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Seit Jahren kommt es in der Demokratischen Republik Kongo immer wieder zu Ebola-Ausbrüchen, doch keiner war so schlimm wie der Ausbruch von 2018 im Nordosten des Landes. Zwei Jahre lang grassierte das Virus in der Region und forderte 2.299 Tote. Insgesamt 3.481 Menschen infizierten sich. Ende Juni wurde der Ausbruch offiziell als beendet erklärt.

Die Eindämmung der Ebola-Epidemien wird durch den Krieg zwischen Rebellengruppen erschwert. Seit 20 Jahren gehen die Rebell*innen brutal gegen die lokale Bevölkerung vor. Anhaltende Kämpfe verhindern, dass Helfer*innen notleidende Menschen erreichen. Viele wurden in der Vergangenheit selbst angegriffen und mussten um ihr Leben fürchten. Ein Teufelskreis aus Gewalt, Flucht, Hunger und Ebola entsteht.

Aktuell wissen 19,6 Millionen Menschen nicht, wie sie sich ernähren sollen. Auch sie benötigen dringend humanitäre Hilfe.

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Akute Nothilfe und Präventionsmaßnahmen gegen Ebola

Die Welthungerhilfe arbeitet unermüdlich für die Menschen vor Ort. Neben langfristig angelegten Ernährungsprojekten steht vor allem die Ebola-Prävention im Fokus. Aus Erfahrungen in Sierra Leone und Liberia ist klar, dass Aufklärungsarbeit der beste Schutz gegen das tödliche Virus ist.

In der Vergangenheit erhielten Jugendliche und örtliches Gesundheitspersonal beispielsweise Schulungen in der Ebola-Vorsorge, in denen sie lernten, wie man die Krankheit erkennt und Erkrankte schnellstmöglich isoliert. Insgesamt 49.940 Menschen konnten mittlerweile außerdem gegen das Virus geimpft werden (Stand: Dezember 2018).

 

Ebola-Präventionsmaßnahme im Kongo: Kinder in einer Schule nahe Goma lernen das Händewaschen – in der Theorie… © Maya Jean-Jacques / Welthungerhilfe
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… und auch in der Praxis werden die Hygiene-Regeln des richtigen Händewaschens als Ebola-Präventionsmaßnahme eingeübt. © Maya Jean-Jacques / Welthungerhilfe
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Mit großen Informations-Plakaten wird auf dem Schulgelände über die Gefahren, Ansteckungswege und Symptome von Ebola sowie über Präventionsmaßnahmen informiert. © Maya Jean-Jacques / Welthungerhilfe
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Bei den Ebola-Präventions-Schulungen in den Schulen werden die Kinder und Jugendlichen auch aktiv einbezogen. © Maya Jean-Jacques / Welthungerhilfe
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Verteilung von Handwasch-Equipment: Mehrere Schulen der Region können das Material an einer zentralen Sammelstelle abholen. Mitarbeiter*innen der Welthungerhilfe erläutern, wie es aufgebaut und benutzt wird. © Maya Jean-Jacques / Welthungerhilfe
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Jede Schule erhält mindestens einen Handwasch-Ständer, einen Eimer mit Deckel, ein kleines Becken zum Auffangen des Wassers, Seife sowie eine Box mit erläuternden Bildtafeln zum Thema Ebola. © Maya Jean-Jacques / Welthungerhilfe
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Zusammen mit ihrer Partnerorganisation Bon Dieu Dans la Rue schult die Welthungerhilfe Lehrer*innen darin, im Klassenzimmer Fakten zu Ebola zu vermitteln. Zum Beispiel geht es um die Symptome, Ansteckungswege und Präventionsmaßnahmen. © Maya Jean-Jacques / Welthungerhilfe
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Vergangene Welthungerhilfe-Maßnahmen gegen Ebola

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Transparenz und Qualität

Geprüft und ausgezeichnet

Die Welthungerhilfe steht für Transparenz und Qualität, für sparsamen und zielgerichteten Einsatz der Spenden und verifizierte Informationen. Aus diesem Grund hat uns das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) mit dem Spendensiegel ausgezeichnet. 

Auch darüber hinaus legen wir größten Wert auf Wirtschaftlichkeit und Transparenz. So zeigt unser Jahresbericht detailliert, wofür sämtliche Spendengelder eingesetzt werden und vermittelt einen direkten Einblick in unsere Arbeit.  Im Rahmen der „Initiative Transparente Zivilgesellschaft“ legen wir weitere Informationen offen, wie unsere vollständige Satzung, die Namen und Funktionen wesentlicher Entscheidungsträger, unsere Personalstruktur und vieles mehr.

Infografik: Kuchendiagramm mit Aufteilung der Aufwendungen in 2020.
Die Aufwendungen der Welthungerhilfe im Jahr 2020. © Welthungerhilfe

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