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  • Agrar- & Ernährungspolitik
  • 02/2022

Kultiviertes Fleisch – eine Sprunginnovation für nachhaltige Entwicklung

Es ist unrealistisch, dass der Fleischkonsum zurückgeht und sein ökologischer Fußabdruck schrumpft. In vitro-Alternativen sind eine Chance für die Ernährung der Zukunft.

Fleischkonsum belastet den Planeten, Labore entwickeln Alternativen. © Mosa Meat

Die Realisierung einer nachhaltigen Entwicklung gehört zu den vordringlichsten Aufgaben im 21. Jahrhundert. Obgleich weltweit ein Commitment zur Nachhaltigkeit besteht, so übersteigt der Fußabdruck der modernen Gesellschaft nach wie vor die planetaren Belastungsgrenzen deutlich. Die Vereinten Nationen (2021) gehen davon aus, dass bei einer Weltbevölkerung von 9,6 Milliarden bis 2050 fast drei Planeten erforderlich sein werden, um die aktuellen Lebensstile zu erhalten.

Die Dimension der vorherrschenden Nicht-Nachhaltigkeit macht deutlich, dass es in nahezu allen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereichen Transformationen bedarf, um die Erde langfristig als Lebensgrundlage zu erhalten. Angesichts von näherkommenden Kipppunkten, deren Überschreitung irreversible Folgen nach sich ziehen würde, ist das Zeitfenster für Transformationen begrenzt.

Ein Treiber für die Nicht-Nachhaltigkeit der modernen Gesellschaft sind vorherrschende Konsummuster. Insbesondere in den Industrienationen sind Überkonsum und Verschwendung von natürlichen Ressourcen zu beobachten. Ausgehend hiervon finden sich immer wieder Forderungen nach einer Veränderung des Konsums, welche oftmals mit einem Verzichtsparadigma verbunden sind. In der Tat wäre ein reduzierter Konsum ein wirkmächtiger Stellhebel für die Beförderung einer nachhaltigen Entwicklung. Indes zeigt die Realität, dass die meisten Menschen – trotz aller guten Absichten – langfristig nicht bereit sind, sich zugunsten von mehr Nachhaltigkeit beim Konsum einzuschränken.

Sprunginnovation statt Konsumverzicht

Eine Alternative zum Konsumverzicht stellen Innovationen und der damit verbundene technologische Fortschritt dar. Die Konsummuster der modernen Gesellschaft stehen nicht mehr im Widerspruch zu Nachhaltigkeitszielen, wenn die negativen externen Effekte in der Produkterzeugung deutlich reduziert werden. Um dies zu erreichen, ist es jedoch nicht ausreichend, nur auf die Steigerung von Effizienz zu setzen, sondern es bedarf sogenannter Sprunginnovationen. Hierbei handelt es sich um Innovationen, welche zu disruptiven Veränderungen auf Märkten führen und es ermöglichen, existierende Pfadabhängigkeiten zu durchbrechen (vgl. Geels 2017).

Die hohe Relevanz, eingeschlagene Pfade zu verlassen, zeigt sich klar im Ernährungsbereich. Das moderne Ernährungssystem ist grundsätzlich ambivalent in Bezug auf seine Nachhaltigkeitsleistung. Auf der einen Seite leistet es einen wichtigen Beitrag, um Milliarden von Menschen mit bezahlbaren und qualitativ hochwertigen Lebensmitteln zu versorgen. Auf der anderen Seite ist das moderne Ernährungssystem aber auch Quelle von gravierenden negativen externen Effekten (vgl. Rockström et al. 2020).

In aller Deutlichkeit zeigt sich dies bei den menschengemachten Treibhausgasemissionen, von denen etwa ein Drittel aus dem Ernährungssektor stammt (vgl. Xu et al. 2021). Mehr als die Hälfte hiervon wiederum entfällt auf die Erzeugung von tierischen Erzeugnissen, insbesondere auf die Fleischproduktion (vgl. ebd.).

Fleischverzehr nicht nachhaltig

Stand heute ist davon auszugehen, dass der Fleischkonsum global weiter steigen wird. Die Gründe hierfür sind zum einen die wachsende Weltbevölkerung – bis 2050 werden fast zehn Milliarden Menschen auf dieser Erde leben – und zum anderen steigender Wohlstand. Letzterer geht regelmäßig einher mit einer wachsenden Nachfrage nach Fleisch. Insgesamt wird daher eine Zunahme des Fleischkonsums bis 2050 um mindestens 60 Prozent erwartet (vgl. Godfray et al. 2018). In Verbindung mit dem enormen ökologischen Rucksack der Fleischproduktion zählt selbige zu den zentralen Hindernissen auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung.

Ein Ansatz für einen nachhaltigen Fleischkonsum bietet kultiviertes Fleisch. Hierbei handelt es sich um eine Sprunginnovation, die den bisherigen Prozess der Fleischproduktion in Form des Dreiklangs aus Aufzucht, Mästung und Schlachtung durch die in-vitro Erzeugung im Bioreaktor ablöst (siehe hierzu etwa Gaydhane et al. 2018; Zhang et al. 2020). Den Ausgangspunkt zur Produktion von kultiviertem Fleisch bilden tierische Zellen, die in einem Medium mit Nährstoffen und Energie gefüttert werden. In einem Bioreaktor wachsen dann unter kontrollierten Bedingungen Fleischfasern, die nach einigen Wochen geerntet und weiterverarbeitet werden können.

Aktuell ist es möglich, mittels in-vitro Technologie unstrukturierte Produkte wie Hamburger-Patties, Bratwürste oder Chicken Nuggets herzustellen. Langfristig sollen auch strukturierte Produkte wie Steaks möglich sein. Die nachfolgende Darstellung veranschaulicht den Prozess der in-vitro Erzeugung von Fleisch.

Grafik: Erzeugung von kultivierten Fleischprodukten © Quelle: Katharina Schäfer

Während heute für die Fleischproduktion Millionen Tiere notwendig sind, benötigt man bei der in-vitro Erzeugung nur einen Bruchteil dessen. So schätzen etwa Tomiyama et al. (2020), dass eine Milliarde Burger-Patties aus Zellspenden einer einzigen Kuh hergestellt werden können.

Weniger Land- und Wasserverbrauch

Die drastische Reduzierung von Tieren wiederum geht einher mit einer deutlich umweltfreundlicheren Fleischproduktion. Optimistische Studien prognostizieren, dass im Vergleich zur konventionellen Fleischerzeugung etwa bis zu 90 Prozent weniger Treibhausemissionen anfallen und auch in Bezug auf Land- und Wasserverbrauch werden Einsparungen in ähnlicher Größenordnung für möglich gehalten (vgl. Tuomisto & Teixeira de Mattos 2011; Sinke & Odegard 2021).

Jenseits der ökologischen Vorteile zahlt die in-vitro Erzeugung von Fleisch auch auf die weltweite Ernährungssicherheit ein. Die Herstellung von kultiviertem Fleisch im Bioreaktor ist grundsätzlich unabhängig von klimatischen Bedingungen. Letzteres ist hoch relevant für Regionen, in denen landwirtschaftlich genutzte Flächen aufgrund des Klimawandels langfristig nicht mehr für die Erzeugung von Nahrungsmitteln zur Verfügung stehen werden. Die Erzeugung von in-vitro Fleisch ermöglicht auch in diesen Regionen eine Versorgung der Menschen mit tierischen Proteinen, sodass die Nutzung der neuen Technologie auch Teil einer Anpassungsstrategie an den Klimawandel sein kann. Zur weltweiten Ernährungssicherheit trägt auch bei, dass die Erzeugung von kultiviertem Fleisch langfristig kostengünstiger sein dürfte als mittels der heutigen Methode (vgl. Bryant 2020).

Für Konsumierende bietet kultiviertes Fleisch die Möglichkeit auf einen nachhaltigen Konsum ohne Verzicht. Es ist ein Merkmal von kultiviertem Fleisch, dass es sich um echtes Fleisch handelt und entsprechend genauso riecht, schmeckt und aussieht wie konventionell erzeugtes Fleisch (vgl. Treich 2021). Hinzu kommt, dass kultiviertes Fleisch das Potenzial hat, gesünder zu sein als konventionelles Fleisch. Hierzu trägt bereits bei, dass bei der Produktion auf den Einsatz von Antibiotika verzichtet werden kann (vgl. Post et al. 2020) und zudem die Möglichkeit besteht, den Nährwertgehalt positiv zu beeinflussen, etwa indem Omega-3-Fettsäuren zugesetzt werden (vgl. Chriki & Hocquette 2020).

Ein unstrukturiertes kultiviertes Produkt schmeckt, riecht und sieht aus wie konventionelles Fleisch. © Mosa Meat

Da für die in-vitro Erzeugung von Fleisch keine Intensivtierhaltung benötigt wird, verringert kultiviertes Fleisch zudem das Risiko von Zoonosen und damit von neuen Pandemien (vgl. Handral et al. 2020). Schließlich kann auch noch angeführt werden, dass die in-vitro Technologie einen Fleischkonsum ohne Tierleid möglich macht.

Indes gibt es auch kritische Stimmen in Bezug auf kultiviertes Fleisch, welche u.a. die Nachhaltigkeitsleistung (vgl. Lynch & Pierrehumbert 2019), wettbewerbsfähige Preise (vgl. Stephens et al. 2018) oder auch die technische Machbarkeit einer Herstellung im großen Maßstab infrage stellen (vgl. Hocquette 2016). Auch wird bisweilen angeführt, dass es an empirischen Daten bzgl. der langfristigen Auswirkungen beim Konsum mangelt und daher keine Aussagen bezüglich Gesundheitsrisiken etc. möglich sind (vgl. Hadi & Brightwell 2021).

Akzeptanz verbessern

Zudem wird nach wie vor von Kritikern angeführt, dass für die in-vitro Herstellung von Fleisch fetales Kälberserum notwendig sei (vgl. Gaydhane et al. 2018). Auch wird vor sozialen Verwerfungen gewarnt, welche bei einem Markterfolg von kultiviertem Fleisch drohen, etwa Einkommensverluste bei Akteuren in der konventionellen Nutztierhaltung (vgl. Bryant 2020). Schließlich ist auch die Position zu finden, dass eine breite Marktakzeptanz von kultiviertem Fleisch unrealistisch sei, da beispielsweise die Herstellung im Labor einem Trend zu natürlichen Lebensmitteln zuwiderlaufe (vgl. Hocquette 2016).

Es ist ein Merkmal von Sprunginnovationen, dass sie zu Beginn ob fehlender Erfahrungen sowie empirischer Daten mit vielen offenen Fragen verbunden sind. Insofern kann Stand heute nicht garantiert werden, dass kultiviertes Fleisch etwa tatsächlich die prognostizierten Nachhaltigkeitsvorteile in der Praxis entfalten wird.

Gleichwohl kann der ein oder andere Kritikpunkt mittlerweile entkräftet werden. Dies gilt insbesondere für das fetale Kälberserum – welches in der Tat nicht mit dem Tierwohlgedanken vereinbar ist –, für das es mittlerweile pflanzliche Alternativen gibt (vgl. Messmer et al. 2022). Bei der Akzeptanz von kultiviertem Fleisch zeigt sich, dass es Ansätze gibt, diese gezielt zu verbessern (vgl. Lin-Hi et al. 2022) und dass zudem die jüngere Generation hierfür recht aufgeschlossen ist (vgl. Bryant & Barnett 2020).

Die technologische Entwicklung von kultiviertem Fleisch hat sich in jüngster Zeit noch einmal deutlich beschleunigt. Die Machbarkeit von kultiviertem Fleisch ist im kleinen Maßstab bereits bestätigt und diverse Unternehmen arbeiten aktuell an der Skalierung der Produktion (vgl. Ding et al. 2021). Es dürfte daher nur eine Frage der Zeit ist, bis kultiviertes Fleisch verfügbar sein wird.

Letzteres ist indes nicht nur eine technische Aufgabe, sondern auch eine regulatorische. So gilt kultiviertes Fleisch in Europa als neuartiges Lebensmittel (Novel Food) und verlangt damit eine entsprechende Zulassung. Während in Europa diesbezüglich noch keine Aktivitäten zu verzeichnen sind, so sind andere Länder hier weiter: Eine Zulassung für kultiviertes Fleisch in Form von Chicken Nuggets besteht seit Dezember 2020 in Singapur, und in den USA werden Vorbereitungen für ein Zulassungsverfahren getroffen. Zudem hat Anfang des Jahres 2022 China kultiviertes Fleisch explizit als Zukunftsfeld in seinem Fünf-Jahres-Agrarplan benannt.

Fazit

Insgesamt kann formuliert werden, dass kultiviertes Fleisch eine riesige Chance für eine nachhaltige Entwicklung bietet. Es ist eine vielversprechende Alternative zur wenig realistischen Forderung nach (Fleisch-)Konsumverzicht. Mit Blick auf das sich schließende Zeitfenster zur substanziellen Reduktion des enormen ökologischen Fußabdrucks der Menschheit scheint der Pfad für eine nachhaltige Entwicklung ohne Sprunginnovationen grundsätzlich nicht mehr rechtzeitig erreichbar zu sein. Ausgehend hiervon kann es sich die Gesellschaft nicht leisten, auf Innovationen wie die in-vitro Herstellung von kultiviertem Fleisch zu verzichten bzw. selbige abzubremsen. In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit gesellschaftlich von vordringlicher Relevanz ist, wäre es fatal, Risiken nicht einzugehen und existierende Chancen nicht zu ergreifen.

Prof. Dr. Nick Lin-Hi Universität Vechta

Literatur

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Letzte Aktualisierung 14.04.2022

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