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Vorausschauende Hilfe in Simbabwe

Handeln, bevor die Dürre zur Katastrophe wird.

„Wenn die Tiere sterben, habe ich nichts mehr. Kein Essen, kein Geld für die Schule meiner Enkel.“

Esther Dambakurima machte sich große Sorgen, denn die Wetterextreme bedrohen ihre Existenzgrundlage – und das Leben ihrer Enkel.

Die Witwe kümmert sich mit aller Stärke um ihre zwei Enkelkinder, die sie aufgenommen hat. Ihren Lebensunterhalt verdient sie als Viehhirtin. Doch der Klimawandel gefährdet ihre Lebensweise. „In manchen Jahren regnet es kaum und es gibt nicht mehr viel zu essen“, beschreibt Esther die Dürre. Die Tiere finden kein Futter mehr, sie werden schwächer und drohen zu sterben. „Während der letzten Trockenzeit sind 13 Rinder und Schafe gestorben.“

Oft reichte das Einkommen nicht, um sich und die Kinder ausreichend gesund zu ernähren. Es fehlte auch an Geld für die Schulbücher der Enkel.

Esther Dambakurima ist Witwe und kümmert sich um ihre zwei Enkelkinder. hr lokales Wissen konnte sie mit den Vorhersagen des neuen Frühwarnsystems vor Wetterextreme vereinen, das die Welthungerhilfe im Rahmen ihrer Projektarbeit in Simbabwe nutzt.

„Ich wusste, dass ich unsere Lebensweise ändern muss, damit wir die nächste Dürre überleben können.“

Esther Dambakurima, Simbabwe

Doch dieses Mal ist Esther auf die Dürre vorbereitet.

Ihr lokales Wissen konnte sie mit den Vorhersagen des neuen Frühwarnsystems vereinen, das die Welthungerhilfe im Rahmen ihrer Projektarbeit in Simbabwe nutzt. Nun erkennt sie drohende Dürren und deren Ausmaß rechtzeitig und kann vorausschauend handeln.

„Was ich gelernt habe, war sehr hilfreich und stellt sicher, dass meine Kühe gesund bleiben.“

Esther und viele weitere Familien in Mbire haben so nun die Chance, sich auf Wetterextreme vorzubereiten – bevor die Katastrophe eintritt.

Weitsicht und Vorsorge sichern Existenzen. Zusammen können wir Leben retten – noch bevor Krisen zur Hungersnot werden.

Zusatzfutter sichert die Versorgung.

In Schulungen lernten Esther und ihre Nachbarschaft, wie sie aus Ernteresten und natürlichen Zusatzstoffen wie Melasse, Salz und Dünger ein nahrhaftes Ergänzungsfutter für ihre Rinder herstellen, das sie für Trockenzeiten lagern. Auch wenn das Gras auf den Weiden verdorrt, hat Esther nun Futter für ihre Tiere. 

Gesunde Tiere sind widerstandsfähiger.

Viele Rinder der Viehhirten waren von Parasiten geschwächt, wodurch sie in Dürrezeiten noch anfälliger für Krankheiten waren. Um sicherzustellen, dass die Tiere die Nährstoffe des Futters gut aufnehmen können, wurde ein Entwurmungsprogramm eingeführt. Esthers Tiere sind heute kräftiger als je zuvor.

Wasser ist der Schlüssel zum Überleben.

Weit entfernte und defekte Wasserstellen machen die Dürrezeiten für Frauen besonders beschwerlich. Esther musste die großen Distanzen zu Fuß mit schweren Kanistern zurücklegen. Gemeinsam mit der Gemeinde wurde ein neues Wasserleitungssystem aufgebaut. Jetzt führen solarbetriebene Pumpen das Wasser aus tiefen Brunnen direkt in die Dörfer.

Ein kleiner Garten für eine große Zukunft

Mit der Zeit, die Esther nun spart, kann sie sich mehr dem Gemüseanbau widmen. Früher verdorrte ihr Garten oft, doch mit der verbesserten Wasserversorgung wachsen jetzt Mais, Sorghum, Blattgemüse und Kuhbohnen in kleinen Beeten. „Wenn ich den Garten vergrößere, kann ich zusätzlich Geld verdienen und meine Enkel zur Schule schicken“, sagt sie hoffnungsvoll.

Unsere weltweite vorausschauende Hilfe – einfach erklärt

Jeder Beitrag zählt

50€

... kosten z. B. die Zutaten, um das Zusatzfutter herzustellen, das die Rinder von sechs Familien in der Dürre benötigen.

75€

... ermöglichen z. B. dürretolerantes Saatgut und organischen Basisdünger für eine Familie.

100€

... finanzieren z. B. das Entwurmungsmittel für 90 Rinder.

Wie arbeitet die Welthungerhilfe konkret?

Die Welthungerhilfe arbeitet nach dem Prinzip der „Hilfe zur Selbsthilfe“. Wir realisieren Hilfsprojekte, damit sich die Menschen nachhaltig und langfristig selbst versorgen können und wir unsere eigene Arbeit auf lange Sicht überflüssig machen. Mit unseren Spender*innen fördern wir weltweit gesamte Communities, um deren Infrastruktur und Entwicklung voran zu bringen und eine faire Grundlage für alle Menschen einer Region zu schaffen. 

Ist meine Spende steuerlich absetzbar?

Ja! Bis zu 300 Euro werden ohne Spendenquittung vom Finanzamt anerkannt und sind steuerlich absetzbar. Als Beleg reicht ein Kontoauszug. Für Spenden über 300 Euro benötigt das Finanzamt eine Jahreszuwendungsbestätigung, die wir zu Beginn des Folgejahres automatisch zustellen. Falls Sie vorher eine Spendenbescheinigung benötigen, teilen Sie uns dies bitte mit.

Wie sicher ist es, online zu spenden?

Das Spenden über unser Online-Spendenformular ist genauso sicher wie Online-Banking. Die Daten werden dabei vollständig verschlüsselt übertragen. Für die Verschlüsselung nutzen wir das SSL-Verfahren.

Kommt meine Spende auch wirklich an?

Damit der Weg erhaltender Spende nachvollziehbar ist, gestalten wir den Einsatz der Spendengelder so transparent wie möglich. Sehen Sie sich dazu den Weg der Spende an und lesen Sie unsere Richtlinien zur Initiative Transparente Zivilgesellschaft sowie unseren jährlichen Spendenbericht

Ihre Ansprechpartner*innen
Spendenkonto

Deutsche Welthungerhilfe e. V.
Sparkasse KölnBonn
IBAN DE15 3705 0198 0000 0011 15
BIC COLSDE33

DZI Spendensiegel

Das DZI Spenden-Siegel bescheinigt der Welthungerhilfe seit 1992 den effizienten und verantwortungsvollen Umgang mit den ihr anvertrauten Mitteln.

Die Welthungerhilfe ist beim Finanzamt als gemeinnützige Organisation anerkannt und von der Körperschaftssteuer befreit. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE812801234.

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