Themen-Spezial: Klima

 

Herausforderungen an die Projektarbeit

Wie integriert die Welthungerhilfe klimarelevante Maßnahmen?

Übung der Rettungsbrigaden in Nicaragua. © Kopp
Übung der Rettungsbrigaden
in Nicaragua. © Kopp
Der Klimawandel ist nicht mehr zu leugnen. Auch die Welthungerhilfe befasst sich verstärkt mit dem Phänomen und seinen Folgen, denn die Entwicklungsländer sind besonders betroffen. Dabei stehen Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel im Vordergrund, ohne die Bekämpfung der Ursachen zu vernachlässigen.

Projekt-Beispiele im Klimafokus

 

 

"Handeln statt verhandeln"

Interview mit Prof. Dr. Klaus Töpfer

Prof. Dr. Klaus Töpfer, Vicepräsident der Welthungerhilfe
Prof. Dr. Klaus Töpfer,
Vicepräsident der
Welthungerhilfe
Einen "New Green Deal", der Wirtschafts- und Finanzkrise mit aufeinander abgestimmten Maßnahmen bewältigen hilft: Das fordert der deutsche Politiker und Vizepräsident der Welthungerhilfe, Klaus Töpfer.  Im Interview spricht er über die Klimakonferenz in Kopenhagen und die Notwendikeit einer Klimapolitik, die den Entwicklungsländern hilft.

Lesen Sie das Interview

 

 

Grafiken: Naturkatastrophen treffen die Armen

Die schlimmsten humanitären Katastrophen ereigneten sich in Entwicklungsländern

Grafik: Wie wirken sich extreme Wetterereignisse auf Menschen in Industrie- und Entwicklungsländern aus.
Neue Klima-Grafiken

Erdbeben, Dürren und Wirbelstürme treffen vor allem die armen Menschen. Das zeigen auch unsere neuen Klimagrafiken: Auf einen Blick demonstrieren sie, welche Auswirkungen Naturkatastrophen zwischen 1999 und 2008 auf die Menschen aus Entwicklungs- und Industrieländern hatten.

 Alle Grafiken auf einen Blick

 

Die Lasten müssen gleich verteilt werden

Interview mit Robert Grassmann von der Welthungerhilfe

Keine Palmenidylle: Steigende Meeresspiegel
Steigende Meeresspiegel
bedrohen viele Menschen.
© Reuters/Carlos Barria
Robert Grassmann ist Klimaexperte der Welthungerhilfe. Im Interview spricht er über die Folgen des Klimawandels für die Armen, die Unterstützung von Hilfsorganisationen und die Aktivitäten der Welthungerhilfe.

Informieren Sie sich bei unserem Klimaexperten

 

 

 

 

Bevor die Hoffnung verdorrt

Klimawandel fordert neue Wege der Entwicklungszusammenarbeit

Dürre in Kenia: Wo einst Wasser floss, ist nur noch trockener, brüchiger Lehm. © Weiss
Dürre in Kenia: Wo einst
Wasser floss, ist nur noch
brüchiger Lehm. © Weiss
Klimawandel und Treibhauseffekt sind in aller Munde. Die Folgen betreffen uns alle, denn das Wetter verändert sich grundlegend auf der ganzen Welt. Die Menschen in den Entwicklungsländern leiden darunter jedoch besonders stark: Dürren, Überschwemmungen oder Wirbelstürme ziehen Ernteausfälle, Hunger und Seuchen nach sich.

Industrieländer tragen die Verantwortung

 

 

Bescheidener Wohlstand durch Naturschutz

Vorsorge mindert die Folgen von Katastrophen

Wenn sich die Erträge der Kleinbauern steigern, dient das auch dem Schutz der Wälder. © Creutzmann
Wenn die Erträge steigen,
dient das dem Schutz der
Wälder. © Creutzmann
Kuba, Nicaragua und die Dominikanische Republik besitzen eine atemberaubende biologische Vielfalt, jedoch ist die Mehrzahl der Einwohner bitterarm und immer wieder richten Wirbelstürme extreme Schäden an. Besonders schlimm trifft es die Menschen nahe den Nationalparks. 

Welthungerhilfe und Oro Verde setzen sich für den Schutz der Ökosysteme ein und senken so auch die Armut.

 

 

 

Mosambik: Ein neues Leben auf sicherem Boden

Mit Unterstützung der Welthungerhilfe auf Katastrophen gut vorbereitet

Mit dem Landwirtchaftstechniker der Welthungerhilfe begutachtet die Bäuerin Julieta Francisco ihre Maisernte. © Aschoff
Julieta Francisco begutachtet
ihre Maisernte. © Aschoff
Der Alltag der Menschen am sagenumwobenen Sambesi-Fluss ist alles andere als romantisch. Jeden Tag kämpfen sie erneut ums Überleben. In guten Zeiten bauen sie Reis, Bohnen und neuerdings Gemüse an, fischen und jagen. Wenn aber die Regenzeit beginnt, droht imme rhäufiger die Katastrophe.

Das Leben in Wassernähe wird zunehmend gefährlicher.

 

 

 

Tadschikistan: Freiwillige vor beim Katastrophenschutz

Welthungerhilfe unterstützt Rettungsbrigaden

Rettungsbrigade aus Shahristan übt, Verletzte zu bergen. © Koop
Rettungsbrigade übt,
Verletzte zu bergen. © Koop
Die orange-grünen Arbeitsanzüge leuchten schon von weitem in der kargen Berglandschaft. 23 Männer und zwei Frauen mit Helmen und Schutzkleidung hasten über das Trümmerfeld. Vorsichtig räumen die Freiwilligen der Rettungstruppe die Trümmer eines eingestürzten Wohnhauses zur Seite und bergen die Verunglückten.

Für den Ernstfall sitzt jeder Handgriff

 

 

Die Zukunft liegt im Regenwald

Ernährungssicherung und Naturschutz

Pflanzen und Tiere liefern den Menschen seit jeher Nahrung. © Bolesch
Pflanzen und Tiere liefern den
Menschen seit jeher Nahrung
© Bolesch
Ohne biologische Vielfalt und intakte Ökosysteme wäre ein Leben auf der Erde nicht möglich. Doch durch den Klimawandel häufen sich extreme Naturereignisse wie Dürren oder Überschwemmungen, die zur Bedrohung der Ökosysteme beitragen. Nicht selten weiten sich solche Naturereignisse zu lokalen Katastrophen aus. Vor allem die Menschen in Entwicklungsländern sind davon betroffen.

Die Welthungerhilfe fördert die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen in ihren Projektländern.

 

 

Der Treibhauseffekt

Kurz und knapp erklärt

Der Treibhauseffekt - graphisch dargestellt.
Der Treibhauseffekt,
graphisch dargestellt.
Der Treibhauseffekt ist absolut notwendig für das Leben auf der Erde. Die durchschnittliche Temperatur an der Erdoberfläche beträgt +15° C, ohne den natürlichen Treibhauseffekt läge sie bei -18° C. 

Lesen Sie mehr über den Treibhauseffekt

 

 

Letzte Änderung an dieser Seite: 04.12.2009

Weitere Informationen

Blamage in Kopenhagen: Welthungerhilfe und terre des hommes kritisieren Papier von Kopenhagen (19.12.2009)

Wortbruch statt Bekenntnis zu Klimaschutz: Welthungerhilfe und terre des hommes kritisieren Haushaltsentwurf für 2010 (16.12.2009)

Brennpunkt Nr. 11: Die Klimapolitik von heute entscheidet über den Hunger von morgen

Welthungerhilfe und terre des hommes fordern verlässliche Finanzierung von Klimaschutz im Süden (November 2009)

17. Bericht zur Wirklichkeit der Entwicklungshilfe: Kurs auf Kopenhagen. Entwicklungspolitische Anforderungen an die deutsche Klimafinanzierung

Sonderausgabe der Welternährung zur Klimakonferenz in Kopenhagen (Dezember 2009)

Das Magazin 4/2009: Schwerpunkt Klimawandel

The Climate Crisis - Proceedings of the Conference in Copenhagen 2009

DIE ZEIT unterstützt Projektfonds Klimakatastrophen des "Bündnis Entwicklung Hilft" (Dezember 2009)

Hilfsprojekte der Welthungerhilfe in Afrika, Asien und Lateinamerika

Nothilfeprojekte der Welthungerhilfe - eine chronologische Auflistung

Blog-Beiträge

Klimawandel in Kenia: Die sorgenvollen Blicke der Bauern (Dez. 2009)

Warten in dänischer Kälte: Hilfsorganisationen wurden ausgebremst bei ihrer hoffnungsvollen Suche nach dem Klima-Dialog (Dez. 2009)

Verloren im Wust der Klima-Rettungsversuche (Dez. 2009)

Drohender Klimawandel: Wir alle müssen unsere Verhaltensweisen dringend überdenken - und handeln! (Dez. 2009)

Spendenprojekte mit Klimabezug

Kenia - Die Zukunft ist Grün

Dürre in Kenia - Ihre Spende rettet Leben

Mosambik - Vorsorge schützt

Haiti - Gegen Zerstörung und bittere Not

Link-Tipps

Disaster Risk Reduction - Link zum Deutschen Komitee Kastrophenvorsorge e.V. (DKKV)

Gelingt beim UN-Klimagipfel der Durchbruch? Mehr dazu lesen Sie im Klima-Spezial der Deutschen Welle Online.

WeltRisikoIndex soll zukünftig Gefahren und Auswirkungen von Naturkatastrophen darstellen. Mit-Herausgeber Welthungerhilfe diskutierte mit anderen Experten das Konzept auf einer Fachtagung des "Bündnis Entwicklung hilft".

Heinrich Böll Stiftung: Dokumentation zur Klimakonferenz in Kopenhagen

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