger herrscht.

Inzwischen spitzt sich die Lage weiter zu. Allein aus El Fasher, der Hauptstadt des sudanesischen Bundesstaates Nord-Darfur, mussten im Oktober 2025 Zehntausende fliehen. Viele suchen in der Kleinstadt Tawila Schutz. Dort leben rund 560.000 Menschen unter katastrophalen Bedingungen. Sie benötigen schnelle Unterstützung. 

Leidtragende ist die Zivilbevölkerung vor Ort. Millionen sind aus Angst vor der Gewalt geflohen, viele haben keinen ausreichenden Zugang zu Lebensmitteln und Wasser. Die Kämpfe halten Menschen davon ab, auf die Straßen zu gehen, sich mit Lebensmitteln einzudecken oder gar in der Landwirtschaft tätig zu sein. Die Welthungerhilfe ist vor Ort und leistet Nothilfe.
 

Helfen Sie mit Ihrer Spende

Ihre Spende hilft den Menschen im Sudan

Schon vor der aktuellen Krise war die Ernährungslage ernst, denn der Sudan ist stark vom Klimawandel betroffen. Dürren und extreme Überflutungen sind ein Risiko für die Landwirtschaft. Die Lebensmittelpreise sind immens gestiegen, die Wirtschaft vielerorts zusammengebrochen. Die Ernährung für fast 25 Millionen Menschen ist nicht gesichert.  

Mit einer Nothilfe-Spende für den Sudan können Sie helfen: Mit Ihrer Unterstützung können wir beispielsweise Zugang zu sanitärer Grundversorgung ermöglichen, Nothilfe-Pakete verteilen sowie Notunterkünfte bereitstellen. 

Jetzt spenden und helfen

Die aktuelle Lage im Sudan: Nothilfe dringend benötigt

„Im Sudan wurden insgesamt über zehn Millionen Menschen durch den Krieg vertrieben. Rund 8,1 Millionen Menschen leiden an akutem Hunger. Mathias Mogge (im Bild 2. Person von rechts), Generalsekretär der Welthungerhilfe, war vor Ort.

Nach zwei Jahren Krieg hat sich die Ernährungslage dramatisch verschärft. Landwirtschaft ist kaum möglich, der Zugang für humanitäre Hilfe extrem eingeschränkt. „Die Lage im Sudan ist desaströs. Menschen sterben, weil sie keinen Zugang zu Nahrungsmitteln und sauberem Wasser haben. [...] Ohne sichere Versorgungswege drohen Hunger und Mangelernährung in einem unvorstellbaren Ausmaß“, so Mathias Mogge.

Mathias Mogge, Generalsekretär der Welthungerhilfe, besucht ein Camp für Binnenflüchtlinge in Port Sudan, Sudan.
Geflüchtete im Sudan. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung ist auf Hilfe angewiesen.

Helferin Sara N.: „Wir kämpfen ums Überleben“

„Seit Jahren arbeite ich als humanitäre Helferin in Nord-Darfur im Sudan“, teilt uns Sara N.* mit. „Was mich weiter antreibt zu arbeiten, ist das Gefühl, den Menschen in meinem Land helfen zu können. Zum Beispiel den Frauen, die alles verloren haben und den Kindern, die keinen Frieden kennen. Aus eigener Erfahrung weiß ich genau, was diese Menschen jetzt brauchen.  

Doch das Leid ist überwältigend. Wir alle kämpfen ums Überleben. Deswegen richte ich mich heute mit diesem dringenden Appell an Sie: Wir brauchen jetzt Ihre Unterstützung. Mit Ihrer Spende können wir Nothilfe, wie Nahrung und Wasser, finanzieren, um dem Hunger ein Ende zu setzen.“

*Name aus Sicherheitsgründen geändert.

Danke für Ihre Unterstützung

Kinder waschen sich am Brunnen die Hände in Nkayi, Region Matabeleland, in Simbabwe. 50€

…versorgen z.B. eine Familie mit einem Hygiene-Kit mit Seife, Babyartikeln und mehr.

Für eine Lebensmittelverteilung werden Pakete zusammengestellt, Sudan, 2021 120€

…finanzieren z.B. ein Nothilfepaket mit Gegenständen des täglichen Bedarfs wie Töpfe und Teller.

Eine Frau bereitet eine Mahlzeit zu, im Hintergrund sieht man eine provisorische Unterkunft. Foto: WFP 300€

…unterstützen eine Familie z.B. mit Zelten und anderen Materialien für eine Notunterkunft.

Oder geben Sie Ihren Wunschbetrag ein

Unsere Hilfe im Sudan:

Aktuell befinden sich 8,1 Millionen Menschen im Sudan in einer akuten Ernährungsnotlage. 638.000 Menschen sind unmittelbar vom Hungertod bedroht. Die Bäuer*innen haben ihre Vorräte weitestgehend aufgebraucht. Aufgrund der Kämpfe trauen sich viele nicht auf ihre Felder, um neue Ernten einzufahren. Außerdem fehlen ihnen Saatgut und Werkzeuge. Die Welthungerhilfe ist weiterhin vor Ort aktiv und unterstützt die Menschen in insgesamt 20 Projekten.

Helfen Sie jetzt – mit Ihrer Spende

Fragen und Antworten zur Nothilfe im Sudan

Wie ist die Lage im Sudan derzeit?

Im Sudan spielt sich eine der größten humanitären Krisen der Welt ab. Nirgendwo befinden sich so viele Menschen in einer kritischen Ernährungslage: fast 25 Millionen Menschen. Durch den brutalen Krieg zwischen der Regierung und verfeindeten Milizen wurden zudem über 10 Millionen Menschen vertrieben, die im eigenen Land vor den andauernden Kämpfen fliehen, die Hälfte von ihnen sind Kinder. Die Kämpfe dauern seit mehr als zwei Jahren an und haben die Hauptstadt und andere Landesteile verwüstet. Die medizinische Versorgung ist zusammengebrochen und auch die Wirtschaft funktioniert kaum noch.

Welche Hilfe im Sudan leistet die Welthungerhilfe aktuell?

Die Welthungerhilfe ist seit 1998 im Sudan tätig. Von Beginn an haben wir uns auf Maßnahmen der humanitären Hilfe wie Nahrungsmittelverteilungen sowie langfristige Entwicklungsprojekte im landwirtschaftlichen Bereich konzentriert. Nachdem unser Büro in Khartum durch die Kämpfe zerstört worden ist, koordinieren wir unsere Arbeit aus der Stadt Port Sudan. 2024 haben wir 16 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 18,61 Millionen Euro durchgeführt. Knapp 1,1 Millionen Menschen konnten damit unterstützt werden. In 2025 werden aktuell 20 Projekte gefördert, das Gesamtbudget beläuft sich derzeit auf 89,7 Millionen Euro, inklusive mehrjähriger Entwicklungsprojekte. 181 nationale und internationale Mitarbeiter*innen arbeiten in den Bundesstaaten Kassala, River Nile, Gedaref und Nord-Darfur.

Können wir unsere Unterstützung im Sudan trotz der Kämpfe fortsetzen?

Die bewaffneten Kämpfe stellen auch uns vor große Herausforderungen, da sich die Sicherheitslage in Regionen immer wieder verschlechtert und Hilfslieferungen erschwert. Trotzdem ist es in den letzten Monaten gelungen, weiterhin Nahrungsmittel und andere Hilfsgüter in Flüchtlingslagern zu verteilen und auch Saatgut in den Gebieten bereitzustellen, die nicht täglich beschossen werden. Allerdings sind wir dabei auch immer vom Zugang zu den jeweiligen Regionen abhängig. Daher werden etwa 3 Monatsrationen bei Nahrungsmitteln verteilt, um einen längeren Zeitraum abdecken zu können.

Wie wird die Sicherheit der Mitarbeitenden im Sudan sichergestellt?

Wir verfügen im Sudan wie auch in anderen Krisenländern über ein sehr enges Sicherheitsnetz. Dazu gehört ein tägliches Briefing unserer Sicherheitsexperten und der Austausch auch mit anderen Akteuren an den jeweiligen Standorten. Wir passen unsere Feldbesuche oder Reisen immer den aktuellen Sicherheitsempfehlungen an. Dazu gehört auch, dass internationale Kolleg*innen phasenweise die Arbeit von anderen Büros außerhalb vom Sudan fortführen. Auch unsere lokalen Kolleg*innen wechseln die Standorte – je nachdem wie sich die Kämpfe vor Ort entwickeln. Die Sicherheit aller Mitarbeiter*innen hat immer oberste Priorität. 

Spenden Sie jetzt – retten Sie Leben

Warum soll ich die Welthungerhilfe unterstützen?

Ein Leben ohne Hunger ist ein Menschenrecht. Dennoch müssen weltweit Millionen Menschen hungern. Gemeinsam mit unseren Unterstützer*innen haben wir ein Ziel: #ZeroHunger bis 2030 – in Anlehnung an die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. 

Wie arbeitet die Welthungerhilfe konkret?

Die Welthungerhilfe arbeitet nach dem Prinzip der „Hilfe zur Selbsthilfe“. Wir realisieren Hilfsprojekte, damit sich die Menschen nachhaltig und langfristig selbst versorgen können und wir unsere eigene Arbeit auf lange Sicht überflüssig machen. Mit unseren Spender*innen fördern wir weltweit gesamte Communities, um deren Infrastruktur und Entwicklung voranzubringen und eine faire Grundlage für alle Menschen einer Region zu schaffen.

Ist meine Spende steuerlich absetzbar?

Ja! Bis zu 300 Euro werden ohne Spendenquittung vom Finanzamt anerkannt und sind steuerlich absetzbar. Als Beleg reicht ein Kontoauszug. 

Für Spenden über 300 Euro benötigt das Finanzamt eine Jahreszuwendungsbestätigung, die wir zu Beginn des Folgejahres automatisch zustellen. Falls Sie vorher eine Spendenbescheinigung benötigen, teilen Sie uns dies bitte mit

Wie sicher ist es, online zu spenden?

Das Spenden über unser Online-Spendenformular ist genauso sicher wie Online-Banking. Die Daten werden dabei vollständig verschlüsselt übertragen. Für die Verschlüsselung nutzen wir das SSL-Verfahren.

Kommt meine Spende auch wirklich an?

Damit der Weg erhaltender Spende nachvollziehbar ist, gestalten wir den Einsatz der Spendengelder so transparent wie möglich. Sehen Sie sich dazu den Weg der Spende an und lesen Sie unsere Richtlinien zur Initiative Transparente Zivilgesellschaft sowie unseren jährlichen Spendenbericht.

Ihre Ansprechpartner*innen
Spendenkonto

Deutsche Welthungerhilfe e. V.
Sparkasse KölnBonn
IBAN DE15 3705 0198 0000 0011 15
BIC COLSDE33

DZI Spendensiegel

Das DZI Spenden-Siegel bescheinigt der Welthungerhilfe seit 1992 den effizienten und verantwortungsvollen Umgang mit den ihr anvertrauten Mitteln.

Die Welthungerhilfe ist beim Finanzamt als gemeinnützige Organisation anerkannt und von der Körperschaftssteuer befreit. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE812801234.

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