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144 Millionen Kinder sind unterentwickelt

Gesund ins Leben starten - mit Deiner Hilfe

Hungernde Mütter bekommen kranke Kinder

Die ersten 1.000 Tage im Leben eines Kindes sind entscheidend: Bereits im Mutterleib sowie später über die Muttermilch wird in diesem Zeitraum die Grundlage für eine gesunde körperliche und geistige Entwicklung gelegt.

Leidet die Mutter unter Mangelernährung hat sie keine Möglichkeit, ihrem Kind die Nährstoffe zu geben die es braucht um gesund groß zu werden. Es kommt bereits unterentwickelt zur Welt - und hat kaum eine Chance, diesen Rückstand in seinem Leben wieder aufzuholen.

Mangelernährung ist ein Teufelskreis

Werden Mädchen, die seit ihrer Kindheit unter Mangelernährung leiden, selbst zu Müttern, entsteht ein gefährlicher Kreislauf. 

Von Geburt an sind sie krankheitsanfälliger, haben später Probleme, sich in der Schule zu konzentrieren und verdienen weniger Geld. So können sie sich kaum gesunde Nahrungsmittel leisten und leiden unter Hunger. Für viele Menschen in Ländern des Globalen Südens gibt es keinen Ausweg aus diesem Teufelskreis.

Hunger in Zahlen

In Äthiopien ist die Lage besonders ernst

97%

der Kinder in Äthiopien unter zwei Jahren bekommen regelmäßig weder genug noch genug Nahrhaftes zu essen.

Fast 50%

der Kinder unter fünf Jahren sind in Äthiopien körperlich nicht altersgerecht entwickelt.

144 Millionen

Kinder leiden weltweit an den Folgen von Mangelernährung während der ersten 1.000 Lebenstage.

Wie in vielen Ländern des Globalen Südens zerstören infolge des Klimawandels auch in Äthiopien Wetterextreme wie Dürren und Überflutungen Ernten, Infrastrukturen und ganze Ökosysteme. Davon betroffen sind vor allem die Ärmsten, die ohnehin schon unter Hunger leiden.

Die Klimakrise wird zur Hungerkrise
So auch für Alemie und ihre kleine Familie. Wie sehr der Hunger der jungen Mutter zusetzte, wird man ihrer Tochter Ayana ihr Leben lang ansehen.

Wegen anhaltender Dürren vertrockneten die Felder in Alemies Dorf. Immer öfter fielen Ernten aus und die Preise auf den Märkten stiegen - bis sie für Alemie unbezahlbar wurden. Mit ihrem Mann entschied sie, an einem Projekt der Welthungerhilfe und Partnern teilzunehmen.

Mit dürreresistentem Saatgut und Dank landwirtschaftlicher Schulungen kann Alemies Familie ihr kleines Stück Land heute besser bewirtschaften und gesundes Gemüse ernten. Alemie lernte Hühner zu halten und kann ihren Kindern so die eiweißhaltige Nahrung bieten, die sie für eine gesunde Entwicklung brauchen. Ihrem zweiten Kind sieht man das an: Alemies Sohn Dereje ist ein aktiver, gesunder Junge.

Individuelle Hilfe für ein besseres Leben

Die Bedürfnisse der Gemeinden und Familien sind so vielfältig wie die Herausforderungen vor denen sie stehen. Zusammen mit den Menschen in unserem Projektgebiet in der Amhara-Region entwickeln wir individuelle Hilfsangebote, die einen nachhaltigen Beitrag leisten.

So leisten wir maßgeschneiderte Hilfe

Für unser gemeinsames Ziel: Ein besseres, selbstbestimmtes Leben

Ich wünsche mir, dass die armen Bäuerinnen und Bauern in in meiner Heimat Äthiopien eines Tages so viel zum Leben zur Verfügung haben wie sie benötigen, um zumindest ihre Grundbedürfnisse befriedigen zu können. Ich möchte sie vom Hunger befreien, damit sie ein würdiges Leben führen und ihre Kinder stolz zur Schule schicken können, wie ich es beispielsweise in Deutschland, wo ich studiert habe, gesehen habe. Das ist die Motivation hinter meiner Arbeit.

Yohannes Belay, leitender Programmberater der Welthungerhilfe für Landwirtschaft und Ernährung in Äthiopien

60€

...finanzieren z.B. widerstandsfähiges, dem Klima angepasstes Gemüsesaatgut für sechs Familien

96€

...ermöglichen beispielsweise vier schwangeren oder stillenden Frauen eine Ernährungsschulung.

150€

...sind ein wichtiger Anteil am Bau eines Flachbrunnens für insgesamt 8.300 Euro.

Oder gib Deinen Wunschbetrag ein
Deine Ansprechpartner*innen
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Deutsche Welthungerhilfe e. V.
Sparkasse KölnBonn
IBAN DE15 3705 0198 0000 0011 15
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DZI Spendensiegel

Das DZI Spenden-Siegel bescheinigt der Welthungerhilfe seit 1992 den effizienten und verantwortungsvollen Umgang mit den ihr anvertrauten Mitteln.

Die Welthungerhilfe ist beim Finanzamt als gemeinnützige Organisation anerkannt und von der Körperschaftssteuer befreit. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE812801234.