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Welthungerhilfe in Uganda

Die Welthungerhilfe ist seit 40 Jahren - seit 1980 -in Uganda aktiv. Aktuell arbeiten wir in Uganda in 29 Projekten, die mit einem Gesamtbudget von 9,1 Millionen Euro im Jahr 2024 416.000 Menschen erreicht haben. Das Landesbüro befindet sich in der Hauptstadt Kampala.

Das Wichtigste im Überblick

Unsere Hilfsprojekte und Unterstützung vor Ort

Projekt im Fokus

AgriShare: Geteilter Traktor - gesteigerter Ertrag

Über die App AgriShare können sich Landwirt*innen miteinander vernetzen und so Ressourcen und Dienstleistungen teilen.

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Uganda zwischen Wachstum und Armut

Die Republik Uganda ist ein Binnenstaat im östlichen Teil Afrikas. Rund 48,8 Millionen Menschen leben hier auf einer Fläche von 241.038 Quadratkilometern, was in etwa der Größe Großbritanniens entspricht. Im Jahr 1962 erlangte das Land seine Unabhängigkeit von den britischen Kolonialherrschaft und entwickelte sich zu einem der industriell stärksten Länder des afrikanischen Kontinents. Allerdings brachten kriegerische Auseinandersetzungen und wirtschaftliches Missmanagement diese Entwicklung zum Erliegen und zerstörten die Errungenschaften nachhaltig.

Trotzdem konnte sich das Land seit den 1990er Jahren wieder aufraffen, die wirtschaftliche und soziale Lage verbessern, sowie die Armutsrate reduzieren. Trotz guter Wachstumsraten gehört Uganda heute noch immer zu den am wenigsten entwickelten und ärmsten Ländern der Welt. 34,6 Prozent der Bevölkerung leben unterhalb der nationalen Armutsgrenze. Auch wenn Uganda in den letzten Jahren eine stabilisierende Kraft für Ostafrika werden konnte, steht das Land weiterhin vor einer Reihe Problemen.

So schwächelt die Landwirtschaft, die noch immer der wichtigste Wirtschaftszweig Ugandas ist. Mehr als 70 Prozent aller Beschäftigten arbeiten in diesem Sektor, viele von ihnen als Selbstversorger*innen. Uganda verfügt über viel fruchtbares Land, das jedoch durch Land Grabbing ausländischer Investoren und das rasante Bevölkerungswachstum immer knapper wird. Dies gefährdet die Ernährungssicherheit der Menschen ebenso stark wie anhaltende Dürreperioden oder übermäßiger Regen. Verschärft wird das Problem durch die beispielhafte Flüchtlingspolitik der Regierung: Uganda hat bisher über eine Millionen Menschen aus Nachbarstaaten aufgenommen. Dieser Akt der Menschlichkeit stößt das Land jedoch an seine Grenzen, da die Kontingente mittlerweile immer knapper werden. Ein ähnliches Problem entsteht intern durch eine rasant ansteigende Landflucht: Kommunen können oft den Zustrom von Menschen nicht bewältigen und sehen sich mit einer Reihe von Problemen konfrontiert.

Die Welthungerhilfe hilft zurzeit in Uganda mit einem Projekt zur Ernährungssicherung und dem Ausbildungsprogramm „Skill Up!“, das benachteiligten Jugendlichen eine Perspektive auf dem Arbeitsmarkt bietet. Hier lernen die Auszubildenden beispielsweise direkt in handwerklichen Betrieben oder auch kaufmännische Skills auf dem Campus.

In der Vergangenheit wurden außerdem Kommunen mit dem Bau sanitärer Anlagen und der Verbesserung des Zugangs zu sauberem Trinkwasser gefördert. Unterstützen Sie unsere Arbeit jetzt mit einer Spende für Uganda und helfen Sie dabei den Menschen die Möglichkeit zu geben, ihre Zukunft selbst zu gestalten!

Aktuelles Video aus Uganda

Direkte Hilfe durch Ihre Spende für Uganda

Ihre Spende unterstützt unsere Ziele und Hilfsprojekte vor Ort

Ernährung: Die Welthungerhilfe unterstützt bedürftige Haushalte mit Ziegen, stärkt die Position der Frauen und sichert die Ernährungssituation.

Wirtschaftliche Entwicklung: Das Ausbildungsprogramm „Skill Up!“ bietet benachteiligten Jugendlichen die Möglichkeit, sich durch Eigeninitiative eine Basis für ein besseres Leben zu schaffen.

Wasser & Hygiene: Berater*innen werden in Hygiene-Themen geschult, um Krankheiten vorzeubeugen.

Jetzt für Uganda spenden. Bildbeschreibung: Moses Yokwe aus Uganda ist ein Geflüchteter und Hygiene-Promoter.

Am besten gefällt mir, dass ich das neue Wissen, welches ich während des Trainings gelernt habe, nicht nur jetzt gut anwenden kann, sondern auch, wenn ich wieder zurückkehre. Am Anfang, gleich nach unserer Rückkehr, wird die Lebenssituation nicht einfach sein und wir müssen viel wieder aufbauen. In dieser Zeit werde ich mein Wissen über Hygiene und Sanitärversorgung nutzen, auch um andere auszubilden, die dann helfen können.

Moses Yokwe Moses ist einer von 60 "Hygiene Promotern" in Bidibidi, einem der größten Flüchtlingscamps weltweit.
Zwei Frauen zeigen ihre Erdnuss-Ernte.
Ihre Spende für Uganda hilft!
Bitte beachten Sie unseren Mindestspendenbetrag von 5 Euro.
Bitte geben Sie Ihren Betrag als ganze Zahl an.
Aus Sicherheitsgründen ist es leider nicht möglich, Beträge über 50.000 Euro über unsere Webseite zu spenden. Wenn Sie eine höhere Summe spenden möchten, sprechen Sie uns gerne an unter 0228/2288-500.

Transparenz und Qualität

Geprüft und ausgezeichnet

Die Welthungerhilfe steht für Transparenz und Qualität, für sparsamen und zielgerichteten Einsatz der Spenden und verifizierte Informationen. Aus diesem Grund hat uns das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) mit dem Spendensiegel ausgezeichnet. 

Auch darüber hinaus legen wir größten Wert auf Wirtschaftlichkeit und Transparenz. So zeigt unser Jahresbericht detailliert, wofür sämtliche Spendengelder eingesetzt werden und vermittelt einen direkten Einblick in unsere Arbeit.  Im Rahmen der „Initiative Transparente Zivilgesellschaft“ legen wir weitere Informationen offen, wie unsere vollständige Satzung, die Namen und Funktionen wesentlicher Entscheidungsträger, unsere Personalstruktur und vieles mehr.

Infografik: Kuchendiagramm zeigt Ausgaben der Welthungerhilfe im Jahr 2024
2024 hat die Welthungerhilfe 381,4 Millionen Euro ausgegeben. Davon sind 346,8 Millionen Euro in die Förderung von Projekten im Ausland geflossen. 9,5 Millionen Euro entfielen zusätzlich auf die Projektbegleitung im Ausland. © Welthungerhilfe

Deutsche Welthungerhilfe e.V., Sparkasse KölnBonn
IBAN: DE15 3705 0198 0000 0011 15, BIC: COLSDE33

Jetzt spenden

Green Colleges“ in Uganda – Ausbildung für eine nachhaltige Zukunft

In der Rwenzori-Region in Uganda bildet die Welthungerhilfe gemeinsam mit lokalen Partnern junge Erwachsene in nachhaltigen Berufen aus. An insgesamt 15 „Green Colleges“ lernen rund 1.000 Jugendliche, wie sie mit umweltschonenden Methoden ihr Einkommen sichern können – sei es durch Ökotourismus, Solartechnik oder ökologische Landwirtschaft. Ziel ist es, jungen Menschen eine berufliche Perspektive zu bieten und gleichzeitig natürliche Ressourcen zu schützen. Viele von ihnen stammen aus einkommensschwachen Familien und hätten ohne das Projekt kaum Chancen auf eine Ausbildung.

Studenten der Green Colleges in Uganda, 2020
In den Green Colleges in Uganda erhalten junge Menschen eine Ausbildung in ökologischen Fertigkeiten, etwa dem Bau von Solarzellen. © Welthungerhilfe
Ihre Spende für Menschen in Uganda

Hilfe für Uganda: Realisierte und aktuelle Projekte

Sauberes Wasser und Hygiene für Ugandas Städte – Hilfe für Karamoja

In der Region Karamoja zwingt Armut viele Menschen zur Flucht vom Land in die Städte – in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Doch die städtische Infrastruktur ist völlig überlastet: Nur 5 % der Haushalte verfügen über eine eigene Latrine, viele leben in informellen Siedlungen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser oder Sanitärversorgung. Die hygienischen Bedingungen stellen ein großes Gesundheitsrisiko dar, da Wasserquellen häufig verunreinigt sind.
Die Welthungerhilfe hat gemeinsam mit der Bevölkerung in Moroto und Namalu konkrete Verbesserungen umgesetzt: Bohrbrunnen wurden saniert, neue Latrinen gebaut, und Jugendliche erhielten eine Ausbildung im Latrinenbau. Auch Schulen wurden mit Toiletten, Waschräumen und Regenwassertanks ausgestattet. Die Maßnahmen haben den Zugang zu sauberem Wasser verbessert, Krankheiten eingedämmt und Perspektiven geschaffen – ermöglicht durch Ihre Spenden für Uganda.

Uganda WASH project
Projekt Wash in Uganda. Trinkwasserbrunnen sichern die Versorgung mit sauberem Trinkwasser. © Welthungerhilfe

Seit elf Jahren arbeitet Harriet Agemo im Team der Welthungerhilfe in Uganda, derzeit als Projektmanagerin für Wasser-, Sanitärversorgung und Hygiene (WASH) in den Regionen Teso und Karamoja im Osten des Landes. Sie erzählt von ihren Aufgaben und weshalb sie diesen Job gewählt hat.

Mit Erfahrung und Fachwissen für mehr Wassersicherheit

Harriet Agemo ist Projektmanagerin der Welthungerhilfe für Wasser-, Sanitärversorgung und Hygiene in Uganda. Sie kennt die Herausforderungen aus eigener Erfahrung: Als Kind wuchs sie in einem Dorf ohne Wasserstelle auf – die Frauen ihrer Familie mussten nachts kilometerweit gehen, um Wasser zu holen. Diese Erlebnisse prägten ihren Lebensweg und motivierten sie, im WASH-Bereich tätig zu werden. Heute gestaltet sie nationale Strategien mit, plant Projekte und ist regelmäßig vor Ort in ländlichen Gemeinden.

Harriet weiß: Schon einfache Maßnahmen wie das Händewaschen mit Seife oder gut gebaute Latrinen können Krankheiten verhindern und Leben verändern. Besonders Mädchen profitieren – sie fehlen seltener im Unterricht und gewinnen durch Zugang zu Wasser mehr Selbstbestimmung. Harriet setzt sich dafür ein, dass die Projekte nicht nur kurzfristig helfen, sondern langfristig Wirkung entfalten – und hofft, eines Tages auch in ihrem Heimatdorf eine eigene Wasserstelle zu sehen.

Publikationen und Material zu Uganda

Factsheet Uganda

Eine hohe Armutsrate, viele Geflüchtete, hohe Lebensmittelpreise: Das Faktenblatt gibt einen Überblick über die angespannte humanitäre Lage in Uganda.

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Alle Spenden sind steuerfrei

Fragen und Antworten rund um Ihre Spende für Uganda

Wie kann ich am einfachsten für Uganda spenden?

Nutzen Sie ganz einfach unser Formular für Online-Spenden. Oder rufen Sie unseren Spenderservice unter der Telefonnummer +49 228-2288-162 an und erteilen Sie der Welthungerhilfe telefonisch eine Einzugsermächtigung über die Abbuchung einer einmaligen oder dauerhaften Spende.

Bekomme ich eine Spendenbescheinigung?

Sie erhalten eine Spendenbescheinigung als Jahreszuwendungsbestätigung zu Beginn des Folgejahres. Auf Anfrage erhalten Sie die Spendenbescheinigung auch früher.

Welche Zahlungsmittel stehen zur Verfügung?

Nutzen Sie für Ihre Spende auf unser Spendenkonto ganz unkompliziert das SEPA-Lastschriftverfahren, Ihre Kreditkarte, Paypal, Sofortzahlung oder paydirekt.

Für welche Hilfsprojekte in Uganda kann ich spenden?

In Uganda führen wir zurzeit Projekte zur Ernährungssicherung, wirtschaftlichen Entwicklung und aus dem Bereich "Wasser und Hygiene" durch. Sehen Sie sich für weitere Informationen unsere laufenden Projekte an.

Kommt meine Spende auch wirklich in Uganda an?

Ja, wenn Sie im Spendenformular den Zweck "Spenden für Uganda" wählen, wird Ihre Spende für die Projektarbeit im Land eingesetzt. Unter anderem können Sie sich im Jahresbericht darüber informieren, was mit den Spenden passiert. Außerdem können Sie bei uns den Weg einer Spende nachvollziehen.

Vermittelt die Welthungerhilfe Kinderpatenschaften in Uganda?

Nein, die Welthungerhilfe vermittelt keine Kinderpatenschaften. Im Fokus stehen die Hilfe zur Selbsthilfe und die nachhaltige Verbesserung der Bildungs- und Entwicklungsstruktur. Die Projekte sollen Uganderinnen und Ugandern, die auf Unterstützung angewiesen sind, ermöglichen, langfristig ein selbstbestimmtes und gerechtes Leben zu führen.

Wie kann ich als Unternehmen helfen?

Auch als Unternehmen können Sie die Welthungerhilfe unterstützen und soziales Engagement zeigen. Spenden Sie beispielsweise, anstatt zu schenken - zu Weihnachten, zum Mitarbeiterfest oder -jubiläum: Sie überweisen die Spenden, die auf dem Spendenkonto eingehen, ganz einfach im Namen Ihrer Angestellten, Kolleg*innen oder Kund*innen, die sich wiederum über eine Geschenkkarte freuen dürfen.

Ihre Ansprechpartner*innen
Grüne Bildmarke der Welthungerhilfe
Team Private Donor Service
Spendenkonto

Deutsche Welthungerhilfe e. V.
Sparkasse KölnBonn
IBAN DE15 3705 0198 0000 0011 15
BIC COLSDE33

DZI Spendensiegel

Das DZI Spenden-Siegel bescheinigt der Welthungerhilfe seit 1992 den effizienten und verantwortungsvollen Umgang mit den ihr anvertrauten Mitteln.

Die Welthungerhilfe ist beim Finanzamt als gemeinnützige Organisation anerkannt und von der Körperschaftssteuer befreit. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE812801234.

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