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  • Wirtschaft & Menschenrechte
  • 10/2025
  • Olayinka Idowu Kareem
Schwerpunkt

Die Wirklichkeit der Handelsbeziehungen zwischen EU und Afrika

Beide Seiten sind weit davon entfernt, bevorzugte Handelspartner zu sein. Sie handeln weniger miteinander als mit anderen Regionen der Welt. Die Bilanz enttäuscht. Doch woran liegt es?

Das Africa Phytosanitary Programme (APP) schult Hersteller von Zierpflanzen in Uganda im Umgang mit phytosanitären Vorschriften und Inspektionen für den Export. © IPPC / International Plant Protection Convention via Flickr

Alle in der Welternährung geäußerten Ansichten sind die der Autor*innen und spiegeln nicht zwangsläufig die Ansichten oder die Positionen der Welternährungsredaktion oder der Welthungerhilfe wider.

1. Einleitung


Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Europa und Afrika reichen bis in die vorkoloniale und koloniale Zeit zurück, als Afrika als wichtige Rohstoffquelle für die europäische Industrie diente. Allmählich verlagerte sich diese wirtschaftliche Beziehung auf den Handel, der bis heute zwischen der Europäischen Union (EU) und Afrika besteht, insbesondere zwischen den Ländern, die eine koloniale Vergangenheit haben. So wird der Begriff von der EU als Afrikas traditionellem Handelspartner gepflegt.

Die ursprüngliche Struktur und das Muster der Handelsbeziehungen fallen in den Bereich des interindustriellen Handels, bei dem der Handel über verschiedene Branchen und Produkte hinweg stattfand, z.B. exportierte Afrika Rohstoffe in die EU und importierte Fertig- und Halbfertigwaren. Dies war in vielen afrikanischen Ländern vor und kurz nach der Unabhängigkeit der Fall, als die EU etwa ein Zehntel ihres gesamten Handels mit Afrika abwickelte, während etwa die Hälfte des gesamten Handels Afrikas mit der EU stattfand (Abbildungen 1 und 2) (IMF IMTS, 2025).

Die Entdeckung von Bodenschätzen wie Erdöl in kommerziellen Mengen in Afrika wirkte sich negativ auf den Agrar- und Ernährungssektor aus. Der Sektor verlor in der Entwicklungsagenda an Bedeutung, obwohl der Großteil der Bevölkerung in ihm tätig war und ist. In der Folge drohte in vielen Ländern eine schwere Ernährungsunsicherheit (Kareem et al., 2025). Darüber hinaus erforderten die damals noch jungen Rohstoffindustrien enorme Investitionen in eine kapitalintensive Produktion. Um die Ernährungsunsicherheit zu überwinden und die für die Produktion erforderlichen Anlagen zu beschaffen, waren Importe erforderlich, die größtenteils aus der EU stammten. Außerdem machte die wachsende afrikanische Bevölkerung, die sich von 228 Millionen im Jahr 1950 auf über 1,5 Milliarden im Jahr 2024 versiebenfachen sollte (UNCTADstat, 2025), vermehrte Importe aus der EU erforderlich.

Dadurch wurde die Handelsstruktur zwischen der EU und Afrika auf den intra- und interindustriellen Handel ausgeweitet. Die Wirkmacht und der Umfang der EU-Exporte nach Afrika, insbesondere von Maschinen, sind von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung und Expansion des Realsektors, also des Teils der Gesamtwirtschaft, der Produktion, Vertrieb und Konsum von Gütern und Dienstleistungen umfasst. Dabei sind die Agrar- und Lebensmittelexporte nach Afrika jedoch ein zweischneidiges Schwert: Sie stärken zwar die Widerstandsfähigkeit des Kontinents gegenüber Ernährungsunsicherheit, wirken sich aber gleichzeitig negativ auf die heimischen Agrar- und Lebensmittelsysteme aus (s. Kareem, 2025; Shiferaw und Di Ciommon, 2023).

Trotz des starken Gewichts der EU-Agrar- und Lebensmittelexporte nach Afrika sowie der Industrie- und Zwischenprodukte ist der Handelsanteil der EU mit Afrika im Lauf der Jahre stark zurückgegangen. EU-Exporte, insbesondere Agrar- und Lebensmittel, sind in Afrika mit enormen Schutzmaßnahmen konfrontiert, da stark subventionierte EU-Agrar- und Lebensmittelexporte die Preise auf den heimischen Märkten verzerrt haben. Afrikanische Länder haben deshalb ihren Handel auf asiatische Länder, insbesondere China und Indien, verlagert.

Jetzt bietet sich jedoch die Gelegenheit für eine Neuausrichtung, insbesondere vor dem Hintergrund multipler Krisen in der Welt und einer US-Politik, die gegen ihren wichtigsten Handelspartner, die EU, restriktive und bestrafende handelspolitische Maßnahmen verhängt, vor allem hohe und prohibitive Zölle. Die EU und Afrika könnten ihre traditionellen Wirtschaftsbeziehungen nutzen, um ihren Handel auszubauen. Afrika bietet einen großen Markt, den die EU alternativ zum US-Markt und ergänzend zu anderen Handelsabkommen mit Drittländern (darunter dem lateinamerikanischen Mercosur, Indien, Indonesien und den Vereinigten Arabischen Emiraten) erschließen kann. Um eine Win-Win-Situation zu gewährleisten, sollte die EU auch ein günstigeres handelspolitisches Umfeld für Afrika schaffen.

2. Der Kontext


Die aktuelle Bedeutung der Handelsbeziehungen zwischen der EU und Afrika kann nicht genug betont werden und wurde von Langan (2024) sowie Kareem und Rau (2018) untersucht. Ihre Stärkung war noch nie so wichtig wie in der heutigen Zeit katastrophaler globaler Krisen. Der Klimawandel, Krieg in der Ukraine und das zunehmend restriktive globale Handelssystem, insbesondere die erratische Handelspolitik der USA, haben zu einer geopolitischen Neuordnung geführt. Die Krisen führen zu Schwankungen in der Zahlungsbilanz, Rezessionen, unterbrochenen Lieferketten, Arbeitslosigkeit, steigenden Lebensmittelpreisen und Ernährungsunsicherheit. Die Herausforderungen machen deutlich, dass die EU und Afrika zur notwenigen Vertiefung ihrer Handelsbeziehungen die handelspolitischen Rahmenbedingungen so gestalten müssen, dass sie den Handel zugunsten einer inklusiven und nachhaltigen Entwicklung fördern und erleichtern.

Einerseits bestehen mit der EU als klassischem und ältesten Handelspartner verschiedene Handelsabkommen und -vereinbarungen, darunter „Everything but arms“, die Lomé-Abkommen, das Allgemeine Präferenzsystem, die Abkommen von Cotonou, Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPAs), Assoziierungsabkommen und das Samoa-Abkommen. Andererseits ist Afrika nach den USA, China und Großbritannien der viertgrößte Handelspartner der EU (Europäischer Rat und Rat der EU, 2025). Der Großteil dieser Handelsabkommen basierte auf Präferenzhandel für Afrika, um den Marktzugang zu fördern und zu verbessern.

Obwohl der Handel Afrikas mit der EU in absoluten Zahlen zunimmt, sinkt der Anteil am gesamten Handel Afrikas. Zudem schwankte die Exportleistung Afrikas in den letzten zwei Jahrzehnten und war wenig beeindruckend. So stieg der Anteil der afrikanischen Exporte in die EU an den Gesamtexporten des Kontinents von etwa 39 Prozent im Jahr 1950 auf 50 Prozent im Jahr 1985, um anschließend bis 2024 auf 29 Prozent zu sinken (IMF IMTS, 2025). Der gleiche Trend zeigte sich beim Handelsvolumen, das zwischen Afrika und der EU anteilig von 37 Prozent 1950 auf 49 Prozent 1985 erhöhte und danach auf etwa 27 Prozent im Jahr 2024 zurückging (IMF IMTS, 2025).

Abb. 1: Anteil des Handels Afrikas mit der EU am ges. Handel Afrikas

Quelle: Eigene Berechnungen

Abb. 2: Anteil des EU-Handels mit Afrika am EU-Handelsvolumen

Quelle: Eigene Berechnungen

Ebenso ist Afrikas Anteil am EU-Handel rückläufig und sank von 10 Prozent im Jahr 1950 auf etwa 3 Prozent im Jahr 2024. Dieser Trend im Handel zwischen der EU und Afrika verdeutlicht die Verschlechterung des Marktzugangs in beiden Regionen, trotz der Verpflichtungen, die durch verschiedene Handelsvereinbarungen und -abkommen zur Stärkung der Handelsbeziehungen eingegangen wurden.

Darüber hinaus zeigt die Struktur des Güterhandels, dass Afrika weiter hauptsächlich Rohstoffe in die EU exportiert, während es Lebensmittel, Maschinen und Industriegüter importiert. So stiegen aufgrund der enormen Mineralvorkommen des Kontinents vor allem die Rohstoffexporte Afrikas in die EU: Sie haben sich zwischen 1995 und 2024 von 33 Mrd. Dollar auf 145 Mrd. Dollar mehr als vervierfacht. Zugleich haben sich die Lebensmittelimporte der EU aus Afrika zwischen 1995 und 2024 zwar ebenfalls fast vervierfacht (von etwa 9 Mrd. Dollar auf 34 Mrd. Dollar), doch auch die EU-Lebensmittelexporte nach Afrika haben sich mehr als verdreifacht (von etwa 7 Mrd. Dollar auf 24 Mrd. Dollar) (UNCTADstat, 2025).

Abb. 3: Handel mit Lebensmitteln zwischen EU und Afrika

Quelle: Eigene Berechnungen

Abb. 4: Handel mit Rohstoffen zwischen EU und Afrika

Quelle: Eigene Berechnungen

Die EU-Exporte von Maschinen und Transportausrüstung nach Afrika stiegen in den fast 30 Jahren von 17 Mrd. Dollar im Jahr 1995 auf über 60 Mrd. Dollar 2024. Außerdem lieferte Europa 2024 Industriegüter im Wert von über 116 Mrd. Dollar nach Afrika, gegenüber 34 Mrd. Dollar im Jahr 1995 (UNCTADstat, 2025), was einem Wachstum von 241 Prozent entspricht und die Intensität der EU-Exporte von Zwischen- und Fertigprodukten nach Afrika verdeutlicht.

Abb. 5: Handel mit Maschinen und Transportausrüstung zwischen EU und Afrika

Quelle: Eigene Berechnungen

Abb. 6: Handel mit Industriegütern zwischen EU und Afrika

Quelle: Eigene Berechnungen

Dass sich der Marktzugang Afrikas zur EU verschlechtert hat, liegt zum Teil an der Umsetzung strenger handelspolitischer Maßnahmen auf dem EU-Markt. Es sind umfangreiche und komplexe gesundheitspolizeiliche und pflanzenschutzrechtliche Vorschriften (SPS) sowie technische
Handelshemmnisse (TBT), die für Afrika eine Herausforderung darstellen, weil die Länder in der wissenschaftlichen und technologischen Entwicklung, Infrastruktur, Investitionen und Entwicklungsfinanzierung nicht ausreichend auf Stand sind. Außerdem verzerren die zunehmende Anwendung des Vorsorgeprinzips in SPS/TBT-Abkommen (zum Schutz der Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen vor gewissen Risiken/Anm.d.Red.) sowie fortgesetzte Subventionen und Förderungen den Wettbewerb sowohl auf dem EU-Markt wie auf den afrikanischen Binnenmärkten.

Zusätzlich haben die Strategien „Farm to Fork“ und „Biodiversität“ im Rahmen des Grünen Deals der EU nachweislich negative Auswirkungen auf Afrika (Foote, 2022; Fox, 2022; Usman et al., 2021; Dekeyser und Woolfrey, 2021). Auch das Vorhaben der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) hat zu schwachen Exportleistungen Afrikas im Agrar- und Lebensmittelbereich beigetragen und sich auf die Umsetzung der UN-Entwicklungsziele (SDGs) ausgewirkt. Ebenso könnten die jüngsten rechtlichen Rahmen wie zur nachhaltigen Sorgfaltspflicht von Unternehmen (CSDDD) und zur Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen (CSRD) sowie die Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte (ESPR) kurz- und mittelfristig negative Folgen auf den Marktzugang haben. In ähnlicher Weise haben protektionistische Handelspolitiken afrikanischer Länder und ihre nur schleppende und zögerliche Korrektur verhandelter Handelsabkommen, insbesondere der EPAs, Europas Drängen auf den afrikanischen Markt wenig befördert.

Was die EPAs betrifft, wo wird vermutet, dass die EU ihre handelsbezogene Unterstützung (Aid for Trade/AfT) für Afrika als geoökonomisches Mittel einsetzt, um afrikanische Regierungen zur Annahme von gegenseitigen EPAs zu bewegen (Langan, 2024). Es gibt Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen der EPAs auf die afrikanischen Binnenindustrien und die Zolleinnahmen der Regierungen. Die Erfahrungen der Länder, die vorläufige EPAs umsetzen, laden andere Länder kaum zur Nachahmung ein – wie etwa die der Geflügel- und Tomatenbranchen in Ghana (Kareem, 2019a). Daher erscheint der AfT-Ansatz für Afrikas Entwicklungsbestrebungen und besonders für die wirtschaftliche Diversifizierung nicht geeignet. Stattdessen sollte die EU ihre strengen Handelsregeln politisch überarbeiten und anpassen, damit Afrikas Marktzugang sich verbessert und Afrikas Produzenten daheim und in Drittländern nicht verdrängt werden.

3. Blick in die Zukunft

Da die EU den Wunsch bekundet hat, die nachhaltige Entwicklung in Afrika zu unterstützen (Shiferaw und Di Ciommon, 2023) und mit dem Kontinent in einer „gleichberechtigten Partnerschaft” zusammenarbeiten will (Fox, 2025), wäre nun zu erwarten, dass den Worten Taten folgen (Kareem, 2025). Hierbei sollte der Entwicklungsstand Afrikas berücksichtigt werden, insbesondere die geringen Fähigkeiten, die Technologien und Innovationen einzuführen, die zur Erfüllung der Zugangsbedingungen zum EU-Markt unerlässlich sind. Schon eine weniger intensive Anwendung des Vorsorgeprinzips in SPS/TBT-Abkommen (Kareem, 2019b) würde afrikanische Exporte in die EU steigern, was wiederum die für viele Afrikaner lebensgefährliche Migration in EU-Länder eindämmen würde. Außerdem sollte im Handel ein „fairer Wettbewerb“ gefördert werden, nach dem im Binnenmarkt subventionierte Lebensmittel nicht in den Export nach Afrika gelangen.

Darüber hinaus kann die EU im Namen ihrer „internationalen sozialen Verantwortung“ (Kareem, 2025) und des „Rechts auf Handel“ (Stiglitz und Chalton, 2019) die umfassende Anwendung von WTO-Verpflichtungen und ihre im Zuge der grünen Transformation beschlossenen Nachhaltigkeitsvorschriften dort zurückstellen, wo die nachhaltige Entwicklung Afrikas stark beeinträchtigt würde. Es wäre besser, die EU-Politik diesbezüglich anzupassen, als die handelsbezogene Untersützung fortzusetzen. Statt leerer Worte, würde diese politische Neuausrichtung Afrikas Vertrauen in das ernsthafte Engagement der EU für seine nachhaltige Entwicklung stärken. So würde der Marktanteil der EU in Afrika gesteigert und der wachsende Einfluss von China, Indien und Russland auf Märkte und Handelsströme verringert.

Zugleich hängt ein nachhaltiger Marktzugang in Afrika für die EU auch vom Engagement der afrikanischen Regierungen ab, verschiedene inklusive und entwicklungsorientierte politische Strukturen zu schaffen. Diese sollten möglichst heimischen Gegeben- und Gepflogenheiten angepasst sein, und benötigen technische und innovative Unterstützung durch Entwicklungspartner wie der EU. Doch muss Afrika in der Lage und bereit sein, seine Entwicklung weitgehend selbst zu finanzieren und in Wissenschaft, Technologie und hochwertige Infrastruktur zu investieren, um seine Exporte zu erhöhen. Stärken kann die beiseitigen Handelsbeziehungen auch die vollständige Umsetzung von etablierten Plattformen für Entwicklungspartnerschaften, wie der Gemeinsamen Vision EU-Afrika für 2030, der Stiftung Afrika-Europa und der neuen Regionalstrategie für das Horn von Afrika.

4. Schlussfolgerung

Die Handelsbeziehungen zwischen Europa und Afrika gehen auf Zeiten vor der Unabhängigkeit vieler afrikanischer Länder zurück, doch wurden seitdem neue Abkommen erforderlich. Über die Jahrzehnte wickeln aber beide Regionen einen zunehmend geringeren Anteil an ihrem gesamten Außenhandel miteinander ab. Die EU vollzieht eine grüne Transformation und setzt ausgefeilte Handels- und Nachhaltigkeitsstrategien in Kraft, während Afrika die Rolle des Opfers einnimmt. Trotz aller Lippenbekenntnisse zum Handel ergibt sich so eine wenig beeindruckende Handelsbilanz. Die aktuellen globalen Krisen, einschließlich der protektionistischen US-Handelspolitik, sollten die Handelspartner motivieren, mehr Dynamik und Kraft in fortschrittliche Handelspartnerschaften zu lenken. Sie müssen zurück an den Verhandlungstisch, um ein für beide Seiten vorteilhaftes und fortschrittliches Handelsabkommen zum Wohle der Menschen in beiden Regionen auszuhandeln.

Dr. Olayinka Idowu Kareem ist an der Universität Hohenheim, Deutschland, und im Market Access Policy Research Network, Nigeria, tätig.

Olayinka Idowu Kareem Trade and Development Policy Research Network

Referenzen

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