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Ein Mann in weißer Schutzkleidung und Mundschutz.

Corona-Nothilfefonds der Welthungerhilfe

Unterstützen Sie uns, dort zu helfen, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird

Maike Schopf Philanthropie und Partnerschaften

Die Corona-Pandemie betrifft uns alle. Doch besonders hart trifft der Virus Menschen, die schon zuvor unter Armut, Hunger, Kriegen, Flucht und den Auswirkungen des Klimawandels litten. In den 37 Partnerländern der Welthungerhilfe ist der Kampf gegen COVID-19 ein Wettlauf gegen die Zeit. Jeder Tag zählt. Was jetzt im globalen Süden getan oder aus Mangel an Geldern unterlassen wird, entscheidet über Leben und Tod. Mit dem Corona-Nothilfefonds hat die Welthungerhilfe ein innovatives Finanzierungsinstrument geschaffen, das dazu beitragen kann, die Pandemie schnell und wirksam zu bekämpfen. 

Vorteile des Corona-Nothilfefonds:

Wie funktioniert der Corona-Nothilfefonds?

Der Corona-Nothilfefonds

Alle Informationen über den Corona-Nothilfefonds der Welthungerhilfe.

Der Corona-Nothilfefonds ermöglicht Hilfe, wo sie am dringendsten gebraucht wird. Jetzt und sofort, um vor Covid-19 zu schützen. Dafür ist der Fonds mit 500.000 Euro ausgestattet worden. Unterstützt werden Organisationen, mit denen wir schon lange und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Damit den Menschen auch morgen und in den kommenden Wochen geholfen werden kann, benötigt die Welthungerhilfe Spenden für den Corona-Nothilfefonds. So wird er immer wieder aufgefüllt und kann weitere Maßnahmen finanzieren. Eine Spende wirkt so also langfristig fort und in mehreren Ländern gleichermaßen.

Jetzt ist Zeit für globale Solidarität

Nutzen Sie die Kraft der Vielen – werden Sie Teil der Solidargemeinschaft gegen Corona und setzen Sie so dem Virus Ihr Engagement entgegen. Klare und transparente Entscheidungswege geben Sicherheit, dass Ihr Geld im Corona-Nothilfefonds der Welthungerhilfe wirksam gegen Covid 19 eingesetzt wird. Gewachsene Partnerschaften vor Ort und hohe Expertise in der Seuchenbekämpfung führen zu zügigem und wirksamen Handeln. Transparente Kommunikation infomiert über Verwendung der Mittel und Erfolg der Maßnahmen.

Helfen Sie uns, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen

Maike Schopf Philanthropie und Partnerschaften

Der Corona-Nothilfefonds der Welthungerhilfe ermöglicht es uns, gezielt dort zu anzusetzen, wo Hilfe am dringendsten gebraucht wird. So werden zum Beispiel in Burundi mit 23.000 EUR Regenwasser-Sammelsysteme wiederhergestellt, Waschstationen an Schulen errichtet und mehr als 20.000 Schüler*innen über Vorbeugungsmaßnahmen gegen Covid-19 aufgeklärt.

Sie haben wie wir das Ziel, Menschen vor dem Coronavirus zu schützen? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine E-Mail. Wir geben Ihnen gerne weitere Informationen und beantworten Ihre Fragen.

Uganda: Schnelle Hilfe aus dem Nothilfefonds
Uganda: Schnelle Hilfe aus dem Nothilfefonds

Unsere Kolleg*innen aus den Projektländern berichten

Wir stehen im ständigen Kontakt zu unseren Kolleginnen und Kollegen vor Ort. Sie sind in dieser schwierigen Zeit besonders gefordert. Unser Ziel ist das Sicherstellen sämtlicher Arbeitsabläufe und das Weiterführen der weltweiten Projekte bei gleichzeitigem Schutz unserer lokalen Teams.

Kinder stehen Schlange, um sich die Hände zu waschen
Wir erweitern unsere Projektarbeit um die nun so dringend notwendige Aufklärungsarbeit, um die Ausbreitung des Virus schnellstmöglich einzudämmen. © Desmarowitz/Welthungerhilfe

Äthiopien

„Die Kombination aus Covid-19, der Heuschreckenplage, Millionen binnenvertriebener Menschen, sowie der Aufnahme von ca. 1 Million Flüchtlingen aus benachbarten Krisenregionen stellen Äthiopien vor Herausforderungen, die man sich selbst in gut entwickelten Ländern gar nicht vorstellen will.“ 
(Matthias Späth, Landesdirektor Äthiopien)

In Äthiopien wurde in einigen Landesteilen der Notstand ausgerufen, der öffentliche Verkehr eingestellt. Auch das Geschäftsleben in Äthiopien liegt lahm, was teilweise Auswirkungen auf die Arbeit der Welthungerhilfe hat. Die Projektaktivitäten im Land laufen derzeit reduziert weiter, die Koordination erfolgt aus dem Homeoffice. Das Team unterstützt die Aufklärungsarbeit der lokalen Behörden. Außerdem werden WASH-Trainings und Hygieneschulungen in die reguläre Arbeit integriert.

Indien

„Die indische Regierung hat strenge Maßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Was darauf folgte, ist nicht weniger als eine menschliche Tragödie.“
(Nivedita Varshneya, Landesdirektorin Welthungerhilfe Indien)

Indien ist komplett abgeriegelt, 1,3 Millionen Menschen stehen unter Ausgangssperre. Die Projektarbeit der Welthungerhilfe Indien pausiert. Das indische Gesundheitssystem ist fragil, die Ausgangssperre gefährdet insbesondere die Ärmsten. Zehntausende Menschen, die in den Slums von Städten wie Delhi leben, müssen zu Fuß in ihre Heimatregionen zurückkehren - ohne Geld oder Lebensmittel. Die Partnerorganisationen der Welthungerhilfe leisten derzeit in ländlichen Regionen Aufklärungsarbeit und führen Hygieneschulungen durch. Außerdem versorgen sie die Wanderarbeiter auf der Straße mit Lebensmitteln.

Liberia

„Die Solidarität der Weltgemeinschaft wird sich auch am Umgang mit Corona und seinen Folgen in Liberia messen lassen.“
(Johan van der Kamp, Welthungerhilfe Liberia)

Die Regierung in Liberia hat sehr schnell gehandelt und bereits viele Maßnahmen gegen eine Verbreitung des Virus ergriffen. Trotz dieser Bemühungen und Erfahrungen aus dem Kampf gegen Ebola ist das Risiko für die Bevölkerung hoch. Ohne finanzielle Unterstützung aus dem Ausland ist Liberia nicht in der Lage diese Krise zu bewältigen. 

Malawi

„Alle Schulen im Land sind geschlossen, 5,4 Millionen Schüler*innen müssen zuhause bleiben. Ersatz wie Online-Unterricht gibt es in Malawi nicht. Je länger die Krise anhält, desto größer wird die Bildungslücke - und das in einem Land, in dem schon in normalen Zeiten über 40 Prozent der Menschen nicht lesen und schreiben können.“
(Johannes Kaltenbach, Länderdirektor Malawi)

Mangels Testmöglichkeiten gibt es in Malawi aktuell noch keinen offiziell bestätigten Fall, aber schon jetzt leiden die Menschen unter der Pandemie. Die Regierung hat den Katastrophenfall ausgerufen. Das Gesundheitssystem ist seit Jahren chronisch überlastet und kann bei steigender Fallzahl schnell zusammenbrechen. Besonders betroffen sind Schüler*innen und Kleinverdiener*innen in den Städten. Restaurants, Hotels, Konferenz-Zentren laufen auf Sparflamme. Minibusse, Taxis haben immer weniger Kunden.  

Das Team der Welthungerhilfe bereitet sich auf die Ausbreitung von Covid-19 vor, die Projektaktivitäten laufen mit Fokus auf Hygieneschulungen und Aufklärungsarbeit weiter.  Eine Quarantänestation für neu ankommende Flüchtlinge im Flüchtlingscamp in Dzaleka wird vorbereitet, Handwaschstationen installiert und Seife verteilt. 

Pakistan

"Die Lage in Pakistan verschlechtert sich von Tag zu Tag. Während die Zahl der COVID-19-Fälle und der Todesfälle weiter zunimmt, hat die derzeitige Abriegelung die humanitäre Krise im Land noch verschärft, da die Tagelöhner nicht in der Lage sind, Lebensmittel für ihre Familien zu kaufen. Die Regierung weitet die Unterstützung auf viele Familien aus, aber es gibt Gemeinden, die keinerlei Hilfe erhalten, und auf diese Bereiche konzentrieren wir uns derzeit, wobei mit unseren Partnern vor Ort zahlreiche Projekte durchgeführt werden."
(Aisha Jamshed, Landesdirektorin Pakistan)

In Pakistan liegt ein Großteil des öffentlichen Lebens still, Schulen, Geschäfte und Restaurants sind geschlossen. Die Projektaktivitäten der Welthungerhilfe laufen in reduzierter Weise fort. Besonders Aufklärungsarbeit wird verstärkt und die lokalen Behörden im Kampf gegen das Virus unterstützt. I In Kooperation mit einem lokalen Partner, der Sondergenehmigungen der Regierung hat, wird das Team der Welthungerhilfe rund 1.000 Haushalte in Manga, Distrikt Mardan, die sich in häuslicher Quarantäne befinden, mit dringend benötigten Lebensmitteln unterstützen.

Simbabwe

„Wenn in Simbabwe zu den Folgen mehrerer Dürreperioden und der grassierenden Wirtschaftskrise und Hyperinflation jetzt noch eine Corona-Epidemie kommt, werden tausende Menschen dies womöglich nicht überleben.“
(Regina Feindt, Länderdirektorin Simbabwe)

Seit dem 30. März wird das öffentliche Leben in Simbabwe eingeschränkt, Schulen, Geschäfte und Märkte sind geschlossen. Die Regierung hat den Ausnahmezustand erklärt. Das Gesundheitssystem in Simbabwe ist nicht ansatzweise auf die aktuelle Situation vorbereitet. In der Hauptstadt Harare gibt es derzeit das einzige Beatmungsgerät des Landes — für über 1,5 Millionen Einwohner. Mangelnder Zugang zu sauberem Wasser und kaum Möglichkeiten zum regelmäßigen Händewaschen begünstigen zusätzlich die Ausbreitung des Virus. In den Welthungerhilfeprojekten vor Ort liegt der Fokus auf der Eindämmung von Covid-19. Das Team informiert die Menschen in Hygienetrainings über die nötigen Vorsichtsmaßnahmen und hält sie an, diese Informationen auch in ihre Familien und Gemeinden zu tragen. Dafür werden auch soziale Medien und Autolautsprecher genutzt, auch um die Mitarbeiter zu schützen – physical distance gilt auch in Simbabwe. Außerdem werden Brunnen so schnell wie möglich repariert, damit mehr Menschen wieder Zugang zu Wasser bekommen.

Helfen Sie, Menschen zu schützen

Maike Schopf Philanthropie und Partnerschaften

Der Corona-Nothilfefonds hilft gezielt dort, wo Hilfe am dringendsten gebraucht wird.

Dafür brauchen wir Ihre finanzielle Unterstützung. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine E-Mail. Wir geben Ihnen gerne weitere Informationen und beantworten Ihre Fragen.

Deutsche Welthungerhilfe e. V., Sparkasse KölnBonn IBAN DE15 3705 0198 0000 0011 15, BIC COLSDE33
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