Vorstellung des Welthunger-Index 2026
Pressekonferenz und Fachveranstaltung zum Thema „Keine Sicherheit ohne Ernährungssicherheit“
Präsenz und online
Am 14. Oktober 2026 stellt die Welthungerhilfe den aktuellen Welthunger-Index (WHI) vor. Er wird gemeinsam von der Welthungerhilfe (WHH), dem Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht (IFHV) und Helvetas herausgegeben.
Der Welthunger-Index misst und verfolgt langfristig die Hungersituation auf globaler, regionaler und nationaler Ebene. Er dient als wichtige Messgröße, um Verbesserungen bzw. Verschlechterungen des Ernährungszustandes von Kindern und Erwachsenen in den einzelnen Ländern und Regionen zu erfassen.
Die Pressekonferenz startet um 10 Uhr und wird live auf Youtube übertragen. Der Livestream wird zeitnah zur Verfügung gestellt.
Fachveranstaltung: „Keine Sicherheit ohne Ernährungssicherheit“
Begleitet wird der Launch außerdem von einer Fachveranstaltung. Sie findet am 14. Oktober 2026 von 18:00 bis 19:30 Uhr in der Robert Bosch Stiftung in Berlin statt und kann auch online verfolgt werden.
Während sich sicherheitspolitische Debatten zunehmend auf militärische Bedrohungen und Verteidigungsausgaben konzentrieren, droht eine grundlegende Dimension aus dem Blick zu geraten: Ernährungssicherheit. Konflikte, Klimawandel, wirtschaftliche Schocks und geopolitische Spannungen setzen Ernährungssysteme weltweit immer stärker unter Druck. Anhaltende Ernährungsunsicherheit erhöht die Verwundbarkeit, schwächt die Resilienz und kann zu Instabilität beitragen.
Der diesjährige Welthunger-Index beleuchtet aus unterschiedlichen regionalen Perspektiven, was „Keine Sicherheit ohne Ernährungssicherheit“ bedeutet und wie eng Ernährungssicherheit und Sicherheit miteinander verknüpft sind.
Redner*innen:
- Johann Saathoff, Parlamentarischer Staatssekretär, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
- Prof. Marina Henke, Professorin für Internationale Beziehungen, Direktorin des Zentrums für Internationale Sicherheit an der Hertie School
- Ottilia Anna Maunganidze, Leiterin Sonderprojekte, Büro der Exekutivdirektorin, Institut für Sicherheitsstudien (ISS), Pretoria
- Amadée Mudie-Mantz, Politikreferentin Menschliche Sicherheit und Nachhaltigkeit, Münchener Sicherheitskonferenz
- Mbumba Atisunje Jana, Regionalberaterin für Ernährungssysteme West- und Zentralafrika/Karibik, Welthungerhilfe
- Mathias Mogge, Generalsekretär / Geschäftsführer, Welthungerhilfe (WHH)
- Dr. Katrin Radtke, Professorin für Humanitäre Hilfe und Katastrophenvorsorge, Ruhr-Universität Bochum
- Dr. Tabea Lissner, Teamleiterin Klimawandel, Robert Bosch Stiftung
Moderation: Stefanie Glinski, Welthungerhilfe.
Die Fachveranstaltung findet auf Englisch statt. Eine Simultanübersetzung ins Französische und Deutsche wird angeboten.