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Symbolbild Presseverteiler

Digitale Pressemappe Welthunger‑Index 2026

Alle Unterlagen für Ihre Berichterstattung. Sperrfrist: 14.10.2026, 00:01 Uhr

Team Communications Pressehandy

Die Welthungerhilfe stellt kurz vor dem Welternährungstag gemeinsam mit dem Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht (IFHV) und Helvetas den neuen Welthunger-Index in Berlin vor. Der Bericht ermittelt die Entwicklung der globalen Hungersituation seit 2000. Er dient als wichtige Messgröße, um Verbesserungen bzw. Verschlechterungen des Ernährungszustandes von Kindern und Erwachsenen in den einzelnen Ländern und Regionen zu erfassen.

Der diesjährige Welthunger-Index beleuchtet aus unterschiedlichen regionalen Perspektiven, was „Keine Sicherheit ohne Ernährungssicherheit“ bedeutet und wie eng Ernährungssicherheit und Sicherheit miteinander verknüpft sind.

Während sich sicherheitspolitische Debatten zunehmend auf militärische Bedrohungen und Verteidigungsausgaben konzentrieren, droht eine grundlegende Dimension aus dem Blick zu geraten: Ernährungssicherheit. Konflikte, Klimawandel, wirtschaftliche Schocks und geopolitische Spannungen setzen Ernährungssysteme weltweit immer stärker unter Druck. Anhaltende Ernährungsunsicherheit erhöht die Verwundbarkeit, schwächt die Resilienz und kann zu Instabilität beitragen.

Für weitere Rückfragen oder Interviewpartner*innen stehen wir gerne zur Verfügung.

Bitte beachten Sie die Sperrfrist für den Welthunger-Index 2026 und alle begleitenden Materialien bis 14.10.2026, 00:01 Uhr.

Pressefotos zum kostenfreien Abdruck

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Viehhirten auf einem Markt in Äthiopien beim Handel
Am Markttag in der Borena-Zone in Äthiopien wird über Viehpreise verhandelt. Auf Märkten wie diesem werden die Auswirkungen größerer Krisen sichtbar: Dürre, Unsicherheit und steigende Kosten können sowohl den Wert des Viehs als auch die Lebensmittelpreise für Familien beeinflussen. © Mahad Usman/Helvetas
Frau kommt mit ihrem Einkauf aus einem Lebensmittelgeschäft, das sich in den ausgebombten Überresten eines Gebäudes in Syrien befindet.
Im Flüchtlingscamp Yarmouk in Syrien werden frische Lebensmittel zwischen noch immer vom Krieg gezeichneten Gebäuden verkauft. Nach Jahren des Konflikts und der Vertreibung bauen sich Familien neue Lebensgrundlagen auf. Ernährungssicherheit wiederherzustellen bedeutet, die Produktion und den Handel mit Lebensmitteln ebenso zu unterstützen wie Arbeitsplätze und die grundlegenden Dienstleistungen, auf die die Menschen im Alltag angewiesen sind. © Tasneem Haimoud/Welthungerhilfe
Zwei Männer in flachem Wasser begutachten ein Reisfeld nach Überschwemmungen
Mahamane Sidi Maiga, 65, wollte am nächsten Morgen mit der Reisernte beginnen. Über Nacht zerstörten Überschwemmungen seine Ernte, Fischteiche, Ausrüstung und sein Zuhause in Toya, Mali. Frühwarnsysteme und die Vorbereitung auf Überschwemmungen sollen solche Verluste verringern, durch die sowohl die Ernte einer ganzen Saison als auch die Mittel für einen erneuten Anbau verloren gehen können. © Fatou Kamara/Welthungerhilfe
Frauen in Nepal laden Säcke voller Gurken von einem Lastwagen
Auf einem Markt in Jhapa, Nepal, lädt Jitni Devi Mandal ihre Gurkenernte auf einen Lastwagen – einen schweren Sack nach dem anderen. Sie hat die Gurken entlang des Kankai-Flusses angebaut, wo Haushalte mit wenig Ackerland saisonale Nutzpflanzen anbauen. © Flurina Rothenberger/Helvetas
Drei Personen in einem Gewächshaus in Tansania während einer Schulung
Das Gewächshaus in Dodoma ist ein Lernort für Esther Kamanija und Hillary Rweyemamu. Im Rahmen einer praxisorientierten Berufsausbildung bauen sie Nutzpflanzen an und bewirtschaften diese, während sie sich auf eine Tätigkeit in der Landwirtschaft oder die Gründung eines eigenen Unternehmens vorbereiten. © Yusuf Msafiri/Helvetas
Frau verpackt Lebensmittel industriell in Einmachgläser.
In Labweh im Nordosten des Libanon werden lokal angebautes Obst und Gemüse zu Mouneh verarbeitet, wobei traditionelle Methoden wie Trocknen, Einlegen, Fermentieren und Einkochen zum Einsatz kommen. Durch diese Art der Haltbarmachung können saisonale Erzeugnisse noch lange nach der Ernte verzehrt und verkauft werden. © Welthungerhilfe

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Weltkarte mit Ländern und ihren WHI-Werten
Welthunger-Index 2026: Die analysierten Länder können in Kategorien einsortiert werden; je nachdem, ob die Hungerwerte gravierend, sehr ernst, ernst, mäßig oder niedrig sind. © Welthungerhilfe
Welthunger-Index 2026: Karte mit Ländern eingefärbt nach Schwere der Hungersituation, ohne Legende
Welthunger-Index 2026: Karte ohne Legende. © Welthungerhilfe
World Map showing GHI data for many countries
Global Hunger Index 2026 – World Map © Welthungerhilfe

Weitere Downloads zum Thema

Factsheet Hunger 2026
Factsheet Hunger

Wie viele Menschen hungern weltweit? Wo ist der Hunger am größten? Und warum? Antworten auf die häufigsten Fragen zum Thema Hunger finden Sie hier.

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Welthungerhilfe kurz und knapp

Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland; politisch und konfessionell unabhängig. Sie setzt sich mutig und entschlossen für eine Welt ohne Hunger ein. Seit ihrer Gründung am 14.12.1962 wurden 13.424 Auslandsprojekte in rund 72 Ländern und Gebieten mit 5,76 Milliarden Euro gefördert. 

Die Welthungerhilfe arbeitet nach dem Grundprinzip der Hilfe zur Selbsthilfe: von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnerorganisationen.

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