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+++ Corona-Pandemie: Das Virus betrifft uns alle +++

Schulschließungen, Ausgangssperre, „Lockdown“: Wir haben in den letzten Monaten erlebt, wie COVID-19 unser tägliches Leben massiv veränderte. Noch immer infizieren sich in Deutschland täglich Menschen mit dem neuartigen Coronavirus SARS CoV-2  – wenn auch nicht mehr so schnell, wie in den ersten Wochen nach dem Corona-Ausbruch. Doch Expert*innen warnen vor einer zweiten großen Welle, wenn Abstands- und Hygiene-Regeln nicht weiterhin eingehalten werden.

COVID-19 ist gerade für jene Länder verheerend, die ein schlechtes oder kaum funktionierendes Gesundheitssystem haben.

In anderen Ländern ist die COVID-19-Bedrohung jedoch weitaus größer. Sollte sich die Krankheit beispielsweise in einem der dicht bevölkerten Flüchtlingscamps im Norden Syriens ausbreiten, hätte das fatale Folgen für viele Menschen. Infolge des Bürgerkriegs gibt es hier keine funktionierende Gesundheitsversorgung. Die hygienischen Bedingungen, die so wichtig sind, um die Verbreitung des Virus einzudämmen, sind absolut unzureichend.

+++ Corona-Krise wird zur Hungerkrise +++

Doch die Corona-Krise schafft in Syrien auch andere Probleme: "Jobs sind durch die Pandemie weggefallen, Lieferketten abgebrochen und das syrische Pfund verlor zuletzt derart an Wert, dass viele Menschen sich nicht einmal mehr Brot leisten konnten", berichtet Halil Kurt, Programmdirektor der Welthungerhilfe in Syrien und der Türkei.

Halil Kurt, Head of Project Syria, Welthungerhilfe, 2020.

Viele Menschen können sich nicht einmal mehr Brot leisten.

Halil Kurt Programmdirektor der Welthungerhilfe in Syrien

Jeder gespendete Euro leistet wichtige Hilfe weltweit. Bitte spenden auch Sie.

Auch in vielen afrikanischen Ländern hat die Pandemie fatale wirtschaftliche Konsequenzen, vor allem für die arme Bevölkerung. Aufgrund der Lockdown-Maßnahmen verlieren viele Menschen ihre Einkommensquelle, gleichzeitig steigen Lebensmittelpreise stark an. Die Welthungerhilfe warnt vor einem drohenden Anstieg der Zahl der Hungernden auf eine Milliarde Menschen weltweit. Außerdem könnten sich bestehende Krisen und Konflikte verstärken. Helfen Sie jetzt und spenden Sie für Menschen, deren Not sich durch Corona verschärft hat.

In Kenia hören wir jetzt von vielen Menschen Aussagen wie: 'Wir werden wahrscheinlich nicht an den Folgen einer Corona-Infektion sterben, aber es könnte sein, dass wir verhungern.'

Kelvin Shingles Landesdirektor der Welthungerhilfe in Kenia

"Die Corona-Pandemie funktioniert wie ein Brandbeschleuniger für ohnehin schon bestehende Krisen. In der Folge droht die Zahl der Hungernden auch aufgrund des Klimawandels und der weltweiten Kriege auf eine Milliarde zu steigen“, so Mathias Mogge, Generalsekretär der Welthungerhilfe. Um die Ärmsten und Schwächsten weltweit zu unterstützen, deren Not durch die Corona-Krise noch verstärkt wurde, setzt die Welthungerhilfe vielfältige Maßnahmen um, die auf die spezifischen Gegebenheiten vor Ort zugeschnitten sind.

Maßnahmen der Welthungerhilfe gegen Hunger als Folge von Corona

Helfen Sie jetzt Menschen, deren Not sich durch die Coronakrise noch verschärft hat.

Jetzt spenden

Alle Maßnahmen werden mit unseren lokalen Partnerorganisationen an die spezifischen Bedarfe und die Situation vor Ort angepasst. Die Arbeit der Welthungerhilfe zu COVID-19 erfolgt in enger Abstimmung mit lokalen Regierungen, UN und weiteren relevanten Akteuren und entspricht den nationalen COVID-19-Bestimmungen und Reaktionsplänen.

+++ Hygiene ist überlebenswichtig +++

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu einzudämmen, ist regelmäßiges Händewaschen ein Muss. Deshalb weiten wir aktuell unsere Maßnahmen zur verbesserten Hygiene aus. Wir nutzen unsere langjährige Erfahrung mit Maßnahmen im Bereich Wasser, sanitäre Einrichtungen und Hygiene (WASH) und unsere Verankerung in den Dörfern, um die Menschen vor Ort intensiv aufzuklären und die lokalen Strukturen zu unterstützen. Außerdem leisten wir gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen wichtige Hygiene-Aufklärung und versorgen Menschen mit Lebensmitteln. Corona bedroht besonders die Schwächsten – in Afrika und weltweit. Spenden Sie jetzt!

In Sierra Leone erklärt Welthungerhilfe-Mitarbeiterin Tity Simbo Kamara Dorfbewohner*innen Symptome von Covid-19 und wie sie sich vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schützen können. © Welthungerhilfe
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Nirgendwo in Afghanistan leben mehr Rückkehrer*innen und Binnenvertriebene als in der östlichen Provinz Nangarhar. Die Lebensbedingungen sind prekär, Unterkünfte überfüllt, Trinkwasserversorgung und Hygienebedingungen schlecht. Die Welthungerhilfe bietet humanitäre Hilfe durch den Bau von 200 neuen Unterkünften und der Reparatur von 800 weiteren. Zehn solarbetriebene Wasserversorgungsnetze und 500 Latrinen werden gebaut. Parallel zu dieser "Hardware" gibt es Hygienetrainings, die den Zusammenhang zwischen der Verbreitung von Krankheiten und mangelnder Hygiene verdeutlichen. © Hamdard/Welthungerhilfe
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Gemeinsam mit unserem Partner Ihsan verteilen wir im Nordwesten Syriens Brot an Bürgerkriegsflüchtlinge aus Idlib. Die Organisation White Helmets hilft dabei, die Verteilstätte zu desinfizieren, um die Ausbreitung des Coronavirus zu vermeiden. © Welthungerhilfe
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Im Arua Distrikt in Uganda verteilen wir mit Unterstützung des BMZ Hilfsgüter zur Coronavorsorge wie zum Beispiel über 2.000 Liter Flüssigseife, 325 Liter Desinfektionsmittel und 500 Schutzmasken. © Welthungerhilfe
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Social Distancing bei der Verteilung von Hygieneartikel an südsudanesische Flüchtlinge in Uganda. © Welthungerhilfe
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In Pakistan herrscht aufgrund des Coronavirus Ausgangssperre. Gemeinsam mit lokalen Partnern verteilen wir im Distrikt Mardan an die ärmsten Familien und Tagelöhner Nahrungsmittelpakete für 8.000 Menschen. © Welthungerhilfe
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Auch in Nepal wurden mobile Hygienestationen aufgebaut. Hier demonstrieren Mitarbeiter*innen der Welthungerhilfe, wie man sich die Hände wäscht, um sich vor Covid-19 zu schützen. © Welthungerhilfe
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In Bangladesch demonstriert unsere Partnerorganisation Anando im Khagrachari Distrikt das richtige Händewaschen, um sich einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen. © Welthungerhilfe
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In Indien gibt es eine Ausgangssperre. Im Nainital Distrikt verteilt unsere Partnerorganisation Lok Chetna Manch die ärmsten Familien mit Lebensmitteln, Seife und Schutzmasken. © Welthungerhilfe
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+++ Solidarität in der Krise: Unsere Hilfe geht weiter +++

Mit der weltweiten Verbreitung des Coronavirus sind unsere 2.803 Mitarbeiter*innen in den 36 Projektländern besonders gefordert. Sie setzen sich auch in dieser schwierigen Zeit täglich dafür ein, den Kampf gegen Hunger und Armut fortzuführen. Trotz aller nötigen Vorsichtsmaßnahmen und Einschränkungen gilt: Unsere weltweite Hilfe geht weiter.

Das Virus und der durch die Schutzmaßnahmen entstandene Hunger bedrohen unvorstellbar viele Leben. Jetzt sind wir gefordert! Helfen Sie jetzt und spenden Sie für Menschen weltweit, wo sich die Not durch Corona vergrößert hat.

Porträt Mathias Mogge, Generalsekretär der Welthungerhilfe.

All die, die weltweit Hunger leiden und bereits geschwächt sind, sind einem höheren Riskio ausgesetzt. Diese Menschen brauchen jetzt dringend Hilfe! Bitte unterstützen Sie uns dabei - mit Ihrer Spende.

Mathias Mogge Generalsekretär der Welthungerhilfe
Wiederaufbau in Nepal: In Kathmandu beseitigen die Menschen die Spuren der Zerstörung.50€

Schon 50 Euro reichen zum Beispiel für die Erstversorgung mehrerer Familien mit dringend benötigten Hygieneartikeln.

100€

Mit 100 Euro können beispielsweise 5 Dörfer mit je einem Handwaschbecken und Chlor ausgestattet werden.

+++ Spenden Sie jetzt für die Ärmsten und Schwächsten weltweit +++

Geprüft und ausgezeichnet

Die Welthungerhilfe steht für Transparenz und Qualität. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) hat uns mit dem Spendensiegel ausgezeichnet, da wir den sparsamen und zielgerichteten Einsatz der Spenden und verifizierte Informationen garantieren.

In unserem Jahresbericht finden Sie detailliert, wofür wir sämtliche Spendengelder einsetzen. So bekommen Sie einen direkten Einblick in unsere Arbeit. Wir legen großen Wert auf Wirtschaftlichkeit und Transparenz. Weitere Informationen veröffentlichen wir im Zuge der Initiative Transparente Zivilgesellschaft. Beispielsweise unsere Satzung, Namen und Funktionen wesentlicher Entscheidungsträger, unsere Personalstruktur und vieles mehr.

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Das DZI Spenden-Siegel bescheinigt der Welthungerhilfe seit 1992 den effizienten und verantwortungsvollen Umgang mit den ihr anvertrauten Mitteln.

Die Welthungerhilfe ist beim Finanzamt als gemeinnützige Organisation anerkannt und von der Körperschaftssteuer befreit. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE812801234.