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Tipps für mehr Nachhaltigkeit

Wie kann ich im Alltag nachhaltiger sein? Schon kleine Veränderungen können viel bewirken, z.B. Energie sparen oder Gemüse selbst anbauen. Das Beste: Nachhaltiger leben muss weder kompliziert noch teuer sein.

Grafik einer schmelzenden Weltkugel symbolisch für den Klimawandel.
Grafik einer schmelzenden Weltkugel symbolisch für den Klimawandel. © Welthungerhilfe

Im Haushalt, beim Einkaufen oder bei der eigenen Beauty-Routine – unsere Tipps machen dein Leben grüner:

Haushalt

Energiesparen leicht gemacht

Ein einfacher Wechsel mit großer Wirkung: Energiesparlampen verbrauchen deutlich weniger Strom und schonen damit Klima und Geldbeutel.

Nachhaltiger putzen

Weniger Plastik, gleiche Sauberkeit: Statt klassischer Reinigungsmittel gibt es inzwischen praktische Tabs, die einfach in Wasser aufgelöst werden. Sie kommen oft in recycelter Verpackung und können immer wieder in derselben Sprühflasche genutzt werden. Auch mit Essig und Backpulver lassen sich z.B. Waschbecken umweltfreundlicher reinigen.

Selbst angebaut schmeckt besser

Frische Kräuter direkt aus der Küche? Das geht auch ohne grünen Daumen. Eine Basilikumpflanze aus dem Supermarkt lässt sich problemlos umtopfen und weiterziehen – so spart man Verpackung und hat immer frische Kräuter parat. Wer Lust hat, kann sich auch an Gemüse wagen.

Ökostrom – einfacher als gedacht

Ökostrom ist längst keine teure Ausnahme mehr. Ein Vergleich im Internet lohnt sich: Viele Anbieter sind preislich konkurrenzfähig und bieten sogar Bonusprogramme an. Ein kleiner Klick für ein gutes Gefühl.

Regenwasser nutzen

Regentonnen sind im Sommer echte Alltagshelfer. Sie sparen Wasser, Geld und Wege – ideal für Garten oder Balkon. Wichtig: Regenwasser eignet sich nicht zum Baden oder für Pools.

Hygiene

Menstruationstassen – nachhaltig und langlebig

Was anfangs ungewohnt klingt, ist mit etwas Übung eine praktische Alternative. Menstruationstassen halten viele Jahre, reduzieren Müll und sparen langfristig Kosten – gut für Umwelt und Körper.

Weniger Plastik im Bad

Viele Pflegeprodukte werben mit recyceltem Plastik – ein guter Anfang. Noch besser: ganz darauf verzichten. Feste Shampoos, Seifen oder Nachfüll-Tabs sind plastikarm oder plastikfrei. Und wenn Plastik, dann möglichst recyclebar.

Wiederverwendbare Alternativen nutzen 

Ob Abschminkpads, Wattepads oder Rasierer, viele Produkte im Bad werden täglich benutzt und schnell weggeworfen. Dabei gibt es langlebige Alternativen aus Stoff, Edelstahl oder Holz, die einfach gewaschen oder ausgetauscht werden können. Das spart Müll, schont Ressourcen und zahlt sich langfristig aus.

Luft statt Trockner

Im Sommer darf der Trockner Pause machen. Wäsche an der frischen Luft trocknet stromsparend, schont die Kleidung – und geht oft viel schneller als gedacht.

Freizeit

Gemeinsam unterwegs

Ob Treffen mit Freund*innen oder Ausflüge: Fahrgemeinschaften oder der ÖPNV sparen Emissionen und machen oft mehr Spaß. 

Bewusst genießen

Essen gehen statt liefern lassen spart Verpackungsmüll. Und der Weg zum Restaurant lässt sich oft zu Fuß oder mit Bus und Bahn zurücklegen.

Nachhaltig verreisen

Urlaub ohne Flugzeug? Mit dem Zug beginnt die Reise schon unterwegs. Man sieht mehr, reist entspannter und schont das Klima.

Secondhand entdecken

Secondhand-Konzepte wie „Pick & Weight“ machen nachhaltiges Shoppen leicht: Kleidung aussuchen, wiegen, zahlen. Gut für Ressourcen und oft lassen sich echte Schätze finden.

Alltag

Stand-by vermeiden

Steckdosenleisten mit Schalter helfen, mehrere Geräte gleichzeitig auszuschalten. So verbrauchen Fernseher, Konsole oder Lautsprecher keinen unnötigen Strom über Nacht.

Reste mitnehmen

Zu viel gekocht? Kein Problem. Essen vom Vortag schmeckt auch am nächsten Tag noch. Mit guten Mehrwegboxen lassen sich Reste einfach mit zur Arbeit nehmen und Lebensmittelverschwendung vermeiden.

ÖPNV nutzen

Bus und Bahn bedeuten weniger Stress, keine Parkplatzsuche, weniger Emissionen und Zeit zum Lesen oder die Lieblingsserie zu gucken.

Regional einkaufen

Wochenmärkte bieten frische, regionale Produkte und oft gute Preise. Außerdem kann ein Marktbesuch ein schönes Erlebnis sein – nachhaltig und persönlich.

Mehrweg statt Einweg

Trinkflaschen, Glasflaschen oder Wassersprudler ersetzen viele Einwegverpackungen. Auch Marmeladengläser lassen sich vielseitig weiterverwenden, z.B. für Snacks oder Salate.

Plastik reduzieren

Weniger Plastik im Alltag gelingt Schritt für Schritt: Glas statt Plastik, keine Strohhalme, Mehrwegnetze für Obst und Gemüse – kleine Entscheidungen mit großer Wirkung.

Rucksack statt Tüte

Ein Rucksack ist nicht nur bequemer, sondern spart auch Verpackung. Ideal für spontane Einkäufe.

Klimawandel und Hunger

Aber was genau hat Klimawandel eigentlich mit Hunger zu tun? Diese und alle anderen Fragen rund ums Thema Klimawandel beantworten wir hier:

Klimawandel – Ursachen & Folgen

Der Klimawandel bedroht Millionen von Menschen weltweit. Neu ist die Gefahr nicht: Schon 1965 warnten Forscher vor der Erderwärmung.

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