Ingeborg Schäuble: “Meine Vorstellungen von Glück und Zufriedenheit haben sich verändert.”

Ingeborg Schäuble besucht Projekte der Welthungerhilfe in Kenia. Es ist ihre letzte Dienstreise als Vorstandsvorsitzende für die Hilfsorganisation. © Summa
Ingeborg Schäuble besucht Projekte der Welthungerhilfe in Kenia. Es ist ihre letzte Dienstreise als Vorstandsvorsitzende für die Hilfsorganisation. © Summa

Die Welthungerhilfe verabschiedet sich von ihrer Vorstandsvorsitzenden Ingeborg Schäuble, einer großartigen Frau, die unaufdringlich und hartnäckig um Spenden für ihre Hilfsorganisation geworben hat. „Zwölf Jahre sind eine lange Zeit, und ich möchte mich jetzt wieder mehr meiner großen Familie und meinen Freunden widmen“, erklärte Schäuble ihre Entscheidung. „Es war eine erfolgreiche Zeit, jetzt soll meine Nachfolge neue Ideen und Impulse einbringen.“

Während ihrer langjährigen Dienstzeit verstand sie sich als Akteurin, die weniger im Rampenlicht stand, sondern lieber im Hintergrund wirkte. Dort kämpfte sie umso erfolgreicher für ihre Vision: eine Welt ohne Hunger und Armut. Eine Welt, in der Menschen ihr Leben aus eigener Kraft gestalten. Dafür setzte sie sich auch politisch ein. Sie kritisierte die Korruption in den Entwicklungsländern und forderte die reichen Länder auf, ihre Verantwortung gegenüber dem Süden wahrzunehmen.

Vielen Dank für das große Engagement!

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52 Kommentare

  • Sebstian sagt:

    Es muss wirklich betont werden, dass sie hervorragende Arbeit geleistet hat. Auch ich möchte mich bedanken und wünsche einfach mal an dieser Stelle alles Gute für due Zukunft.

  • Beate sagt:

    Ja prima,

    vorher hatte sie aber noch Zeit, Bettelbriefe an Hartz-IV-Empfänger zu verschicken in denen steht: 30 Euro reichen, damit zwei Familien Saatgut bekommen. Ob Frau Schäuble wohl weiß, wofür 30 Euro bei Hartz-IV-Empfängern reichen müssen????

  • Hans-Joachim Preuss sagt:

    Hallo Beate,

    vielen Dank für Ihre kritische Rückmeldung. Häufig werden wir mit dem Vorwurf konfrontiert, nicht ausreichend auf die missliche Situation von Menschen in Deutschland zu reagieren. In der Tat: Es gibt bei uns Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind. Doch erkennen wir auch an, dass es bei uns staatliche und gemeinnützige soziale Netze gibt, die versuchen, an dieser Lage etwas zu verändern.

    Die Welthungerhilfe ist vor über 40 Jahren gegründet worden, sich des Elends von Menschen anzunehmen, die heute Abend nicht wissen, was sie am nächsten Morgen essen sollen. Auf dieser Welt gibt es mittlerweile 923 Millionen Hungernde. Mit 30 Euro können wir diesen Skandal nicht beseitigen. Aber wir können zuminmdest einer Familie eine Starthilfe geben. Dafür hat sich Frau Schäuble eingesetzt. Wir brauchen mehr, die es ihr nachtun – auch in Deutschland.

    Viele Grüße,
    Ihr Hans-Joachim Preuß

  • Gertrud sagt:

    Ich denke, wenn man solche Post versendet kann man nicht unbedingt wissen, ob und um wen es sich bei dem Adressaten handelt, da ja viele mit Adressbüchern arbeiten. Einen solchen Brief zu erhalten mit einer Bitte um eine Spende empfinde ich nicht so schlimm wie andere Werbebriefe.
    Ich wünsche der Welthungerhilfe viel Erfolg bei Ihrem Engagement. Frau Schäuble viel Glück für die weitere Zukunft und hoffe, daß der Hunger in der Welt bald ein Ende findet, denn ehrlich gestanden müßte es nicht so sein.

    Großartig finde ich daß Markus Lanz sich in den Dienst der Sache stellt.

  • Nicole Geißler sagt:

    Da ich keine E-mail-Adresse von Frau Schäuble finde, trage ich mich hier ein und hoffe, daß sie diese Nachricht findet bzw. daß die Nachricht an sie weitergeleitet wird.

    Liebe Frau Schäuble,
    als langjähriges Fördermitglied der Deutschen Welthungerhilfe bedaure ich sehr, daß Sie Ihr Amt als Vorstandsvorsitzende aufgeben, obwohl ich die Gründe gut nachvollziehen kann und ehrenwert finde. Sie haben auf eine sehr sympathische Art engagierte und exzellente Arbeit geleistet, für die Sie zurecht mehrere Auszeichnungen erhalten haben. Ich werde Sie vermissen, aber die Welthungerhilfe selbstverständlich weiterhin unterstützen.
    Alle guten Wünsche für die Zukunft und herzliche Grüße, auch an Ihren Mann, den ich ebenfalls sehr schätze
    Nicole Geißler

  • Liebe Frau Schaeuble.

    Auch aus Costa Rica / Mittelamerika ein Grusswort und ein Dankeschoen.

    Aber auch eine Kritik an Ihrer Kritik.

    Korruption in Entwicklungslaendern kommt nicht von ungefaehr.

    25 Jahre in Mittelamerika zeigen mir, das Korruption eher ein „importiertes Phaenomen“ ist.

    Arme Leute die andere arme Leute bestechen … ??? Ist das nicht zu einfach ?

    Es gibt keine bestochenen Politker (zB) in Entwicklungslaendern, ohne dass es auch Bestecher – oft aus reichen Industrielaendern gibt.

    Wie geht man das richtig an?

    In Costa Rica stehen 2 Ex-Praesidenten vor Gericht – und das war nur die Spitze eines Eisberges. Wo stehen die Bestecher – wahrscheinlich bekommen diese jetzt dank „Krise“ auch noch staatliche Unterstützung ?

    Schon Helmut Schmidt fragte seinen Freund Oscar Arias seinerzeit warum es in Lateinamerika so viel Korruption gaebe ?

    Die diplomatische Antwort: Die Regierungen hier seien arm.

    Die richtigere Antwort waere gewesen:

    Viele eurer Unternehmer kennen keine Skrupel, keine Scham wenn es um ein paar Dollar mehr geht.

    Traurig, aber es muss ja auch für andere noch Aufgaben geben.

    Herzliche Gruesse und in jedem Fall ein Dankeschön
    für Ihren und den Einsatz der Welthungerhilfe.

    Roland Becker,
    San Jose. 10.12.2008

  • Christian sagt:

    Es ist toll, selbst nach so langer Zeit diesen Beitrag zu lesen. Auch von mir nochmal alles Gute.

    So ein Einsatz sollte öfter Annerkennung bekommen.

  • Caro sagt:

    Es sollte mehr solche Menschen geben.

  • Marcel sagt:

    Auch mal schön sowas zu lesen. Ihr solltet auch mal ein wenig über Stella Deetjen lesen. 🙂

  • Veyton sagt:

    sehr schön zu lesen das es auch Menschen gibt die Ihre eigenen Belange vor denen andere zurückstellen. Frau Schäuble verdient grossen Respekt und Anerkennung für diese Lebenweise.

  • Jens sagt:

    Ist dies die Frau von Herrn Schäuble, dem Politiker?

  • katharina sagt:

    Hallo Jens,

    ja, Ingeborg Schäuble ist die Frau von Wolfgang Schäuble. Wenn Du mehr über sie und ihr Engagement für die Welthungerhilfe erfahren willst, lies hier weiter: Ingeborg Schäuble beendet ihr Ehrenamt bei der Welthungerhilfe

    Herzliche Grüße
    Katharina

  • Haarentfernung sagt:

    Ich finde es wird nach wie vor zu wenig gespendet in der Welt. Gerade die deutschen, denen es mit am besten auf der Welt geht sind ausgesprochene Spendemuffel. Man könnte auch sagen jammern auf hohem Niveau. Ich Spende regelmäßig und das ist auch gut so.

  • taschenlampe sagt:

    Leider ist man nicht immer sicher was mit dem Sendegeld passiert, ob es auch tatsächlich bei den Bedürftigen ankommt. Es gabt doch mal vor kurzem so ein Spende-Skandal. Ich denke aus dem Grund sind viele zurückhaltend, leider.

  • Hundefutter sagt:

    Wir Spenden oft an unser Tierheim um die Ecke, die können es auch gut gebrauchen, denn Tieren kann es auch schlecht gehen.

  • baufinanzierung sagt:

    Respekt vor Leuten, die sich für solche Projekte einsetzen.

  • Thorsten sagt:

    Das kann man wirklich nur unterstützen.

  • Vertikalangeln sagt:

    Wenn es nicht solche Leute gäbe, die sich sehr für die Armen dieser Welt engagieren, möchte ich nicht wissen wie unsere Welt ausschauen würde.

  • Jet Protector JPX sagt:

    Ich kann nur sagen – Respekt und weiter so!

  • Kreatin sagt:

    Kann mich dem nur anschließen!

  • Durmus sagt:

    geht mit guten beispiel voran hoffentlich machen es ihr die Bänker nach.

  • Plattformlift sagt:

    Spenden ist eine Verpflichtung der Menschen denn.
    Jede Spende schafft mehr Frieden und Wohlstand

  • taschengeld sagt:

    Gerade in Zeiten der Krise ist es wichtig auch mal etwas zu spenden.
    Mein Respekt gilt allen noblen Spendern!

  • Stromanbieter sagt:

    Müsste eigentlich viel mehr Leute davon geben…

  • Werbetechnik sagt:

    Ja, Spenden sind in der Tat sehr wichtig. Nur leider wird das auch sehr oft ausgenutzt von dubiosen Firmen.

  • Thomas sagt:

    Großes Engagement und Weitsicht von einzelnen Menschen erreichen oft sehr viel. Da diese Menschen meist als Vorbilder gesehen werden, orientieren sich andere daran. Ich glaube, so war es bei Frau Schäuble auch.

  • Inhaberschuldverschreibung sagt:

    Am besten wäre es die Bilanzen der Spendenorganisationen komplett offenzulegen, damit jeder sehen kann, was mit den Spenden passiert und wie hoch die Kosten für Ogranisation und Verwaltung sind.

    Kamm man nur hoffen, dass alles ankommt, was gespendet wird.

  • Rattan sagt:

    auch von mir Danke für die wertvolle Arbeit

  • schneeballgriller sagt:

    Es sollte mehr solche Menschen geben

  • Totenkopf T-Shirt sagt:

    Die Weihnachtszeit ist vorbei… so auch die Spendenhochsaison… schade eigentlich.

  • Miguel Rego Gomes dos Reis sagt:

    Die Politik unserer reichen Staaten macht das Spenden doch erst erforderlich.
    Wenn man seitens der Banken auf die Zinszahlungen aus den Entwicklungsländern verzichten würde, könnten diese in Bildung und eigene Landwirtschaft investieren.
    Es werden momentan Nahrungsmittel für über 12 Milliarden Menschen auf dieser Erde produziert. Geld ist das Problem, die Verteilung, nicht der Mangel an Nahrung…
    Und das ist der Skandal!

  • Kerstin Bandsom sagt:

    Sehr geehrter Herr Rego Gomes dos Reis

    vielen Dank für Ihre kritischen Anmerkungen. Auch die Welthungerhilfe wird nicht müde, einzufordern, dass der politische Wille zur und das wirtschaftliche Interesse an der Hunger- und Armutsbekämpfung gestärkt werden müssen. Die Welthungerhilfe hat es sich zur Leitlinie gemacht, auf die Nothilfe in einer Katastrophensituation den Wiederaufbau und die nachhaltige Entwicklung folgen zu lassen. Damit geht auch die politische Arbeit hier in Deutschland und in Europa einher. Die strukturellen Ursachen für Hunger und Armut müssen angegangen werden. Wir würden uns freuen, wenn Sie diesen Weg gemeinsam mit uns gingen: jetzt helfen und fortlaufend aufbauen und verändern.
    Mehr Information zu unseren Standpunkten und ein 10-Punkte-Forderungs-Papier finden Sie in unserem Themenspezial „Hunger“.

    Freundliche Grüße

    Ihre

    Kerstin Bandsom von der Informationsstelle der Welthungerhilfe

  • Geldanlagen sagt:

    Ist spitzenklasse 🙂

  • Volker Lange sagt:

    _____ \!!!///____
    ______( ô ô )______
    ____ooO-(_)-Ooo___
    Ich möchte einen netten Gruß hinterlassen
    und ich würde mich freuen, wenn Sie auf
    meiner Homepage auch einmal
    vorbei schauen würden!

  • Hillmer sagt:

    Respekt,
    eine starke Frau die sich für das Allgemeinwohl einsetzt.
    Man sollter aber nicht die unzähligen Ehrenamtlichen vergessen die jeden Tag Großes leisten aber aufgrund eines fehlenden Bekanntheitsgrades nicht in den Medien erscheinen.
    Gruß aus Cuxhaven / Duhnen

  • Ipuro sagt:

    Ich finde es wird nach wie vor zu wenig gespendet in der Welt. Gerade die deutschen, denen es mit am besten auf der Welt geht sind ausgesprochene Spendemuffel. Man könnte auch sagen jammern auf hohem Niveau. Ich Spende regelmäßig und das ist auch gut so.

  • chriss sagt:

    Ja super frau ganz grossen respekt!

  • Herbert sagt:

    Ich wünsche einen wohlverdienten Ruhestand nach diesem erfüllten und tatkräftigen Lebenswerk. Ich denke es ist schwer Abschied aus solch einer Position zu nehmen. Ich ziehe den Hut vor den Zeilen: „meine Nachfolge soll neue Ideen und Impulse einbringen.“

  • Zeynep Benim sagt:

    Ich finde es sehr löblich, dass sich die Welthungerhilfe engagiert und einen Unterschied macht in dieser Welt, in der 40.000 Menschen am Tag verhungern.
    Eine Welt in der Hunger als Waffe eingesetzt wird, in der sich Bauern umbringen, weil sich ihr Saatgut nur einmal verwenden lässt und Sie kein Geld für den erneuten Kauf von neuem, „optimiertem“ Saatgut haben…
    Hoffentlich wird sich die menschliche Geschichte zum Guten wenden und die Rüstungsausgaben werden anders, menschlicher genutzt. Mit diesem Geld könnten alle Probleme der Menschheit gelöst werden.

  • adsense sagt:

    super discussion

  • Fenix sagt:

    Ich gebe Beate Recht, 30 Euro bei Hartz-IV-Empfängern ist sehr viel Geld!!!
    Die staatliche und gemeinnützige soziale Netze in Deutschland sind ein Witz und meistens nur auf dem Papier, es wird mit einer Hand den Hilfebedürftigen gegeben und später mit den beiden Händen wieder zurückgeholt und wenn dann am besten sofort sonst wird gepfändet.

  • brian sagt:

    Danke für den beitrag, ich wusste granicht das so etwas passiert 🙁

  • Sportage sagt:

    Spenden in kurzen Wellen ist uneffektiv. Lieber kleine Beträge dauerhaft, damit die Organisation die gelder planen kann.

  • Wärmepumpe sagt:

    Es kommt immer drauf an, es gibt viele die gerne Spenden möchten können nicht weil Sie nichts haben und die die es könnten machen es nicht.

  • Bodenmais sagt:

    Ein tolle Frau, die Ingeborg, das muss ich schon sagen…

  • Franz sagt:

    Frau Schäuble sollte im Dienste der Hilfsbreitschaft viele Nachahmer finden. Große Anerkennung.

  • Franz sagt:

    Frau Schäuble sollte im Dienste der Hilfsbereitschaft viele Nachahmer finden. Große Anerkennung

  • Dauerhafte Haarentfernung sagt:

    Ich möchte mich auf diesem Weg für Ihre hervorragende Arbeit bedanken ++ Was wäre, wenn wir alle so denken würden???

  • Moni sagt:

    Ein Einsatz, der auf jeden Fall Anerkennung und Aufmerksamkeit verdient.

  • Torsten sagt:

    Wenn man den Reichtum der Industrieländer jeden Tag als Alltag wahr nimmt, vergisst man schnell, dass ein großer Teil der Erdenbürger Tag für Tag mit Armut und Hunger kämpft. In einer Zeit, in der Hilfsorganisationen zum Teil als profitorientierte Unternehmen auftreten, scheint das klassische Ehrenamt um so wertvoller. In dem Sinne Dank und Anerkennung an Frau Schäuble und ihr Jahre langes ehrenamtliches Engagement.

  • Friedrich sagt:

    Herzlichen Dank Frau Schäuble.

  • sneaker blog sagt:

    Frau Schäuble sollte im Dienste der Hilfsbereitschaft viele Nachahmer finden. Große Anerkennung

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