Geschlechtergerechtigkeit weltweit fördern
Warum gleiche Rechte, faire Chancen und starke Stimmen entscheidend sind, um Hunger und Armut dauerhaft zu überwinden.
Was verändert sich, wenn Frauen und Mädchen gleiche Rechte, faire Chancen und eine wirkliche Stimme in Entscheidungen haben? Familien werden widerstandsfähiger, Ernährung verbessert sich, Einkommen wächst und Gemeinschaften gewinnen Zukunftsperspektiven. Vor allem aber ist Geschlechtergerechtigkeit ein Menschenrecht. Frauen und Mädchen haben ein Recht auf Bildung, Nahrung, Gesundheit, Schutz vor Gewalt, eigenes Einkommen, Land, Mitsprache und ein selbstbestimmtes Leben. Für die Welthungerhilfe ist klar: Geschlechtergerechtigkeit ist entscheidend dafür, Hunger und Armut dauerhaft zu überwinden.
Was bedeuten Gleichberechtigung und Chancengleichheit?
- Gleichberechtigung bedeutet, dass Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht die gleichen Rechte haben und ihr Leben selbstbestimmt gestalten können.
- Chancengleichheit bedeutet darüber hinaus, dass sie die gleichen Möglichkeiten erhalten – zum Beispiel Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung, Nahrung, Einkommen und politischer Teilhabe.
- Für Frauen und Mädchen sind Gleichberechtigung und Chancengleichheit vielerorts noch nicht selbstverständlich. Oft verhindern diskriminierende Normen, ungleiche Care-Arbeit, fehlende Landrechte, Gewalt, Armut oder der Ausschluss aus Entscheidungen, dass sie ihre Fähigkeiten entfalten und ihr Leben selbstbestimmt gestalten können.
- Geschlechtergerechtigkeit trägt dazu bei, Hunger und Armut zu verringern und nachhaltige Entwicklung voranzubringen.
- Dafür müssen Geschlechterrollen hinterfragt und Strukturen verändert werden, die Frauen daran hindern, eigene Entscheidungen zu treffen und ihre Potenziale zu nutzen.
Die Welthungerhilfe berücksichtigt, dass sich verschiedene Formen von Benachteiligung überschneiden können. Dies wird auch als Intersektionalität bezeichnet. Neben Geschlecht beeinflussen auch Armut, Behinderung, Alter, Flucht, Herkunft, Wohnort oder soziale Ausgrenzung den Zugang zu Unterstützung, Einkommen oder politischer Mitsprache. Geschlechtergerechtigkeit und soziale Inklusion gehören deshalb zusammen.
Was ist die Gender Gap? Männer und Frauen haben gleiche Potenziale, aber ungleiche Chancen
Frauen und Männer verfügen weltweit über großes Potenzial, ihre Lebensbedingungen zu verbessern und gesellschaftliche Entwicklung mitzugestalten. Allerdings haben Frauen vielerorts noch immer einen schlechteren Zugang zu Ressourcen, Bildung, wirtschaftlichen Chancen und politischer Teilhabe. Dadurch können sie ihre Fähigkeiten und Möglichkeiten häufig nicht in gleichem Maße entfalten wie Männer.
Der Global Gender Gap Report des Weltwirtschaftsforums untersucht anhand zahlreicher Indikatoren, wie gleichberechtigt Frauen und Männer Zugang zu wirtschaftlichen, bildungsbezogenen, gesundheitlichen und politischen Ressourcen haben. Im Jahr 2025 erreichten Frauen weltweit durchschnittlich 68,8 % des Zugangs- und Teilhabeniveaus von Männern. Daraus ergibt sich eine globale Gender Gap von 31,2 %. Der Global Gender Gap Report zeigt, dass Geschlechterungleichheit weltweit besteht, sich jedoch je nach Kontext unterschiedlich äußert – etwa beim Zugang zu Bildung, Einkommen, Gesundheit oder politischer Teilhabe. Die Zahlen machen Ungleichheiten sichtbar, entscheidend bleibt jedoch der Blick auf die konkreten Barrieren, denen Frauen und Mädchen im Alltag begegnen.
Zahlen und Fakten zur Benachteiligung von Frauen
- Weltweit leben 27,8 % der Frauen und 25,4 % der Männer in Ernährungsunsicherheit. (2022).1
- 122 Millionen Mädchen gehen weltweit nicht zur Schule, davon 34 Millionen im Grundschulalter.2
- Weltweit sind weniger als 15% aller Landbesitzer*innen Frauen.3
- Weltweit sind nur 40% aller angestellten Personen Frauen.4
- Nur 52% aller Frauen glauben die Fähigkeit zu haben, ein eigenes Geschäft zu führen. (Männer 63%)5
- 2024 hatten Frauen nur 27% der Sitze in nationalen Parlamenten inne.6
Quellen: 1 UN Women: The Gender Snapshot 2023 | 2 World Bank Education Global Practice | 3 UN Women: Are we getting there? | 4 ILO: Employment and Social Trends 2026 | 5 Global Entrepreneurship Monitor 2024/2025 | 6 The Sustainable Development Goals Report 2024
Warum Frauen und Mädchen in Krisen und Armut oft stärker benachteiligt sind
In vielen Ländern, in denen die Welthungerhilfe arbeitet, verstärken sich Hunger, Armut, Konflikte, Klimakrisen und Geschlechterungleichheit gegenseitig. Der Gender Gap Report zeigt, dass die Unterschiede zwischen den Möglichkeiten von Männern und Frauen in vielen Regionen Asiens und Afrikas besonders groß sind. Traditionelle Geschlechterrollen können dazu führen, dass Frauen und Mädchen seltener eine Schulbildung erhalten, weniger häufig erwerbstätig sind und mehr unbezahlte Arbeit leisten. Oft können sie zudem nicht selbst über Einkommen, landwirtschaftliche Ressourcen oder Ernährungsausgaben entscheiden. Diese Einschränkungen tragen dazu bei, dass sie häufiger von Hunger und Armut betroffen sind.
Diese Ungleichheit ist in erster Linie eine Frage der Gerechtigkeit. Gleichzeitig bremst sie auch den Fortschritt von Gesellschaften. Wenn Frauen weniger Rechte und Möglichkeiten haben, können ihre Fähigkeiten und ihr Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung nicht voll genutzt werden.
Frauen gestalten Veränderung: Warum Geschlechtergerechtigkeit Hunger bekämpft und Entwicklung fördert
Frauen spielen in vielen Gesellschaften auf Gebieten wie Ernährung, Gesundheit oder Erziehung eine zentrale Rolle. Ihr spezifisches Wissen ist unverzichtbar – für das Wohlergehen ihrer Familien und der dörflichen oder städtischen Gemeinschaften, in denen sie leben. Laut Welternährungsorganisation investieren Frauen in ländlichen Regionen ihr Einkommen und ihre Ersparnisse hauptsächlich in die Bildung, Ernährung und Gesundheit ihrer Kinder.
Eine gleichberechtigte Beteiligung von Frauen an Entscheidungsprozessen bringt wichtige Perspektiven und Erfahrungen ein und eröffnet zusätzliche Chancen für bessere und nachhaltigere Lösungen. Ebenso gehen Gesellschaften wertvolle Entwicklungspotenziale verloren, wenn Frauen und Mädchen beim Zugang zu Bildung, Ressourcen und wirtschaftlichen Möglichkeiten auf Hindernisse stoßen.
Die Vereinten Nationen schätzen, dass die Gleichstellung von Frauen im Bereich der Landwirtschaft dazu führen würde, dass bis zu 150 Millionen Menschen weniger unter Hunger leiden. Und Daten der Weltbank legen nahe, dass ein gleichberechtigter Zugang von Mädchen zu Bildung weltweit Produktivitätsgewinne mit einem Gegenwert von bis zu 30 Billionen US-Dollar bewirken könnte. Um diese systemischen Ungleichheiten zu überwinden, hat sich die Weltstaatengemeinschaft im Ziel 5 der Ziele für nachhaltige Entwicklung zur Beseitigung der Diskriminierung von Frauen und Mädchen verpflichtet.
Women's Entrepreneurship – Unternehmerinnen gestalten Zukunft
Wenn Frauen Unternehmen gründen, verändert sich mehr als nur ein Einkommen.
- Unternehmerinnen schaffen Arbeitsplätze,
- erschließen neue Märkte und
- entwickeln Lösungen für die Herausforderungen ihrer Gemeinschaften.
Dennoch stoßen Frauen weltweit bei der Gründung und dem Ausbau von Unternehmen häufig auf besondere Hürden – etwa beim Zugang zu Bildung, Netzwerken, Landrechten, digitalen Technologien oder Finanzierungen. Hinzu kommen häufig unbezahlte Care-Arbeit, eingeschränkte Mobilität oder gesellschaftliche Erwartungen, die wirtschaftliche Selbstständigkeit erschweren. Viele Geschäftsideen bleiben deshalb ungenutzt.
Genau hier setzt die Förderung von Women’s Entrepreneurship an. Sie unterstützt Frauen dabei, Geschäftsideen umzusetzen, wirtschaftlich selbstbestimmt zu handeln und langfristig Einfluss zu gewinnen. Unternehmerinnen können Einkommen und Arbeitsplätze schaffen sowie für andere Frauen und Mädchen sichtbar machen, welche Wege offenstehen. Damit aus einzelnen Chancen langfristige Veränderung entsteht, braucht es Rahmenbedingungen, die Frauen Zugang zu Wissen, Kapital, Märkten, Netzwerken und Entscheidungsmacht eröffnen.
Wie lässt sich Gleichberechtigung weltweit fördern? Gendergerechtigkeit braucht Rechte, Ressourcen, Mitsprache
Frauen und Mädchen brauchen gleiche Rechte, fairen Zugang zu Ressourcen und echte Einflussmöglichkeiten in Entscheidungen. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) spricht von den „3R“: Rechte, Repräsentanz, Ressourcen. Dabei geht es nicht darum, Frauen in konkreten Situationen zu bevorzugen und punktuell zu unterstützen, sondern um die nachhaltige Überwindung diskriminierender Strukturen, institutioneller Rahmenbedingungen, Normen und Verhaltensweisen. Ansätze, die derart auf die Wurzeln von Diskriminierung und Ungleichheit zielen, werden auch als gender-transformativ bezeichnet.
Beispiele für positive Veränderungen können sein:
- Frauen und Männer verhandeln gemeinsam, wer über Einkommen, Ernährung, Land oder Investitionen entscheidet.
- Männer und Jungen hinterfragen Rollenbilder, die Care-Arbeit, Mobilität oder Leadership einseitig Frauen oder Männern zuweisen.
- Gemeinden verändern Regeln, damit Frauen nicht nur dabei sind, sondern z.B. in lokalen Planungsprozessen oder Genossenschaften tatsächlich mitentscheiden.
- Behörden und Unternehmen bauen Barrieren ab, die Frauen den Zugang zu Land, Krediten, Märkten, Schutz oder Beschwerdemöglichkeiten erschweren.
Stärkung von Frauenrechten als Grundlage für Gleichberechtigung der Geschlechter
Die rechtliche Gleichstellung von Frauen ist Voraussetzung für viele andere Maßnahmen. Neben den klassischen Gleichstellungsthemen wie Recht auf Erwerbstätigkeit, Familienrecht oder Erbrecht ist vor allem in landwirtschaftlich geprägten Gesellschaften das Recht auf Landbesitz von großer Bedeutung, um Frauen wirtschaftliche Unabhängigkeit zu ermöglichen. Die Gleichberechtigung von Frauen ist in der UN-Menschenrechtserklärung verankert – Frauenrechte sind Menschenrechte.
Genauso wichtig wie der rechtliche Rahmen ist die Durchsetzung von Rechten in der Praxis. Gewalt gegen Frauen und Mädchen etwa ist vielerorts ein großes Problem, auch wenn das Gesetz diese verbietet. Damit Frauen und Mädchen ihre Rechte sicher wahrnehmen können, müssen Familien, Gemeinschaften, lokale Autoritäten und Institutionen Verantwortung übernehmen. Deshalb arbeitet die Welthungerhilfe auch mit Männern, Jungen, lokalen Partnern und Entscheidungsträger*innen zusammen, um Gewalt vorzubeugen, diskriminierende Rollenbilder zu hinterfragen und sichere Teilhabe zu ermöglichen.
Konkrete Ziele der Geschlechtergerechtigkeit sind z.B.:
- Rechtliche Gleichstellung
- Zugang zu Gerichten
- Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen
- Förderung von an Gleichberechtigung orientierten gesellschaftlichen Werten und Normen
- Gleichstellung bei Landrechten
- Ermöglichung freier Berufswahl und Erwerbstätigkeit
- Zugang zum Arbeitsmarkt
- Zugang zu sozialer Sicherung
Repräsentanz von Frauen in Politik und Wirtschaft
Wo Geld verdient, wo (Alltags-)Normen geprägt, wo Entscheidungen getroffen werden, sind Frauen häufig unterrepräsentiert. Eine Voraussetzung für gesellschaftlichen Fortschritt ist die angemessene Beteiligung und Vertretung von Frauen in Unternehmen, Politik, Verwaltung, Justiz, Organisationen der Zivilgesellschaft – und in Entwicklungsprojekten.
Repräsentanz geht über symbolische Beteiligung hinaus. Es reicht nicht, Frauen als Teilnehmerinnen einzubeziehen – sie müssen als Gestalterinnen und Entscheidungsträgerinnen in allen Bereichen vertreten sein. Damit dies alles Wirklichkeit werden kann, müssen oft patriarchale Normen und strukturelle Hindernisse abgebaut werden, die Frauen den Zugang zu Führungsrollen erschweren.
Frauen stärken durch Zugang zu Ressourcen
Damit Frauen die Gesellschaft gleichwertig und aktiv mitgestalten können, brauchen sie gleichberechtigten Zugang zu Ressourcen: etwa zu Nahrungsmitteln und Gesundheitsdiensten, zu Informationen und Bildung, zu Einkommensmöglichkeiten und Finanzdienstleistungen. Dabei kann eine selbsttragende Dynamik entstehen: Frauen als Investorinnen investieren nach Berechnungen des Global Entrepreneurship Monitor etwa zweieinhalbmal so häufig in von Frauen geführte Unternehmen wie männliche Kapitalgeber dies tun. Je mehr also Frauen Entscheidungen über Risikokapital treffen, desto besseren Zugang haben Unternehmerinnen zu Finanzierungen.
Aufgabenbereiche sind etwa
- Förderung des Schulbesuchs, von Ausbildungen und beruflichen Perspektiven
- Verbesserung von Zugang zu Gesundheits- und Ernährungsdiensten
- Vermittlung von Wissen über Menschenrechte sowie sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte
- Förderung der digitalen Teilhabe von Frauen (Beseitigung der Digital Gender Gap)
- Prävention und Schutz vor Gewalt und Zugang zu Unterstützung
- Zugang zu Finanzdienstleistungen, Spargruppen, Krediten und Märkten
- Förderung von Geschäftsgründungen und Einkommensmöglichkeiten
FAO-Initiative Commit to Grow Equality
Gemeinsam für mehr Gleichberechtigung in Agrar- und Ernährungssystemen: Die Welthungerhilfe ist Partnerorganisation von Commit to Grow Equality (CGE), einer Initiative der UN-Welternährungsorganisation (FAO). Damit verpflichten wir uns, die Rechte, Ressourcen, Entscheidungsmacht und Mitsprache von Frauen gezielt zu stärken und bestehende Ungleichheiten abzubauen. Die Initiative bietet die Möglichkeit, von anderen Organisationen zu lernen, unsere Ansätze weiterzuentwickeln und die Wirkung unserer Arbeit für gleiche Rechte, mehr Mitsprache und eine Welt ohne Hunger weiter zu verbessern.
Wie die Welthungerhilfe Chancengleichheit für Frauen fördert
Die Welthungerhilfe stärkt Frauen und Mädchen darin, ihre Rechte wahrzunehmen, eigene Entscheidungen zu treffen und ihr Leben aktiv mitzugestalten. Das kann über Bildung und Ausbildung geschehen, über Zugang zu Einkommen, Land, Wasser oder Beratung, über mehr Mitsprache in Entscheidungen oder über die Veränderung von Regeln und Rollenbildern, die Frauen ausschließen. Ein wichtiger Zugang ist wirtschaftliche Selbstständigkeit. Sie kann Frauen neue Handlungsspielräume eröffnen und zugleich Familien, Märkte und Gemeinschaften stärken.
Zusätzlich bringen wir im LED BY WOMEN Frauenfonds der Welthungerhilfe Führungspersönlichkeiten und Unternehmen in einem Netzwerk zusammen, um durch die gezielte Stärkung von Frauen im globalen Süden messbare gesellschaftliche Wirkung zu erzielen.
Gibt es internationale Vereinbarungen zur Unterstützung von Frauen?
Seit den 1970er Jahren stehen Rechte und Chancen von Frauen auf der Agenda der internationalen Politik. Die UN-Generalversammlung verabschiedete 1979 die UN-Frauenrechtskonvention („Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau“), die von den meisten Staaten der Welt ratifiziert wurde.
Die vierte UN-Weltfrauenkonferenz in Peking einigte sich 1995 auf einen Forderungskatalog, die sogenannte „Aktionsplattform“. Die 189 unterzeichnenden Staaten fordern Gleichstellung der Geschlechter in allen Gesellschaftsbereichen, Schutz von Frauenrechten, Bekämpfung von Frauenarmut, Verfolgung von Gewalt gegen Frauen, Abbau geschlechtsspezifischer Unterschiede bei Bildung und Gesundheitsversorgung.
2010 wurde UN Women gegründet, die Einheit der Vereinten Nationen für Gleichstellung und Stärkung von Frauen. UN Women entwickelte unter anderem die WEPs – „Women’s Empowerment Principles“. Diese Grundsätze geben Unternehmen Orientierung dabei, wie sie Geschlechtergleichstellung am Arbeitsplatz, in Märkten und in Gemeinschaften fördern und die Stärkung von Frauen und nicht-binären Personen in Unternehmen unterstützen können.
Die sieben WEPS – „Women’s Empowerment Principles“
- Etablierung einer gleichstellungsfreundlichen Führungskultur
- Faire Behandlung aller Männer und Frauen in Erwerbsleben - Einhaltung und Förderung der Menschenrechte und der Nichtdiskriminierung
- Gewährleistung der Gesundheit, der Sicherheit und des Wohlergehens aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
- Förderung der Bildung, der Ausbildung und der beruflichen Entwicklung von Frauen
- Förderung des Unternehmertums von Frauen, Stärkung ihrer Rolle im Beschaffungsmarkt, Respektierung ihrer Würde bei allen Marketingmaßnahmen
- Förderung der Gleichstellung durch gemeinschaftliche Initiativen und Lobbyarbeit
- Messung und Veröffentlichung der Fortschritte im Bereich der Gleichstellung von Frau und Mann
Um systemische Ungleichheiten zu überwinden, hat sich die Weltgemeinschaft mit Ziel 5 der Agenda 2030 verpflichtet, Diskriminierung von Frauen und Mädchen zu beenden und Geschlechtergleichstellung zu erreichen. Doch solche Verpflichtungen setzen sich nicht von allein um, sondern Fortschritte brauchen politische Unterstützung, verlässliche Finanzierung und starke lokale Organisationen, gerade in Zeiten, in denen Programme für Frauenrechte und Geschlechtergerechtigkeit vielerorts unter Druck geraten.
