AgriBridge
Afrikanisches-deutsches Policy Netzwerk für nachhaltige Agrar- und Ernährungssysteme

Das AgriBridge-Network – ein afrikanisches-deutsches Policy Netzwerk für nachhaltige Agrar- und Ernährungssysteme – wurde von der Welthungerhilfe (WHH) initiiert. Es wird gemeinsam von der Welthungerhilfe und AKADEMIYA2063 koordiniert, einer führenden panafrikanischen Forschungsorganisation, die gemeinnützig arbeitet.
AgriBridge ist ein „Netzwerk von Netzwerken“, das afrikanische Forschungsorganisationen, den Privatsektor, (Klein-)Bauern und Bäuerinnen und die Zivilgesellschaft miteinander verbindet. Es unterstützt deutsche und afrikanische Entscheidungsträger*innen bei politischen und Investitionsentscheidungen, um die Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme in Afrika voranzubringen.
AgriBridge Policy Note herunterladen
Sie finden die erste Policy Note von AgriBridge „Afrikanisch-deutscher Agrarhandel: Gemeinsame Potenziale für Ernährungssicherheit und Wirtschaftswachstum heben“ hier zum Download:
Sie skizziert AgriBridges Vision und zentrale Empfehlungen zur Stärkung des afrikanisch-deutschen Agrarhandels und dessen Potenzial, gegenseitige Vorteile für Ernährungssicherheit und wirtschaftliches Wachstum zu erschließen.
AgriBridge hat das Ziel, Agrar- und Entwicklungspolitik mitzugestalten und lösungsorientierte, praxisnahe Empfehlungen zu erarbeiten – basierend auf den Realitäten, Bedarfen und Chancen seiner Mitglieder.
Welche Herausforderung adressiert AgriBridge?
Die Herausforderung:
- Entwicklungsagenden werden zu oft von Geberländern und großen internationalen Akteuren bestimmt – mit nur begrenzter Beteiligung der Akteure aus Partnerländern.
- In Zeiten von Mittelkürzungen und zunehmender Kritik an der Entwicklungszusammenarbeit besteht ein dringender Bedarf an einer strategischen Neuausrichtung von Policies und Partnerschaften.
Unsere Ziele:
AgriBridge setzt sich dafür ein:
- Den Stimmen afrikanischer Stakeholder der Agrar- und Ernährungssysteme mehr Gehör zu verschaffen und ihren Zugang zu sowie den Dialog mit zentralen politischen Entscheidungsträger*innen in Deutschland zu fördern.
- Afrikanische und insbesondere deutsche politische Entscheidungsträger*innen dafür zu sensibilisieren, dass ihr politischer Wille und ihre konkreten Handlungen eine entscheidende Rolle bei der Erreichung von „Zero Hunger“ spielen.
- Afrikanische Agrar- und Ernährungspolitiken sowie die deutsche Entwicklungspolitik zu diskutieren und mitzugestalten, damit sie stärker an den Menschenrechten – insbesondere dem Recht auf Nahrung – sowie an den Bedürfnissen und Realitäten des afrikanischen Kontinents ausgerichtet sind.
Was wir erreichen wollen
AgriBridge erarbeitet evidenzbasierte Policy Briefs zu einer Reihe zentraler Themen, darunter – aber nicht ausschließlich:
- Neuausrichtung der Entwicklungszusammenarbeit
- Finanzierung von Agrar- und Ernährungssystemen
- Handel und das Recht auf Nahrung
- Klimaresiliente Agrar- und Ernährungssysteme
Politischer Fokus: Die CAADP Kampala Agenda und die deutsche Entwicklungspolitik
Die Policy Briefs sollen einen konstruktiven politischen Dialog fördern und Entscheidungsprozesse stärken.
Wer ist AgriBridge?
Gemeinsam koordiniert von:
- Welthungerhilfe (WHH)
- AKADEMIYA2063
Mitglieder
- Africa Network of Agricultural Policy Research Institutes (ANAPRI)
- African Agribusiness Incubators Network (AAIN)
- African Centre for Technology Studies (ACTS)
- African Fertilizer and Agribusiness Partnership (AFAP)
- Association For Strengthening Agricultural Research in East and Central Africa (ASARECA)
- CAADP Non-State Actors Group (CNG)
- Development Sovereignty Group (DSG)
- Eastern African Grain Council (EAGC)
- Farm Radio International – Just Communication
- International Centre of Insect Physiology and Ecology (icipe)
- Réseau Billital Maroobé (RBM)
- Resilient 40
- TradeMark Africa (TMA)
- West and Central African Council for Agricultural Research and Development (CORAF)
Videobotschaft von H.E. Moses Vilakati
Möchten Sie Mitglied werden?
Wenn Sie und Ihre Organisation Mitglied werden möchten und die folgenden Kriterien erfüllen, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme:
Wer kann Mitglied werden?
- In Afrika ansässige und afrikanisch geführte Organisationen (Wissenschaft, Think Tanks, Privatsektor, Zivilgesellschaft oder Bauernverbände)
- Tätigkeit in mehreren afrikanischen Ländern
- Nachgewiesene Expertise zu Agrar- und Ernährungssystemen sowie Agrarpolitik
- Transparente Mitglieder- und Finanzierungsstruktur
Kontakt
Lernen Sie das Sekretariat kennen – gemeinsam koordiniert von Welthungerhilfe und AKADEMIYA2063.
