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Material und Publikationen

Factsheet: Dürre in Ostafrika

Zahlen und Fakten zu den anhaltenden Dürren in Äthiopien, Kenia und Somalia/Somaliland und den Auswirkungen für die Menschen in der Region. 

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In vielen Ländern Afrikas leiden die Menschen Hunger. Besonders dramatisch ist die Situation aktuell im östlichen Afrika. Schon zum vierten Mal in Folge sind die dringend notwendigen Regenzeiten seit dem Jahr 2020 ausgeblieben oder viel zu gering ausgefallen. Seit 40 Jahren hat es keine solche dramatische Dürresituation mehr gegeben. Die Vorhersagen sind nicht vielversprechend. Die Menschen können und konnten sich nicht ausreichend stärken, um die jetzige und auch die nächste Dürreperiode zu überstehen. Ihre Widerstandskraft kann sich nicht regenerieren.

Die Ernährung für 18,4 Millionen Menschen in Äthiopien, Kenia, Somalia/Somaliland ist dramatisch gefährdet. Die Zahl könnte laut UN-Schätzungen noch auf 20 Millionen bis September 2022 steigen.

Doch nicht nur die Dürre verschärft die kritische Situation: Kriege und Gewalt sind gleichfalls starke Hungertreiber. Auch der Krieg in der Ukraine wirkt sich als Verstärker der Hungersituation aus. Er ist aktuell Grund für steigende Lebensmittelpreise, Verknappung von Versorgungsgütern und mangelnde Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln.

Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) geht davon aus, dass in diesem Jahr 2022 für bis zu 345 Millionen Menschen in 82 Ländern das Risiko besteht, sich nicht sicher und ausreichend ernähren zu können. Das sind 200 Millionen mehr als vor der Corona-Pandemie.

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Sprache

Deutsch

Erscheinungsjahr

2022

Verwendungszweck

Factsheet

Themen

Nothilfe

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