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Hunger und Ernährungssicherung – Kernthema der Welthungerhilfe

Was ist Hunger?

Zwei Milliarden Menschen leiden an Mangelernährung

Nach Definition der Welternährungsorganisation (FAO) ist Hunger ein quantitativer Begriff: Hunger tritt ein, wenn die tägliche Energiezufuhr für einen längeren Zeitraum unter dem Bedarf liegt, der für einen gesunden Körper und ein aktives Leben benötigt wird.

 

Als Schwellenwert gibt die FAO 1.800 Kilokalorien täglich an. Doch nicht nur eine ausreichende Energiezufuhr ist für ein gesundes Leben entscheidend, sondern auch eine ausgewogene Ernährung. Nahezu zwei Milliarden Menschen leiden aufgrund von Vitamin- und Mineralstoffmangel an Mangelernährung. Der Welthunger-Index berücksichtigt in der Bemessung von Hunger auch diesen "versteckten Hunger".

Chronische Unterernährung ist häufig nicht auf den ersten Blick sichtbar, denn viele betroffene Menschen sind dünn, wirken aber nicht abgemagert. Die Folgen sind dennoch dramatisch: Der Körper gleicht unzureichende Ernährung dadurch aus, dass er körperliche und geistige Aktivitäten einschränkt, dadurch den Menschen ihre Initiative und Konzentrationsfähigkeit raubt und sie apathisch werden lässt. Bei Kleinkindern wird durch chronische Unterernährung die geistige und körperliche Entwicklung unumkehrbar beeinträchtigt.



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Kontakt

Dr. Rafaël <br /> Schneider

Dr. Rafaël
Schneider

Fachreferent

Tel.: +49 (0)228-22 88 147

Aktuell: TV-Dokus

HUNGER und DURST - Themenspecial auf ZDF
Dokumentationen von Angela Andersen und Claus Kleber.
Sie reisten den Brennpunkten des Hungers und der Wasserknappheit.

Mit POWA gegen den Hunger

Zum 2015 in Deutschland stattfindenden G7/G8-Gipfel fordern Welthungerhilfe und Partner mehr Unterstützung für kleinbäuerliche Landwirtschaft in Entwicklungsländern. Darum geht es beim Projekt POWA.

Hunger und Ernährungssicherung – Mehr zum Thema

Bioökonomie

Plastiktüten aus Mais, Dübel aus Rizinus, Reifen aus Löwenzahn

Mit Pflanzen statt Erdöl in die Zukunft? Immer mehr Produkte werden aus nachwachsenden statt aus fossilen Rohstoffen hergestellt. Das Recht auf Nahrung muss Vorrang haben! Dafür braucht es Standards.

 


Das Recht auf Nahrung

Ein Instrument zur Bekämpfung des Welthungers

Jeder Mensch hat ein Recht auf Nahrung. Hierzulande, wo wir in Supermärkten zwischen dutzenden verschiedenen Joghurtsorten wählen können, kommt uns das reichlich abstrakt vor. Doch für 805 Millionen Menschen ist der tägliche Kampf ums Überleben bittere Realität. 

 


Verborgener Hunger

Wenn Vitamine und Mineralien fehlen

Auch wer ausreichend isst, kann Hunger leiden: verborgenen Hunger. Zwei Milliarden Menschen sind weltweit fehlernährt. Ihnen fehlen Vitamine oder Mineralien, die sie für eine gesunde Entwicklung brauchen. Kinder, Schwangere und Stillende sind besonders betroffen.

 


Warum gibt es Hunger?

Hunger ist die Folge von Armut und Ungerechtigkeit

Viele glauben, dass Menschen hungern, weil es nicht genug Nahrung für alle gebe. Das ist falsch. Weltweit werden genug Lebensmittel produziert, um die ganze Menschheit ernähren zu können.

 


Land Grabbing führt zu Hunger

Felder und Weiden werden an ausländische Investoren vergeben

In mehreren Ländern sind Bauern, mit denen die Welthungerhilfe im Rahmen von ländlichen Entwicklungsprojekten zusammenarbeitet, direkt durch "Land Grabbing" betroffen.

 


Ausmass und Folgen von Hunger

Die Mehrheit der Betroffenen lebt in Entwicklungsländern

Weltweit hungern rund 805 Millionen Menschen. Die Mehrheit von ihnen lebt in Entwicklungsländern

 


Was kann man gegen Hunger tun?

Ländliche Räume in Entwicklungsländern stärken

Hunger und Armut haben viele Ursachen, die meist miteinander verknüpft sind. Deshalb kann es auch keine einfachen Lösungen für eine nachhaltige Ernährungssicherung geben. Zugang zu ausreichender und angemessener Nahrung ist ein Menschenrecht.

 


Wespen als Wunderwaffe

Interview: Von einer genialen Idee zum Alternativen Nobelpreis

Interview mit Dr. Hans Rudolf Herren, Träger des Alternativen Nobelpreises. Mit einer genialen Idee bewahrte er rund 20 Millionen Menschen vor dem Hungertod.

Der Schweizer Dr. Hans Rudolf Herren (66) hat mit seinen Programmen zur Schädlingsbekämpfung und zur Förderung des Ökolandbaus die Agrarwissenschaft revolutioniert. Doch Regierungen des Nordens und die Industrie ignorieren seine Empfehlungen.

 


Aktuelles

Positionspapier Ländliche Entwicklung

Ausgerechnet dort wird am meisten gehungert, wo Nahrung produziert wird: auf dem Land. Das muss und darf nicht sein. Ernährungssicherheit für alle ist keine Utopie.

 


Biokraftstoff: Abstimmung im EU-Parlament

Beimischquote wird auf sechs Prozent begrenzt

(11.09.2013) Das EU-Parlament hat am Mittwoch, den 11. September in Sachen Biokraftstoffpolitik die vom EU-Umweltausschuss vorgeschlagene Begrenzung der Biokraftstoffquote von fünf Prozent abgeschwächt und für eine Begrenzung von sechs Prozent gestimmt. Europaweit gesehen bedeutet dieses Ergebnis keine klare Trendwende, sondern eine weitere Steigerung des Verbrauchs an Biokraftstoffen, die aus Nahrungsmitteln hergestellt werden.

 


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