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WeltRisikoBericht 2017

Analyse und Ausblick

Menschen waren bisher selten direkte Auslöser extremer Naturereignisse, doch durch Eingriffe in die Natur hat sich das Gefährdungspotenzial massiv erhöht. Der WeltRisikoIndex misst für 171 Länder weltweit das Risiko der Gefährdung durch Naturkatastrophen.

Die Zerstörung von Mangrovenwäldern und Korallenriffen, etwa vor den Küsten Südostasiens, hat den Schutz gegenüber Flutwellen und Überschwemmungen reduziert. Die Rodung von Bergwäldern verstärkt die Bodenerosion und somit, wie etwa in Pakistan, das Ausmaß von Überschwemmungen. Der Klimawandel und das gehäufte Auftreten von "Klimaextremen" verschärfen dauerhaft die Gefährdungslage und erhöhen die Verwundbarkeit von Gesellschaften (IPCC 2014).

Der Risikobegriff der WeltRisikoBerichte basiert nicht allein auf der Wahrscheinlichkeit des Eintretens von Naturgefahren und ihrer Stärke, sondern berücksichtigt ebenso die Lebensverhältnisse der Menschen und das Entwicklungsstadium der Gesellschaft (Bündnis Entwicklung Hilft 2011). Prävention und die Möglichkeiten, schnell zu reagieren und zu helfen, entscheiden darüber, ob aus extremen Naturereignissen Katastrophen werden.

WeltRisikoBericht 2017
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Übersicht

Sprache

Deutsch

Erscheinungsjahr

2017

Verwendungszweck

Fachpapiere

Themen

Krisen & Katastrophen Klima & Umwelt

Kontinente und Länder

Afrika Asien Europa Lateinamerika