Kompass 2026: Hybrides Fachgespräch
Im Fokus: Kurs finden zwischen globaler Verantwortung und nationalen Interessen
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Am 24. Juni 2026 stellen die Welthungerhilfe und Terre des Hommes gemeinsam den „Kompass 2026 – Zur Wirklichkeit der deutschen Entwicklungspolitik und humanitären Hilfe“ vor. Er steht für eine kontinuierliche und kritisch-zivilgesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem deutschen Regierungshandeln im Kontext der Humanitären Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit.
Globale Krisen verschärfen sich, politische Gewissheiten geraten ins Wanken: Die Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe durchlaufen eine Phase tiefgreifender Veränderungen. Anhaltende Konflikte – unter anderem im Sudan und im Mittleren Osten – verdeutlichen, dass wertegeleitete internationale Politik im Sinne der Menschenrechte und humanitären Prinzipien an Priorität verloren hat. Gleichzeitig sinken die finanziellen Mittel für humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit.
Was folgt daraus für eine nachhaltige, sozial und menschenrechtlich tragfähige globale Entwicklung? Der Kompass 2026 nimmt entwicklungspolitische Herausforderungen und Chancen in den Blick: von jugendgetragenen Protestbewegungen im Globalen Süden bis zur wachsenden Fragilität globaler Ernährungssysteme. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob die aktuellen Reformen der deutschen Entwicklungspolitik und humanitären Hilfe den globalen Herausforderungen gerecht werden – oder ob sie hinter ihnen zurückbleiben.
Diskutieren Sie mit uns und Akteur*innen aus Politik und Regierung sowie mit Partner*innen aus dem Globalen Süden:
- Zukunftsweisend, Krisenmodus oder Rückschritt – wohin steuert die deutsche Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe?
- Gelingt es der Bundesregierung, nationale Interessen und globale Verantwortung für nachhaltige Entwicklung sinnvoll in Einklang zu bringen?
- Wie gut bilden die Reformen der Entwicklungspolitik und humanitären Hilfe die Realität globaler Krisen und Bedarfe ab?