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Bargeld für Menschen in Not

Winterhilfe in der Ukraine

Der Winter in der Ukraine ist in diesem Jahr besonders extrem. Die Wetterlage bleibt voraussichtlich bis mindestens Ende Februar instabil. In vielen Regionen fallen die Temperaturen auf bis zu -26 Grad.

Besonders gefährdet sind die Menschen in den Dörfern nahe der Kriegsfront – so wie Liudmyla Bilous. Sie lebt mit ihrer Mutter und ihrer Schwiegermutter in Wasylenkowe, einem Dorf im Oblast Charkiw, in dem der Krieg und die Kälte allgegenwärtig sind.

Starker Frost, hohe Kosten

„Kürzlich gab es zwei Tage lang überhaupt keinen Strom, die Umwälzpumpe der Heizung funktionierte nicht, und das Haus wurde kalt“, erzählt uns Liudmyla bei einem Besuch Ende Januar. Sie musste improvisieren, um sich und die älteren Damen ausreichend warmzuhalten. Funktioniert die Heizung doch, muss sie sich auf höhere Nebenkosten einstellen, weil sie wegen des starken Frosts mehr Gas verbrauchen.

Liudmyla und mehr als 8.000 weitere Personen sollen in diesem Winter Bargeldhilfe durch JERU erhalten – die „Joint Emergency Response in Ukraine“, eine Partnerschaft der Welthungerhilfe und Concern Worldwide. Damit kann sie die Rechnungen bezahlen und Medikamente. „Ich gebe sehr viel Geld für Medikamente für die Großmütter aus.“

Frau sitzt in einem Büro in der Ukraine, Winterkleidung zeigt die Kältebedingungen.

Ich brauche auch Geld für den Fall, dass wir wegmüssen. Ich will nicht weg, aber ich verstehe, dass es vielleicht notwendig wird.

Liudmyla Bilous

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Ukraine: Krieg und Kälte

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs ist ihr Leben bestimmt von Angst. Liudmyla berichtet vom Summen der Drohnen. „Wir hören es ständig. Es ist furchterregend. Man denkt die ganze Zeit, dass gleich etwas genau hier herunterkommt.“

„Leute, die wir aus einem anderen Dorf kennen, waren auf dem Weg ins Krankenhaus, als eine Drohne begann, ihr Auto zu verfolgen – sie sind nur knapp entkommen. Und das waren Zivilisten.“

Als ihre Mutter für einen CT-Scan selbst ins Krankenhaus muss, mietet Liudmyla ein Auto und macht sich auf den Weg. Zusatzkosten wie diese fressen im kalten Winter ihr gesamtes Budget auf.

Flexible Unterstützung durch Bargeldhilfe

Wenn durch den anhaltenden Beschuss mitten im Winter Strom und Heizung ausfallen, Preise steigen und Einkommen wegbrechen, geraten Familien in existenzielle Not. Laut den Vereinten Nationen benötigen 10,8 Millionen Ukrainer*innen humanitäre Hilfe.

Wir unterstützen Menschen im harten ukrainischen Winter mit Bargeldhilfe, weil sie zu den flexibelsten Unterstützungsformen zählt.

Haushalte können damit ihre individuellen, dringendsten Winterbedarfe decken. Oft sind es Heizkosten, Nebenkosten, Ausgaben für Lebensmittel,  warme Kleidung und essenzielle Dienstleistungen.

Seit 2022 konnten wir mehr als 190.000 Menschen in der Ukraine mit Bargeldhilfe unterstützen.

Winterhilfe in der Ukraine: In Würde überleben

Oleksandra Titorova arbeitet für die Welthungerhilfe in der Ukraine. Sie hat Liudmyla und andere Familien an der Frontlinie besucht, die die Welthungerhilfe unterstützt.

Frau in Winterkleidung steht bei Schnee und Kälte in der Ukraine während eines Winterhilfe-Einsatzes.

Es ist kaum vorstellbar, wie Familien nahe der Frontlinie die Kälte und die anhaltende Unsicherheit aushalten. Für viele geht es darum, den Winter in Würde zu überleben.

Oleksandra Titorova

Welthungerhilfe-Mitarbeiterin in der Ukraine

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