Klima
Der Klimawandel bedeutet eine neue Herausforderung für die Arbeit der Welthungerhilfe: Es geht nicht mehr allein darum, Hunger und Armut zu bekämpfen. Inzwischen sind immer mehr Menschen in Entwicklungsländern mit den Folgen des Klimawandels konfrontiert. Deshalb reagiert die Welthungerhilfe in einer steigenden Anzahl von Projekten auf Klimaveränderungen und versucht gleichzeitig ihre Ursachen bekämpfen.
Klimaanpassungsprüfung
Instrument zur Berücksichtigung des Klimawandels

- Der Klimawandel ist spürbar. © Kaufhold
Der Klimawandel ist vielerorts spürbar. Insbesondere die arme Bevölkerung in Entwicklungsländern leidet unter den negativen Auswirkungen. Wie kann der Klimawandel künftig möglichst effektiv bei Projekten der Welthungerhilfe berücksichtigt werden?
Das Ende der Klimadiplomatie?
Brennpunkt Nr. 25 zur Staatenkonferenz in Durban

- Der Klimawandel lässt den Meerespiegel steigen. © Boethling
Am 28. November beginnt die Klimakonferenz in Durban in Südafrika. Delegierte aus über 190 Staaten kommen zusammen, um ein neues Abkommen zu treffen. Weitreichende Maßnahmen zum Klimaschutz werden hier wohl nicht vereinbart werden: Zu unerschütterlich ist der Glaube, Wohlstand ließe sich nur durch fossiles Wachstum erreichen. Dennoch fordert die Welthungerhilfe im Brennpunkt Nr 25:
Ein global verbindliches Abkommen zur Reduzierung vom Treibhausgasen muss jetzt beschlossen werden.
Wenn der Regen einfach ausbleibt
Menschen in Entwicklungsländern trifft der Klimawandel hart

- Bäume und Pflanzen vertrocknen.
Das Klima weltweit verändert sich: Trotz einer Vielzahl von Klimaschutzmaßnahmen geht der CO2-Ausstoß nicht zurück. Klimaexperten gehen davon aus, dass sich die Temperatur bis zum Jahr 2100 um zwei bis vier Grad erhöhen wird. Und die, die am wenigsten zu dieser Entwicklung beigetragen haben, leiden besonders unter den Folgen des Klimawandels - die Menschen in Entwicklungsländern.
Die Felder trocknen aus
Der Klimawandel erschwert den Anbau landwirtschaftlicher Produkte

- Trockenes Flussbett in Kenia. © Weiss
80 Prozent der Weltbevölkerung fürchten um ihre Existenzgrundlage. Der überwiegende Teil der Menschen, die auf der Südhalbkugel der Erde leben, sind von Armut betroffen und sind gleichzeitig abhängig von der Landwirtschaft.
Der Klimawandel wirkt sich negativ auf die Landwirtschaft aus
Mit dem Klimawandel leben
Wie sich die Menschen an veränderte Bedingungen anpassen

- Eine Bäuerin bei der Ernte. © Lohnes
Hitzewellen, Dürren, Wirbelstürme und Starkenregen - der Klimawandel und seine Folgen sind nicht mehr zu übersehen. Der Klimawandel ist bereits voll im Gange, aufhalten kann ihn jetzt keiner mehr. Die Menschen in Entwicklungsländern, die am heftigsten unter den Folgen des Klimawandels leiden, können kaum etwas dagegen tun. Ihnen bleibt nur eine Möglichkeit:
Herausforderungen an die Projektarbeit
Wie integriert die Welthungerhilfe klimarelevante Maßnahmen?

Übung der Rettungsbrigaden
in Nicaragua. © KoppDer Klimawandel ist nicht mehr zu leugnen. Auch die Welthungerhilfe befasst sich verstärkt mit dem Phänomen und seinen Folgen, denn die Entwicklungsländer sind besonders betroffen. Dabei stehen Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel im Vordergrund, ohne die Bekämpfung der Ursachen zu vernachlässigen.
Projekt-Beispiele im Klimafokus
Der Treibhauseffekt
Kurz und knapp erklärt

Der Treibhauseffekt,
graphisch dargestellt. Der Treibhauseffekt ist absolut notwendig für das Leben auf der Erde. Die durchschnittliche Temperatur an der Erdoberfläche beträgt + 15 Grad, ohne den natürlichen Treibhauseffekt läge sie bei -18 Grad.
Lesen Sie mehr über den Treibhauseffekt
Grafiken: Naturkatastrophen treffen die Armen
Die schlimmsten humanitären Katastrophen ereigneten sich in Entwicklungsländern

Neue Klima-Grafiken.
Erdbeben, Dürren und Wirbelstürme treffen vor allem die armen Menschen. Das zeigen auch unsere Klimagrafiken: Auf einen Blick demonstrieren sie, welche Auswirkungen Naturkatastrophen zwischen 1999 und 2008 auf die Menschen aus Entwicklungs- und Industrieländern hatten.
Kontakt

Michael Kühn
Referent für Klimawandel
Tel.: 0228 / 22 88 - 323
michael.kuehn@welthungerhilfe.de
Klima-Spezial
Lesen Sie mehr über den Klimawandel und seine Auswirkungen auf die Entwicklungskländer
Weitere Informationen
Brennpunkt Nr. 26: Rio+20: Die Zukunft, die wir brauchen!
Brennpunkt Nr. 25: Durban: Das Ende der Klimadiplomatie?
Fortschritt statt Kollaps – VENRO-Forderungen für die UN-Klimaverhandlungen in Durban
Brennpunkt Nr. 16: Klimakonferenz in Mexiko: Das Erreichte sichern, ein Scheitern nicht zulassen
Brennpunkt Nr. 11: Die Klimapolitik von heute entscheidet über den Hunger von morgen
Blog-Beiträge
Michael Kühn bloggt aus Durban (8.12.2011)
123wir.org - Harold Williams in Durban (5.12.2011)
Link-Tipps
Klimaretter - das Magazin zur Klima- und Energiewende
Disaster Risk Reduction - Link zum Deutschen Komitee Kastrophenvorsorge e.V. (DKKV)
