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Seit einem Jahr kein Regen – in vielen Teilen Kenias bahnt sich eine Dürre an. Die Böden sind viel zu trocken, um Getreide oder Gemüse anzubauen. Für die kleinbäuerlichen Familien bedeutet das: Keine Ernte und nicht genügend zu essen. Viele können es sich auch nicht mehr leisten, Lebensmittel auf den Märkten zu kaufen und müssen hungern. In 7 von insgesamt 14 Projektregionen der Welthungerhilfe haben sich die Überlebensbedingungen für die kleinbäuerlichen Familien dramatisch verschlechtert. 

Die Tiere verenden

Auch die Viehhirt*innen leiden massiv unter der Trockenheit: Es häufen sich Bilder von stark ausgemergelten Tieren auf der Suche nach Wasser. Ohne ihre einzige Einnahmequelle – den Verkauf von Milch oder Vieh – haben pastorale Familien keine Möglichkeit, genug Geld für Nahrungsmittel aufzutreiben. Viele müssen Mahlzeiten reduzieren oder ganz ausfallen lassen. 

Nach der Heuschreckenplage und in Folge der Corona-Pandemie haben die Menschen keinerlei Reserven mehr, um der sich anbahnenden Dürre etwas entgegenzusetzen. Schon jetzt befinden laut Schätzungen der UN rund 3 Millionen Menschen in Kenia in einer Hungerkrise. Es wird befürchtet, dass diese Zahl noch steigern wird, wenn jetzt keine schnelle Hilfe erfolgt. 

Am dringendsten benötigen die Menschen Nahrungsmittel und Trinkwasser für sich und ihr Vieh. Außerdem muss das von der Dürre betroffene Weidevieh dringend tierärztlich versorgt und Reparaturen der vorhandenen Wasserstellen und Wasserauffangsysteme vorgenommen werden. 

Die Welthungerhilfe ist vor Ort und plant erste Nothilfemaßnahmen, um die Menschen in Kenia vor weiterem Leid und Elend zu schützen.

Dürre & Hunger in Kenia: Spenden Sie jetzt für notleidende Menschen

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Transparenz & Qualität

Die Welthungerhilfe legt größten Wert auf einen transparenten und verantwortungsvollen Umgang mit den uns anvertrauten Mitteln. Dafür erhalten wir jährlich das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI).
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Infografik: Kuchendiagramm mit Aufteilung der Aufwendungen in 2020.
Die Aufwendungen der Welthungerhilfe im Jahr 2020. © Welthungerhilfe

Welthungerhilfe in Kenia

Die Welthungerhilfe ist seit den 1970-Jahren in Kenia mit Partnerorganisationen aktiv. Aktuell arbeiten wir in Kenia in 34 Projekten, die mit einem Gesamtbudget von 7,03 Millionen Euro im Jahr 2020 150.000 Menschen erreicht haben. Seit 1993 gibt es ein Landesbüro in der Hauptstadt Nairobi.

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