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Unsere Hilfsprojekte und Unterstützung vor Ort

Welthungerhilfe in Bangladesch

Im Jahr 2018 hat die Welthungerhilfe in Bangladesch 11 Projekte mit einer Gesamtsumme von 2,16 Millionen Euro gefördert | In diesen Projekten haben wir insgesamt 109.000 Menschen erreicht | Das Landesbüro der Welthungerhilfe in Bangladesch befindet sich in der Hauptstadt Dhaka | Die Welthungerhilfe ist seit 1975 im Land aktiv

Ausgewählte Projekte

Kampf ums Überleben

Flucht aus Myanmar: In der Monsun-Saison droht den Rohingya in Bangladesch die Katastrophe in der Katastrophe.

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Schwimmende Gärten

In Bangladesch zerstören extreme Wetterereignisse die Ernten und somit Lebensgrundlage der Kleinbauern. Die Lösung: Gemüse, das schwimmt.

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Spenden für Bangladesch – viele Flüchtlinge, wenig Kapazitäten

Die Volksrepublik Bangladesch liegt östlich von Indien in Südostasien. Das Land wird westlich, nördlich und östlich von seinem großen Nachbarn umschlossen und grenzt im Süden an Myanmar. Auf einer Fläche von insgesamt 147.570 Quadratkilometern leben ungefähr 164,8 Millionen Menschen. Das entspricht 1.111 Einwohner pro Quadratkilometer. Zum Vergleich: In Griechenland leben auf einer ähnlichen Fläche nur 10,7 Millionen Menschen, beziehungsweise 84,6 Einwohner pro Quadratkilometer. 

Bangladesch ist durchzogen von Flüssen und liegt an einem der größten Flussdeltas der Welt. Das überwiegend flache Tiefland wird durch den ansteigenden Meeresspiegel, den der Klimawandel mit sich bringt, immer wieder überflutet. Auch der jährliche Monsun trägt regelmäßig dazu bei, dass es in Bangladesch „Land unter“ heißt. Die Überschwemmungen zerstören die Lebensgrundlage vieler Menschen und sorgen für Hunger. 

Zwar profitierte die Volksrepublik in der jüngeren Vergangenheit von einem wirtschaftlichen Aufschwung; dennoch zählt Bangladesch weiterhin zu den ärmsten Ländern der Erde. Jeder Vierte hat nur unzureichend Nahrung und circa 24,3 Prozent der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze. 36,1 Prozent aller Kinder in Bangladesch sind mangelernährt. Zudem sieht sich das Land aktuell mit der Mammutaufgabe konfrontiert, fast eine Million aus Myanmar geflüchtete Rohingya zu versorgen. Die Bedürfnisse so vieler Menschen zu bedienen überstieg schon nach kurzer Zeit die Kapazitäten des Landes.

Die Welthungerhilfe ist seit dem Jahr 1975 in Bangladesch tätig. Aktuell liegt der Fokus unserer Projekte zur Unterstützung der Menschen auf dem Aufbau einer nachhaltigeren Landwirtschaft, der Vermittlung von Methoden zur Anpassung an den Klimawandel und nachhaltiger Ernährungssicherung. Zusätzlich leisten wir Nothilfe in der Stadt Cox’s Bazar, um Bangladesch in der Flüchtlingssituation unter die Arme zu greifen und den Geflüchteten ein würdigeres Leben zu ermöglichen. Helfen Sie dabei, die Menschen in Bangladesch nachhaltig zu unterstützen und Hilfe zur Selbsthilfe zu ermöglichen. Jetzt für Bangladesch spenden!

Aktuelles Video aus Bangladesch

Rohingya-Frauen auf der Flucht

Direkte Hilfe durch Ihre Spende für Bangladesch

Für Bangladesch spenden und Hilfsprojekte direkt unterstützen

Nothilfe: Um das Leben im größten Flüchtlingscamp der Welt menschenwürdiger zu machen, haben wir in Zusammenarbeit mit einer lokalen Partnerorganisation Nahrungsmittel, Hygieneartikel und Brennstoffe verteilt. Zusätzlich wurde eine sanitäre Infrastruktur geschaffen und begonnen, die Menschen im Bereich Hygiene zu schulen. Auch die Wasserversorgung und die Entsorgung von Fäkalschlamm wurden verbessert.

Landwirtschaft & Umwelt: Pflanzen wachsen in vielen Dörfern in den Projektgebieten der Welthungerhilfe mittlerweile direkt auf dem Wasser. In speziellen Beeten, die den Fluten trotzen und beweglich sind, werden die verschiedensten Gemüsesorten angebaut und so vor Überflutungen geschützt.

Bangladesch ist ein winziges Land. Es hat den globalen Klimawandel nicht verursacht und kann ihn nicht alleine stoppen.

Farid Uddin Ahmed Agrarforscher und Leiter der Arannayk Foundation in Dhaka, die sich dem Schutz der Biodiversität widmet.

Helfen Sie mit Ihrer Spende für Bangladesch

Transparenz und Qualität

Geprüft und ausgezeichnet

Die Welthungerhilfe steht für Transparenz und Qualität, für sparsamen und zielgerichteten Einsatz der Spenden und verifizierte Informationen. Aus diesem Grund hat uns das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) mit dem Spendensiegel ausgezeichnet. 

Auch darüber hinaus legen wir größten Wert auf Wirtschaftlichkeit und Transparenz. So zeigt unser Jahresbericht detailliert, wofür sämtliche Spendengelder eingesetzt werden und vermittelt einen direkten Einblick in unsere Arbeit.  Im Rahmen der „Initiative Transparente Zivilgesellschaft“ legen wir weitere Informationen offen, wie unsere vollständige Satzung, die Namen und Funktionen wesentlicher Entscheidungsträger, unsere Personalstruktur und vieles mehr.

Diagramm zu den Aufwendungen: 2018 hat die Welthungerhilfe 211,3 Millionen Euro ausgegeben.
2018 hat die Welthungerhilfe 211,3 Millionen Euro ausgegeben. Davon sind 87,5% in die Projektförderung geflossen. 3,1% entfielen zusätzlich auf die Projektbegleitung im Ausland. © Welthungerhilfe

Deutsche Welthungerhilfe e.V., Sparkasse KölnBonn
IBAN: DE15 3705 0198 0000 0011 15, BIC: COLSDE33

Jetzt spenden!

Schwimmende Beete sichern die Ernte gegen den Klimawandel

Obwohl Bangladesch weniger als 0,1 Prozent zu den globalen CO₂-Emissionen beiträgt, gehört das Land zu den Orten, die weltweit am meisten von den Folgen des Klimawandels bedroht sind. Der größte Teil der Landesfläche liegt nur wenige Meter über dem Meeresspiegel. Wenn dieser nur um einen Meter anstiege, befänden sich 30.000 Quadratkilometer des Landes auf einen Schlag unter Wasser. Für fast 15 Millionen Menschen würde das den Verlust ihrer Heimat bedeuten. Sie wären Klimaflüchtlinge im eigenen Land.

Während Wasser in vielen Ländern dringend benötigt wird, haben die Menschen in Bangladesch oftmals mehr davon, als ihnen lieb ist. 9.700 Quadratkilometer der Landesfläche stehen durch Flüsse und Seen dauerhaft unter Wasser. Der jährliche Monsun dauert hier sechs bis neun Monate an; Überschwemmungen sind an der Tagesordnung. Die Fluten zerstören Ernten und die Häuser der Menschen, die dadurch immer wieder gezwungen sind, entweder alles neu aufzubauen oder in andere Regionen umzuziehen.

Schwimmendes Beet in Bangladesh
Ein schwimmendes Beet in einem Welthungerhilfe-Projekt in Bangladesch. Kleinbäuerinnen und Kleinbauern flechten Flöße aus Bambus und Wasserhyazinthen – auf dem so entstandenen Beet bauen sie dann zum Beispiel Spinat, Okra oder Kartoffeln an. © Welthungerhilfe

Um die Ernten der Bäuerinnen und Bauern vor den reißenden Fluten zu schützen, hat die Welthungerhilfe durch Spenden für Bangladesch innovative Anbaumethoden in einigen betroffenen Dörfern implementiert. Pflanzen werden hier nun in schwimmenden Beeten direkt auf dem Wasser angebaut. Diese sind so angelegt, dass sie Fluten standhalten, aber bei Bedarf auch an einen anderen Ort gebracht werden können. Darüber hinaus wird den Familien Saatgut bereitgestellt, das an den feuchten Standort und das Klima angepasst ist. In Schulungen lernen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zudem neue Methoden der Tierhaltung kennen, die sich mit der neuen Anbaumethode kombinieren lassen. Außerdem bestehen eine Katastrophenvorsorge und verschiedene Genossenschaften, in denen sich Familienbetriebe gegenseitig unterstützen.

Eine Spende für Bangladesch ermöglicht der Bevölkerung, sich an die schwierigen Wetterbedingungen der Region anzupassen und ihre Lebensgrundlage zu sichern. Nehmen Sie Teil an unserer Hilfe für Bangladesch und helfen Sie, Haus und Hof der Menschen vor den Folgen des Klimawandels zu schützen. Jetzt für Bangladesch spenden!

Aktuelle Artikel aus Bangladesch

2. Jahrestag des Exodus der Rohingya

61 Hilfsorganisationen warnen vor Verschärfung der Krise in Myanmar und fordern Mitsprache der Flüchtlinge für eine sichere Rückkehr.

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Reisschalen retten Leben

In Kutupalong, dem größten Flüchtlingscamp der Welt, wird das Feuerholz knapp. Für die geflüchteten Rohingya ist das eine Katastrophe.

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Das größte Flüchtlingscamp der Welt – mit einer Spende für Bangladesch geflohene Rohingya unterstützen

Die Zuwanderung beinahe einer Million Geflüchteter aus Myanmar hat Bangladesch vor eine große Herausforderung gestellt. Die Volksgruppe der Rohingya – die muslimische Minderheit – wird in Myanmar von der Regierung nicht anerkannt. Ihre Angehörigen gelten als staatenlos und werden in ihrer Heimat schon seit Jahrzehnten verfolgt. Nach der Eskalation der Gewalt im August 2017 haben die Menschen Zuflucht im benachbarten Bangladesch gesucht. In Cox’s Bazar wurde mit staatlicher und internationaler Unterstützung das mittlerweile größte Flüchtlingslager der Welt errichtet.

Dort müssen die Flüchtlinge jedoch unter prekären Bedingungen leben. Es mangelt an Nahrung und Trinkwasser, hygienischer und medizinischer Versorgung, sowie an wichtigen Brennstoffen. Dazu sorgen starke Regenfälle für Überflutungen und behindern die Versorgung der teilweise schwer traumatisierten Menschen. Das Risiko für den Ausbruch von Krankheiten ist durch Feuchtigkeit und mangelnde Hygiene ebenfalls deutlich erhöht. Jeder einzelne Mensch im Camp ist auf humanitäre Hilfe angewiesen. Hilfe, die Bangladesch nur sporadisch leisten kann, fehlt, denn die Kapazitäten des Landes sind längst ausgereizt.

Eine Hütte im Flüchtlingscamp Cox's Bazaar: Der aufgeweichte Boden im Camp rutscht leicht ab und gefährdet die Rohingya. © Hedemann/Welthungerhilfe
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Sabrang im Distrikt Cox's Bazar, Bangladesch: Geflüchtete Rohingya werden nach der Erstregistrierung mit LKWs zur ED-Behandlung nach Nayapara gebracht. © Daniel Rosenthal
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Der Ausblick von einem Funkturm macht die gigantischen Ausmaße des Kutupalong Flüchtlingscamps im Distrikt Cox's Bazar deutlich. © Daniel Rosenthal
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Über die Hälfte der geflüchteten Rohingya sind Kinder. © Welthungerhilfe
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Zu den Hauptverkehrswegen im Flüchtlingscamp Kutupalong zählen zwei Bambusbrücken. Provisorische Infrastruktur wie diese lässt ahnen, welche Gefahr heftiger Monsunregen für die Menschen darstellt. © Daniel Pilar
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Eine Hygiene-Promoterin schult Rohingya-Frauen im Flüchtlingscamp Leda in Cox's Bazar. © Anando
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Geflüchtete erhalten Pakete mit wichtigen Hygieneartikeln wie Seife und Menstruations-Pads. © Welthungerhilfe
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Flüchtlinge der Rohingya aus Myanmar überqueren die Grenze nach Bangladesch im November 2017. © Daniel Pilar
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Die Welthungerhilfe leistet – dank Ihrer Spenden für Bangladesch – zusammen mit dem einheimischen Partner ANADO Nothilfe in Cox’s Bazar. Es wurden Nahrungsmittel- und Hygienepakete verteilt, um die Grundversorgung der Flüchtlinge sicherzustellen. Speziell ausgebildete Hygiene-Trainer klären die Bewohner des Camps in Theatergruppen und Schulungen über wichtige Hygienemaßnahmen auf. Die Verteilung von Brennstoffen und Öfen sorgt außerdem dafür, dass die Geflüchteten regelmäßig warme Speisen zubereiten können. Hinzu kommen Maßnahmen zur Katastrophenvorsorge und der Aufbau von Duschen, Latrinen und Waschstationen. Außerdem leisten Freiwillige aus Bangladesch Hilfe. Sie wurden mit Regenschutz und Taschenlampen ausgestattet, um ihnen ihre Arbeit zu erleichtern.

Hilfe für Bangladesch bedeutet auch Hilfe für nahezu eine Million geflohene Rohingya. Unterstützen Sie die Menschen jetzt mit Ihrer Spende in Bangladesch!

Publikationen und Material zu Bangladesch

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Factsheet: Rohingya in Bangladesch

Seit August 2017 sind fast eine Million Rohingya sind vor der Gewalt in Myanmar in das Nachbarland Bangladesch geflohen.

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Das Magazin 4/2017

In Bangladesch überschwemmen die Flüsse während der Regenzeit regelmäßig große Teile des Landes und rauben den Bewohnern ihre Lebensgrundlage.

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Alle Spenden sind steuerfrei

Fragen und Antworten rund um Ihre Spende für Bangladesch

Wie kann ich am einfachsten für Bangladesch spenden?

Nutzen Sie ganz einfach unser Formular für Online-Spenden. Oder rufen Sie unseren Spenderservice unter der Telefonnummer +49 228-2288-162 an und erteilen Sie der Welthungerhilfe telefonisch eine Einzugsermächtigung über die Abbuchung einer einmaligen oder dauerhaften Spende. Entdecken Sie auch unsere weiteren Spendenmöglichkeiten.

Bekomme ich eine Spendenbescheinigung?

Sie erhalten eine Spendenbescheinigung als Jahreszuwendungsbestätigung zu Beginn des Folgejahres. Auf Anfrage erhalten Sie die Spendenbescheinigung auch früher.

Welche Zahlungsmittel stehen zur Verfügung?

Nutzen Sie für Ihre Spende auf unser Spendenkonto ganz unkompliziert das SEPA-Lastschriftverfahren, Ihre Kreditkarte, Paypal, Sofortzahlung oder paydirekt.

Für welche Hilfsprojekte in Bangladesch kann ich spenden?

In Bangladesch leisten wir Nothilfe für geflüchtete Rohingya und unterstützen die lokale Bevölkerung mit landwirtschaftlichen Maßnahmen. Sehen Sie sich hier unsere laufenden Projekte an

Kommt meine Spende auch wirklich in Bangladesch an?

Ja, wenn Sie im Spendenformular den Zweck "Spenden für Bangladesch" wählen, wird Ihre Spende für die Projektarbeit im Land eingesetzt. Unter anderem können Sie sich im Jahresbericht darüber informieren, was mit den Spenden passiert. Außerdem können Sie bei uns den Weg einer Spende nachvollziehen.

Vermittelt die Welthungerhilfe Kinderpatenschaften in Bangladesch?

Nein, die Welthungerhilfe vermittelt keine Kinderpatenschaften. Im Fokus stehen die Hilfe zur Selbsthilfe und die nachhaltige Verbesserung der Bildungs- und Entwicklungsstruktur. Die Projekte sollen Bengalinnen und Bengalen, die auf Unterstützung angewiesen sind, ermöglichen, langfristig ein selbstbestimmtes und gerechtes Leben zu führen.

Wie kann ich als Unternehmen helfen?

Auch als Unternehmen können Sie die Welthungerhilfe unterstützen und soziales Engagement zeigen. Spenden Sie beispielsweise, anstatt zu schenken - zu Weihnachten, zum Mitarbeiterfest oder -jubiläum: Sie überweisen die Spenden, die auf dem Spendenkonto eingehen, ganz einfach im Namen Ihrer Angestellten, Kollegen oder Kunden, die sich wiederum über eine Geschenkkarte freuen dürfen.

Ihre Ansprechpartner/innen
Bankverbindung

Deutsche Welthungerhilfe e. V.
Sparkasse KölnBonn
IBAN DE15 3705 0198 0000 0011 15
BIC COLSDE33

DZI Spendensiegel

Das DZI Spenden-Siegel bescheinigt der Welthungerhilfe seit 1992 den effizienten und verantwortungsvollen Umgang mit den ihr anvertrauten Mitteln.

Die Welthungerhilfe ist beim Finanzamt als gemeinnützige Organisation anerkannt und von der Körperschaftssteuer befreit. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE812801234.