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  • Agrar- & Ernährungspolitik
  • 02/2020
  • Aryn Baker

Great Green Wall: ein grüner Gürtel entlang der Sahara

Kann ein tausende Kilometer langer Baumstreifen den Klimawandel in Afrika eindämmen?

Eine Baumschule in der Geminde Mboula in Senegal. Als Teil der Great Green Wall-Initiative entsteht das gemeindebasierte Naturreservat Koyli-Alpha, das die Lebensbedingungen verbessern, die Artenvielhalt erhalten und zur nachhaltigen Bewirtschaftung von Land beitragen soll. © Benedicte Kurzen / NOOR for FAO

Die Setzlinge stehen bereit. Rund 150.000 Triebe von dürrebeständigen Akazien, vom widerstandsfähigen Affenbrotbaum und von der Moringapflanze lugen aus ihren schwarzen Plastikhüllen heraus. In den Boden wurden zur Vorbereitung kilometerlange Furchen gezogen, die zu einem mit skelettartigen Dornbäumen bewachsenen Horizont führen. Es ist Anfang August, und in weniger als einer Woche werden 399 Freiwillige aus 27 Ländern in dieser abgelegenen Ecke des nördlichen Senegals eintreffen, um an einem der kühnsten Projekte der Welt im Kampf gegen die Folgen des Klimawandels teilzunehmen: einem 7,4 Mrd. Euro teuren Plan zur Wiederaufforstung von 247 Millionen Hektar degradierten Bodens in der gesamten Breite Afrikas, von Dakar bis Dschibuti.

Um die Ausdehnung der Sahara zu stoppen, wurde 2007 das Projekt der Great Green Wall (große grüne Wand) in Gang gesetzt. Es wird von der Afrikanischen Union angeführt und von der Weltbank, der Europäischen Union und den Vereinten Nationen finanziert .Es soll eine Barriere aus Bäumen gepflanzt werden, die sich über 7.775 Kilometer entlang des südlichen Randes der Wüste erstreckt. Da die Wirkungen des Klimawandels auf die Sahelzone – das halbtrockene Grasland südlich der Sahara, das bereits zu den ärmsten Regionen der Erde gehört – zunehmend Sorge bereiten, kommt der Green Wall eine neue Rolle zu.

Bäume sind Leben: Im nigrischen Tibiri unweit der Grenze zu Nigeria schüttelt ein Viehhiert Nüsse für seine Tiere aus einem Baum. © FAO / Giulio Napolitano

Das Ziel, sagen ihre Entwickler, besteht darin, dass Millionen von Menschen, die die Folgen des Klimawandels hautnah erleben, landwirtschaftliche Flächen, die in jahrzehntelanger Übernutzung ruiniert wurden, wieder nutzen können. Wird dies erreicht, könne das Projekt den Menschen Nahrung liefern, Konflikte eindämmen und Migration mindern. Bis zum Jahr 2030 soll es abgeschlossen sein. Dann soll das wieder nutzbar gemachte Land zudem rund 250 Millionen Tonnen Kohlendioxid aus der Atmosphäre aufnehmen, was dem Effekt eines Stillstands aller Autos in Kalifornien über dreieinhalb Jahre entspräche.

In dem senegalesischen Dorf Mbar Toubab wollen die erwarteten Freiwilligen 494 Hektar unfruchtbares Land in einen weiteren bewaldeten Teil der Great Green Wall verwandeln. Es gibt allerdings ein Problem: Die jährlichen Regenfälle haben noch nicht eingesetzt, und ohne das Wasser können die Setzlinge keine Wurzeln schlagen. „Früher kam der Regen im Juni. Jetzt ist August, und es regnet immer noch nicht“, sagt El Hadj Goudiaby, der in den vergangenen neun Jahren für die senegalesische Forstbehörde Projekte der Initiative in Mbar Toubab betreut hat. Wie ist es möglich, fragt er, mit Bäumen gegen den Klimawandel anzugehen, wenn dieser schon das Anpflanzen von Bäumen unmöglich macht?

Nicht die sich ausdehnende Sahara ist das Problem


Die Antwort hängt vielleicht stärker mit Veränderungen in unserem Verhalten zusammen, als mit sich wandelnden Landschaften. Auf der Suche nach Lösungen für das Problem der Erderwärmung neigt der Mensch dazu, sich auf große Projekte zu konzentrierern. Aber wenn menschliches Handeln die Ursache des Klimawandels ist – sei es durch den Kohlenstoffausstoß der Industrieländer oder duch die Überweidung der Sahelzone –, dann liegt die Lösung genau da. So mögen Umweltschützer die Great Green Wall aufgrund ihrer epischen landumspannenden Ziele bejubeln. Aber ihr größter Nutzen wird darin liegen, dass Menschen ohne Entbehrungen leben können und die Natur nicht weiter zerstört wird.

Das Problem ist nicht so sehr die sich ausdehnende Sahara, als vielmehr die schrumpfende Sahelzone. Diese wird zerstört durch jahrzehntelange Überweidung, klimabedingte Dürre und schlechte landwirtschaftliche Praktiken, die dem einst üppigen Grasland den fruchtbaren Mutterboden entzogen haben, ohne den es sich nicht regenerieren kann. Die Viehhirten greifen auf die wenigen verbliebenen Bäume als Futtermittel zurück und setzen in der Folge die Landschaft der Wüstenbildung noch stärker aus – ein Teufelskreis.

Mehr Grasland für die Viehhirten

Aufforstung reduziert nicht nur den Kohlenstoff auf globaler Ebene. Eine Nachforschung der Zeitschrift „Science“ ergab, dass die Pflanzung von mehr als zwei Milliarden Hektar Baumbestand zwei Drittel aller Emissionen absorbieren könnte, die seit der industriellen Revolution durch menschliche Aktivität in die Atmosphäre gelangten. Sie hebt auch den Grundwasserspiegel wieder an und schafft ein Mikroklima, das die lokalen Niederschläge erhöht. Aber wenn die Viehhirten nichts haben, um ihre Herden zu füttern, werden sie die Setzlinge wahrscheinlich verfüttern, bevor diese erst zu Bäumen heranwachsen. Und der Zyklus beginnt von Neuem. Deshalb liegt der Anfang der Lösung für den Klimawandel in der Sahelzone womöglich darin, mehr Gras wachsen zu lassen.

 „Wenn wir jetzt die Lebensbedingungen der Menschen verbessern und damit ihre Probleme lösen helfen“, betont Goudiaby, „dann können sie sich selbst helfen, indem sie die Bäume schützen, die ihre Zukunft sichern.“ Schließlich geht es bei der Eindämmung der globalen Erwärmung nicht um die Rettung des Planeten – die Erde wird überleben, egal wie sehr sich das Klima verändert. Es geht darum, die Menschheit zu retten. Und dazu können wir beitragen, wenn wir Menschen unterstützen, die am stärksten von den Zerstörungen betroffen sind.

Männer befördern Brennholz mit Eseln auf der Straße entlang einem Wäldchen nahe Goulbi im Süden von Niger, unweit der Grenze zu Nigeria. © FAO / Giulio Napolitano

Nur 40 Kilometer südlich von Mbar Toubab, in der Nähe des Dorfes Koyli Alpha, zieht die 50-jährige Dienaba Aka ihren schwer beladenen Eselskarren an den Straßenrand. Sie und ihre Großfamilie haben den Tag damit verbracht, in einer „Futterbank“ der nationalen Agentur für die Great Green Wall Gras zu schneiden. In den vergangenen acht Monaten wurde das 1700 Hektar große Feld eingezäunt, damit das Gras ebenso wie 250.000 Jungbäume ungestört von den in dieser Gegend frei umherlaufenden Rindern, Schafen und Ziegen wachsen kann.

Das Feld wurde im Juli wieder geöffnet, und jetzt zahlen die Hirten umgerechnet 1,60 Euro pro Tag, um das hüfthohe Gras für ihre Rinder zu ernten, bis der Regen neue Weidemöglichkeiten beschert. Für Aka bedeutet die Idee einer „Grasbank“ eine radikale Abkehr von ihrer Kindheit, in der sie mit der Familienherde auf der Suche nach Futter umherwanderte. Jetzt kann sie ihr Vieh in der mageren Jahreszeit füttern, ohne Bäume zu beschneiden.

Ebenso wie andere Frauen aus vielen Dörfern der Gegend pflanzt Aka seit 2012 Bäume für das GGW-Projekt. Während der sechswöchigen Pflanzsaison verdient sie 90 Euro. Das sei gutes Geld, meint sie, aber die meisten Frauen tun es, weil ihnen gesagt wurde, dass es den Regen zurückbringt, der wiederum das Gras wachsen lässt, das ihr Vieh ernährt.

Frauen und Kinder in einer Baumschule im Senegal. Millionen von Setzlingen sollen einmal zu Bäumen heranwachsen. © Benedicte Kurzen / NOOR for FAO

Es gibt noch einen weiteren Vorteil der Futterbank, sagt Aka, und blickt stolz auf ihre beiden zehn Jahre alten Nichten, die auf Säcken mit frisch geschnittenem Gras sitzen. „Bevor es die Great Green Wall gab, mussten die Kinder mit uns mitgehen, wenn wir das Vieh zum Grasen brachten. Jetzt können sie in der Schule bleiben.“ In Mbar Toubab wurden die Einnahmen der Futterbank vom Jahr davor für Solarpaneele zur Stromversorgung der Klassenzimmer verwendet. In diesem Jahr wird der Bau eines Wohnheims für Schüler und Schülerinnen damit finanziert. Sie wohnen zu weit entfernt, um jeden Tag zu Fuß zur Schule zu gelangen. Die zirkuläre Investition sei Teil des Plans, erklärt Goudiaby. „Wenn wir den Kindern bewusst machen können, was wir mit unserem heutigen Handeln bewirken, werden sie das der nächsten Generation mitgeben.“

Wüstenakazien und Affenbrotbäume

Die Setzlinge in den Aufforstungsprojekten im Senegal stammen in der Regel aus der Region und werden wegen ihrer Dürrebeständigkeit und Widerstandsfähigkeit ausgewählt. Dornige Wüstenakazien schützen sich selbst vor weidenden Tieren, und in der Trockenzeit werfen sie ihre Blätter ab, um Feuchtigkeit zu konservieren. Affenbrotbäume sind, sobald sie einmal Wurzeln schlagen, selbst unter trockenen Bedingungen langlebig. Aus ihrer Rinde kann man Seile herstellen, ihre Blätter sind essbar, und ihre fußlangen Früchte können entweder entsaftet oder gemahlen und geröstet werden, um ein kaffeeähnliches Getränk zu bereiten.

Obstbäume werden bei Aufforstungsprogrammen, bei denen die Widerstandsfähigkeit im Vordergrund steht, oft übersehen – was sich ändern muss, meint Ali Haider. Der neue Direktor der senegalesischen Agentur für die Great Green Wall ist überzeugt:. „Gibt man einer Person einen Baum, den sie nicht braucht, wird sie sich nicht darum kümmern.“ Gibt man ihr aber etwas, das sie schätzt, etwas zum Kochen, Verkaufen oder für die Herstellung von Medizin, „dann wird es geschützt, weil es das Leben verbessert“. Einige der Projekte der GGW-Agentur tun genau das in großem Maßstab und investieren in Gummiarabikum-Plantagen für den Export.

Seitdem Senegals erster Schössling in der Great Green Wall im Jahr 2008 eingesetzt wurde, hat die nationale Agentur nach eigenen Angaben 18 Millionen Bäume auf 99.000 Hektar zurückgewonnenem Land gepflanzt. Neun Gärtnereien sind in Betrieb, und dreimal so viele Futterbanken halten das Vieh in der mageren Jahreszeit am Leben. Gazellen, Schakale, Wüstenschildkröten und Singvögel, die seit Jahren nicht mehr in der Region zu sehen waren, kehren zurück.

Wasser in den Wein

Chris Reij, ein leitender Mitarbeiter des World Resources Institute, gießt jedoch reichlich Wasser in den Wein. All das sei sehr wenig, betont er, verglichen mit dem Ausmaß des gesamten Problems. Reij befasst sich seit 1978 mit der Wüstenbildung in der Sahelzone. Selbst wenn in der Zeit im Senegal wieder 99.000 Hektar aufgeforstet wurden – eine Zahl, die seiner Meinung nach übertrieben ist –, dann sei die Grünfläche, die durch Abholzung, Ackerbau und Bautätigkeit in anderen Teilen des Landes verschwinde, um ein Vielfaches größer.

„Wenn Sie also dagegen nichts unternehmen, verlieren Sie den Kampf trotzdem.“ Reij glaubt auch nicht, dass riesige Plantagen die Lösung bringen. Die Überlebensrate von gepflanzten Bäumen in Trockengebieten wie der Sahelzone liege bei etwa 20 Prozent. „Wenn alle seit 1980 in der Sahelzone gepflanzten Bäume überlebt hätten, sähe die jetzt aus wie der Amazonas“, schränkt er ein.

Was ist kostensparender?

Wohl räumt Goudiaby ein, dass das Pflanzen von Bäumen am Rande der Sahara möglicherweise nicht die kostengünstigste Lösung für den Klimawandel ist. Aber mit der Zeit, sagt er, funktioniere es. Er arbeitet seit neun Jahren in den Parzellen von Mbar Toubab und gemessen an seiner Erfahrung schätzt er, dass 70 Prozent der Bäume überleben. Ein Spaziergang durch eine der ältesten Plantagen in der Gegend zeigt Anzeichen von Fortschritt. Einige der Bäume sind drei bis vier Meter hoch, und obwohl es sich nicht gerade um einen dichten Wald handelt, ist das Land sicher nicht mehr unfruchtbar.

Der Experte Reij hält dagegen, dass es effektiver wäre, das ursprüngliche Grasland wiederherzustellen, das fast ebenso gut Kohlenstoff binden kann. Mali, Burkina Faso und Niger zum Beispiel zäunen große Flächen ab, damit sich das Land im Laufe der Zeit von den Auswirkungen der Überweidung erholen kann. In landwirtschaftlichen Gebieten wird den Bäuerinnen und Bauern beigebracht, um bestehende Bäume und Triebe herum zu pflanzen, anstatt sie umzupflügen. Das Ergebnis, so Reij, „ist überwältigend“: Zwölf Millionen Hektar wurden in den vergangenen 30 Jahren in Niger begrünt.

In einem Projekt der FAO gegen Verwüstung in der Nähe von Djibo in Burkina Faso bereiten Landarbeiter einen Traktor zum Pflügen vor. © FAO / Giulio Napolitano

Ob die Länder nun Bäume pflanzen oder Grasland fördern – der eine Ansatz ist nicht besser als der andere, meint Ibrahim Thiaw. Der Exekutivsekretär des Übereinkommens der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Wüstenbildung hält es für bedeutsamer, dass im Endergebnis 21 afrikanische Nationen kooperieren, um den Klimawandel zu bekämpfen und das Leben der Menschen in der Sahelzone zu verbessern. Thiaws größte Sorge besteht darin, dass von der vorgesehenen Fläche bislang nur 15 Prozent wiederhergestellt wurden.

Manche Verzögerungen gehen auf mangelnde Finanzierung zurück. Senegal wendet jährlich knapp 200 Mio. Euro für die Bepflanzung und Pflege seines Abschnitts auf; ärmere Nationen des Bündnisses können sich nicht einmal das leisten. Nur die Hälfte der für das Projekt versprochenen 7,4 Mrd. Euro wurde ausgezahlt, vor allem weil andere klimabedingte Notlagen die Aufmerksamkeit von der Sahelzone ablenken.

Langfristig, so Thiaw, werden die Folgen des Klimawandels auf eine der ärmsten Regionen der Welt weit über sie hinaus wirken. In der Sahelzone leben rund 150 Millionen Menschen; fast zwei Drittel davon sind jünger als 25 Jahre, und die Region weist die höchste Geburtenrate weltweit auf. Die Weltbank prognostiziert, dass der Klimawandel etwa 85 Millionen Afrikanerinnen und Afrikaner südlich der Sahara zur Migration zwingen wird – viele davon in unterversorgte städtische Enklaven in der Region –, während eine erhebliche Zahl die lebensgefährliche Überfahrt nach Europa und in die Golfstaaten unternehmen werde. „Eine tickende Zeitbombe“, warnt Thiaw.

Ebenso beunruhigend sind die unmittelbaren Risiken. Überall in der Region haben die Regierungen in ganzen Gebieten die Kontrolle an extremistische Gruppen wie Boko Haram, oder Ableger von al-Kaida und dem Islamischen Staat verloren. Etwa 4,2 Mio. Menschen wurden durch Dürre und Konflikte vertrieben, insbesondere in der Gegend um den Tschadsee, in der früher fast 30 Millionen Menschen mit Frischwasser und einem Auskommen versorgt waren, die aber aufgrund des Klimawandels und der Übernutzung um 90 Prozent geschrumpft ist. Der Mangel an wirtschaftlichen Perspektiven bietet Boko Haram gute Rekrutierungsaussichten, die Menschen mit Arbeit und anderweitig nicht verfügbaren Gütern locken.

Parallelen mit Afghanistan und Pakistan

Dennis Garrity, der Trockengebiete-Botschafter des UNO-Übereinkommens zur Bekämpfung der Wüstenbildung, vergleicht die Bedingungen in der Sahelzone mit jenen in den verarmten, regierungslosen Gebieten Pakistans und Afghanistans, in denen vor zwei Jahrzehnten der globale Terrorismus seinen Ursprung fand. „Die Sahelzone ist nicht nur das Gebiet, das weltweit am stärksten dem Klimawandel ausgesetzt ist“, mahnt er, „sondern auch die Region, in der Terrorismus und Extremismus am schnellsten wachsen.“

In Mbar Toubab beginnt es schließlich am 19. August zu regnen – einen ganzen Monat später als im Vorjahr. Der Niederschlag war nicht üppig, aber das Wasser reichte, damit die Freiwilligen anfangen konnten. Als sie wieder abreisten, waren 88.000 Sprösslinge sorgsam in den Boden gesetzt. Die Ironie, dass Helfer von so weit entfernten Orten wie Hongkong einfliegen, um Bäume zur Bekämpfung des Klimawandels zu pflanzen, wo dieser durch Langstreckenflüge doch erst recht verstärkt wird, entgeht Goudiaby von der Forstbehörde nicht. „Vielleicht wollen sie die Klimasünden, die in ihren Heimatländern begangen wurden, wiedergutmachen?“ Die Sahelzone trage am wenigsten zur globalen Erwärmung bei, zugleich leide sie mit am schlimmsten unter den Auswüchsen des Wohlstands der Industrienationen. So erscheine es nur gerecht, meint er, dass Bewohner dieser Länder in den Senegal kommen, um ihre Schulden zu begleichen.

Copyright: TIME Magazine, September 2019

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Aryn Baker TIME Magazine
Letzte Aktualisierung 24.04.2020

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