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+++ Aktuelles: Angriffe extremistischer Gruppen in Burkina Faso +++

Immer wieder kommt es in Burkina Faso zu gewalttätigen Angriffen extremistischer Gruppen. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind rund 2 Millionen Menschen vor der anhaltenden Gewalt geflohen und suchen in anderen Landesteilen Schutz. Rund 4,5 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Die Welthungerhilfe unterstützt sowohl die Vertriebenen als auch die aufnehmenden Gemeinden, insbesondere Frauen und Kinder, bei der Verbesserung ihrer Ernährungssituation durch Aufklärungsarbeit, Untersuchung und Überweisung von Unterernährten, Bereitstellung von angereichertem Mehl in Verbindung mit Kochvorführungen. Darüber hinaus unterstützt die Welthungerhilfe bedürftige Gemeinden durch die Verteilung von Nahrungsmitteln, Küchen- und Hygienesets sowie die Instandsetzung von kommunalen Wassersystemen und Brunnen, um den Zugang zu sauberem Wasser zu verbessern.

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Welthungerhilfe in Burkina Faso

Die Welthungerhilfe ist seit über einem halben Jahrhundert – seit 1968 – in Burkina Faso aktiv. Aktuell arbeiten wir in Burkina Faso in 15 Projekten, die mit einem Gesamtbudget von 8,6 Millionen Euro im Jahr 2025 138.000 Menschen erreicht haben. Das Landesbüro befindet sich in der Hauptstadt Ouagadougou.

Schwerpunkte der Welthungerhilfe in Burkina Faso

  • Hilfe in der humanitären Krise: Gewalt und Vertreibung durch extremistische Gruppen haben über zwei Millionen Menschen in Burkina Faso zu Binnenflüchtlingen gemacht. Die Welthungerhilfe reagiert mit Nothilfe: Verteilung von Lebensmitteln, angereichertem Mehl, Kochsets und Hygieneartikeln sowie gezielter Unterstützung unterernährter Kinder und Schwangerer.
  • Kinderarbeit bekämpfen: Hunderttausende Kinder schuften in Minen und Steinbrüchen unter lebensgefährlichen Bedingungen.
  • Landwirtschaft stärken: Über 80 % der Bevölkerung ist in der Landwirtschaft tätig. Mit hochwertigen Saaten, Schulungen, moderner Technik und Gemeinschaftsarbeit steigern die Familien ihre Ernten, schaffen Überschüsse und bauen Märkte auf. So entstehen tragfähige Lebensgrundlagen trotz Klimawandel, Dürre und Schädlingsbefall.
  • Sauberes Wasser und Hygiene: Die Welthungerhilfe baut sanitäre Einrichtungen in Schulen und Kommunen, saniert Brunnen und klärt über Hygiene auf. Ziel ist es, mindestens 320.000 Menschen Zugang zu sauberem Wasser und grundlegender Hygiene zu verschaffen.

Burkina Faso – Hilfe für ein Land mit vielen Umbrüchen

Burkina Faso ist ein Staat in Westafrika, in dem über 23 Millionen Menschen leben. Es liegt zu großen Teilen in der Sahelzone, einer Region, die besonders von klimatischen Extremen, Dürren und politischer Unsicherheit geprägt ist. Zur Kolonialzeit hieß das Land noch Obervolta und stand unter französischer Herrschaft.

Von der Kolonie Obervolta zur Unabhängigkeit 

Die Kolonialisierung begann Ende des 19. Jahrhunderts, als französische Truppen gewaltsam die Mossi-Reiche unterwarfen. Ziel war es, zusammenhängende Kolonialgebiete zu sichern und wirtschaftlich nutzbar zu machen. 1919 wurde die Kolonie Obervolta offiziell gegründet, unter anderem um Migration zu kontrollieren und Arbeitskräfte zu rekrutieren, die oft unter Zwang in anderen französischen Kolonien eingesetzt wurden.1932 wurde sie jedoch aus wirtschaftlichen Gründen wieder aufgelöst und in Nachbarkolonien eingegliedert. Erst 1947 stellte Frankreich Obervolta wieder her. Dies geschah unter anderem auf Druck lokaler Eliten, die nach der Auflösung politischen Einfluss verloren hatten und sich eine stärkere Kontrolle über Verwaltung und Repräsentation innerhalb des französischen Kolonialgebietes erhofften.

Am 5. August 1960 erklärte das heutige Burkina Faso schließlich seine Unabhängigkeit. Es folgte eine Zeit politischer Instabilität, geprägt von schwachen staatlichen Strukturen, wirtschaftlichen Herausforderungen und wiederholten Militärputschen.

Geschichte Burkina Fasos: Staatsstreiche, Reformen und Krisen

Den Namen Burkina Faso erhielt das Land im Jahr 1984 von Thomas Sankara, der ein Jahr zuvor mit einem Staatsstreich die Macht an sich gerissen hatte. Sankara starb drei Jahre später im Zuge eines weiteren Putsches gegen seine eigene Regierung. Nachfolgender Präsident wurde Blaise Compaoré, der für 27 Jahre im Amt bleiben sollte, bis er schließlich im Jahr 2014 nach einem Volksaufstand zurücktrat und floh. Bei der Präsidentenwahl 2015 setzte sich der Oppositionspolitiker Roch Marc Kaboré durch. Seitdem ist die Situation im Land gekennzeichnet von erneuter politischer Instabilität, ethnischen Konflikten und einer sich verschlechternden Sicherheitslage. Im Januar 2022 übernahm das Militär die Regierung des Landes nach zwei aufeinanderfolgenden Militärputschen.

Armut und Klimarisiken: Wie sieht die Lebensrealität in Burkina Faso aus?

Die andauernde politische Instabilität des Landes lähmt die wirtschaftliche und soziale Entwicklung bis heute. Burkina Faso ist eines der ärmsten Länder der Welt und abhängig von unsicheren Einnahmequellen wie Bergbau und Baumwollproduktion. Über 80 Prozent der Menschen sind in der Landwirtschaft tätig und vornehmlich Selbstversorger*innen. Immer wieder werden sie mit lebensbedrohlichen Ernteausfällen konfrontiert. Der Klimawandel sorgt in weiten Teilen der Sahelzone für schwere Dürreperioden auf der einen und extreme Regenfällen auf der anderen Seite. Zusätzlich vergiften unkontrollierte Müllverbrennung und Abwässer aus dem Bergbau die Böden. Weitere Probleme entstehen durch fehlende oder mangelhafte Hygieneeinrichtungen sowie unzureichende Trinkwasserversorgung.

Die Welthungerhilfe unterstützt die Menschen in Burkina Faso mit Projekten zur Förderung professioneller Landwirtschaft, WASH-Projekten und Maßnahmen zur Stärkung der Zivilgemeinschaft. Mit Ihrer Spende für Burkina Faso helfen Sie, weiterhin Strukturen zu schaffen, Wissen zu vermitteln und den Menschen im Land so Schritt für Schritt ein unabhängiges Leben zu ermöglichen.

Für ein Leben in Würde und Unabhängigkeit in Burkina Faso!

Direkte Hilfe durch Ihre Spende für Burkina Faso

Ihre Spende unterstützt unsere Ziele und Hilfsprojekte vor Ort

Landwirtschaft & Umwelt: Die Welthungerhilfe unterstützt Familien mit hochwertigem Saatgut und vermittelt der Bevölkerung im Zuge eines Bildungsprogrammes wichtiges Know-how zur Förderung professioneller Landwirtschaft.

Wasser & Hygiene: Das „WASH an Schulen“-Projekt der Welthungerhilfe unterstützt den Bau dringend benötigter sanitärer Einrichtungen. Zusätzlich sensibilisieren Gesundheitsclubs Kinder an Schulen und Erwachsene in den Kommunen für das Thema Hygiene.

Ernährung: Neben Schulungen in den Bereichen Betriebswirtschaft und Marketing, schult die Welthungerhilfe die Landwirt*innen in nachhaltiger Landwirtschaft. Darüber hinaus fördern gegründete Bauernvereinigungen das Gemeinschaftsgefühl und tragen zu steigenden Erträgen bei.

Adjarata Bembamba profitiert von der Hilfe der Welthungerhilfe in Burkina Faso. Bildbeschreibung: Eine Mutter hält lächelnd ihr Baby.

Ich muss lesen können, damit ich weiß, wie viel Dünger ich den Pflanzen geben muss. Ich muss schreiben können, damit ich mir notieren kann, wie man am besten anbaut. Ich muss rechnen können, damit ich nicht betrogen werde, wenn ich meine Ernte verkaufe.

Adjarata Bembamba Adjarata ist Baumwollbäuerin und Teilnehmerin an einem Alphabetisierungskurs der Welthungerhilfe in Burkina Faso
Eine Frau fährt auf einem Fahrrad und hat Hühner im Gepäck.
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Bitte beachten Sie unseren Mindestspendenbetrag von 5 Euro.
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Transparenz und Qualität

Die Welthungerhilfe legt größten Wert auf einen transparenten und verantwortungsvollen Umgang mit den uns anvertrauten Mitteln. Dafür erhalten wir jährlich das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI), das auch eine effiziente Mittelverwendung und niedrige Verwaltungskosten bestätigt. 
Lesen Sie hier mehr zum Thema Transparenz und Qualität

Infografik: Kuchendiagramm zeigt Ausgaben der Welthungerhilfe im Jahr 2025
2025 hat die Welthungerhilfe 386,0 Millionen Euro ausgegeben. Davon sind 347,5 Millionen Euro in die Förderung von Projekten im Ausland geflossen. 11 Millionen Euro entfielen zusätzlich auf die Projektbegleitung im Ausland. © Welthungerhilfe

Tinoaga Sawadogo hat sich mithilfe der Welthungerhilfe ein Geschäft aufgebaut und konnte inzwischen sogar zwei Jugendliche anstellen.

Vom einfachen Grill zum erfolgreichen Geschäft – Neue Perspektiven in Kongoussi 

Es ist 17 Uhr in Kongoussi, einer kleinen Stadt im Norden Burkina Fasos. Vor dem Grill-Imbiss „Soir au village“ bildet sich eine lange Schlange. Besitzer Tinoaga Sawadogo lächelt – sein Geschäft läuft besser denn je. Dank der Unterstützung durch ein Projekt der Welthungerhilfe besitzt er heute eine Verkaufstheke, einen Gefrierschrank und einen effizienten Gasgrill. Früher verkaufte er täglich nur rund 15 Hühnchen, heute sind es fast 1.000 im Monat. 

Das Projekt unterstützt in neun Gemeinden 500 Frauen und Jugendliche aus besonders armen Familien mit Küken, professioneller Ausrüstung und Schulungen in artgerechter Zucht, Hygiene und Betriebswirtschaft. So entstehen neue Einkommensquellen, die nicht nur den Lebensunterhalt sichern, sondern auch die lokale Ernährung verbessern. Zwei neue Geflügelmärkte und eine digitale Verkaufsplattform verbinden Erzeugerinnen und Käuferinnen – für eine starke Gemeinschaft und eine gesicherte Zukunft. 

Warum sichert Landwirtschaft in Burkina Faso oft nicht das Überleben?

Der überwiegende Teil der Bevölkerung Burkina Fasos besteht aus sich selbst versorgenden kleinbäuerlichen Familien. Diese Menschen sind auf regelmäßige Ernten angewiesen, um die Versorgung der eigenen Familie zu sichern: Sie schlagen meist keinen Profit aus ihrer Arbeit. Es bleiben schlicht und ergreifend keine Überschüsse, die auf dem Markt zu Geld gemacht werden könnten. Auch fehlt vielen Menschen das grundlegende Wissen, um den Ertrag zu steigern. Die Nahrungsversorgung ist unsicher, denn schon geringe Schwankungen im Ertrag stellen die Menschen vor akute Probleme.

Aktuell ist der Klimawandel mit seinen extremen Wetterereignissen dafür verantwortlich, dass immer wieder Ernten zerstört werden. Lange Dürreperioden wechseln sich mit schweren Überschwemmungen ab und nehmen den Menschen die Lebensgrundlage, wodurch sie immer wieder von Hungersnöten bedroht sind. Zusätzlich wüten Schädlinge und Pflanzenkrankheiten über die Felder und vernichten teilweise bis zu 40 Prozent der Ernte. All diese Faktoren führen dazu, dass über 80 Prozent der Landwirt*innen sich und ihre Familien nur unzureichend ernähren können. Vor allem Kinder sind häufig chronisch unterernährt. Der Welthunger-Index (WHI) erfasst die Hungersituation anhand verschiedener Quellen auf globaler, regionaler und nationaler Ebene. 2025 bewertete er die Lage in Burkina Faso mit einem Wert von 22,9 als ernst.

Hilfe für Kleinbauern in Burkina Faso. Bildbeschreibung: Eine Kleinbäuerin arbeitet auf dem Feld.
Vom Kleinbauern zum Unternehmer: Die Welthungerhilfe unterstützt die Menschen in Burkina Faso dabei ihre Arbeit zu professionalisieren. So können Erträge geschaffen werden, von denen zukünftig ein gesundes Leben möglich ist. © SOS Sahel/ Welthungerhilfe

Maßnahmen der Welthungerhilfe im Überblick

  • Wissensvermittlung & Bildung: Durchführung umfassender Bildungsprogramme zur Professionalisierung der Landwirtschaft, Vermittlung von landwirtschaftlichem Know-how für höhere und stabilere Erträge
  • Landwirtschaftliche Unterstützung: Verteilung von hochwertigem Saatgut an Kleinbäuer*innen, Beratung durch sogenannte Pflanzenkliniken zu Pflanzengesundheit und Schädlingsbekämpfung
  • Klimaanpassung & Wetterinformationen: Einsatz lokaler Messstationen, die aktuelle Wetterdaten sammeln, Weitergabe der Wetterinformationen an die Bevölkerung über das Radio
  • Erfolge & Wirkung: 630.000 Menschen profitieren bereits von den Maßnahmen; es gibt deutlich bessere Erträge, die auch den Verkauf auf lokalen Märkten ermöglichen; Aufbau von Reserven für Krisenzeiten
  • Langfristiges Ziel: Sicherung von Ernährung und Bildung als Grundlage für ein unabhängiges und würdiges Leben

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Damit die Menschen in Burkina Faso Ihre Zukunft selbst gestalten können!

WASH-Programme für mehr Hygiene

Auch wenn sauberes Wasser und sanitäre Anlagen ein Menschenrecht darstellen, ist der Zugang zu ebendiesen nicht flächendeckend gewährleistet. Rund 2,1 Milliarden Menschen weltweit haben kein sauberes Wasser und schätzungsweise 4,5 Milliarden Menschen keinen ausreichenden Zugang zu sanitären Anlagen. Wo auf der einen Seite ein Überfluss an Gütern und Möglichkeiten herrscht, mangelt es auf der anderen Seite bereits an grundlegenden Dingen.

So auch in Burkina Faso. Wie in vielen afrikanischen Ländern, ist die Versorgung mit sauberem Trinkwasser und sanitären Anlagen ungenügend. Nur etwa ein Viertel der Bevölkerung verfügt über grundlegende Sanitärversorgung. Zwar gibt es dank des feuchteren Klimas in vielen Regionen genügend Wasserstellen; die Versorgung abgelegener Regionen ist dadurch jedoch nicht gewährleistet. Die mangelnde Hygiene sorgt immer wieder für Krankheitsausbrüche. Schätzungsweise 70 Prozent der Kinderkrankheiten könnten durch bessere Aufklärung und Versorgung mit sanitären Anlagen verhindert werden.

Die Welthungerhilfe sorgt vor Ort für saubere Zustände: Ein WASH-Programm ("Water, Sanitation, Hygiene") unterstützt den Bau von sanitären Einrichtungen in Schulen und zwölf Kommunen. Darüber hinaus helfen extra gegründete Gesundheitsclubs bei der Aufklärung in Sachen Hygiene. Hier werden Kinder und Bewohner*innen über grundlegende Hygienethemen wie beispielsweise die Wichtigkeit des Händewaschens informiert. Ziel des Projektes ist es, bis Projektende mindestens 320.000 Menschen mit einem Zugang zu sanitären Anlagen zu versorgen und sie für das Thema Hygiene zu sensibilisieren. Unterstützen Sie das WASH Projekt der Welthungerhilfe für mehr Hygiene und bessere Gesundheit – jetzt für Burkina Faso spenden!

Publikationen und Material zu Burkina Faso

Factsheet Burkina Faso

Seit Anfang 2015 hat sich die Sicherheitslage in Burkina Faso immer weiter verschlechtert. Die Welthungerhilfe unterstützt vor Ort.

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Sichere Landrechte als Schlüssel zur Ernährungssicherheit in Burkina Faso

In Burkina Faso unterstützt die Welthungerhilfe im Rahmen des Projekts „Land for Life: Politikgestaltung für Ernährungssicherung“ die Stärkung von Landrechten und den verantwortungsvollen Umgang mit landwirtschaftlichen Investitionen. Durch Dialogveranstaltungen und Trainings werden Politik, Zivilgesellschaft und Investoren an einen Tisch gebracht, um gemeinsame Strategien zu entwickeln. Ziel ist es, den Zugang zu Land zu sichern, die Existenzgrundlagen der Menschen auf dem Land zu schützen und damit langfristig die Ernährungssicherheit im Land zu verbessern.

Gemeinsam Perspektiven schaffen – mit Ihrer Spende

Schlechte Ernten und daraus folgende Mangelernährung sind ein großes Problem für die Menschen in Burkina Faso: Über 13 Prozent der Bevölkerung ist unterernährt. Aufgrund der unsicheren Lage verlassen viele Menschen das Land. Mit ihnen geht die Chance, in der Heimat selbst dafür zu sorgen, die Zukunft im eigenen Land besser zu gestalten. Wo keine Perspektiven sind, müssen sie geschaffen werden. Das funktioniert nur, wenn alle miteinander für ein gemeinsames Ziel anpacken.

Dank Ihrer Spenden erhalten Menschen in Burkina Faso Hilfe. Bildbeschreibung: Frauen ernten Gemüse auf einem Feld
Mit vereinten Kräften: Dank nachhaltiger Anbaumethoden haben die kleinbäuerlichen Landwirt*innen das ganze Jahr über genug zu essen. © SOS Sahel/Welthungerhilfe

Um die Probleme vor Ort anzugehen, unterstützt die Welthungerhilfe – zusammen mit dem lokalen Partner ARFA (Association pour la Recherche et la Formation en Agro-écologie) – kleinbäuerlichen Landwirt*innen, indem sie ihnen nachhaltige Anbaumethoden nahebringt und hilft, die Erträge mit Gewinn zu vermarkten. Der Fokus liegt dabei auf der Gemeinschaft: Bauernvereinigungen arbeiten Gemeinschaftsfeldern und unterstützen sich gegenseitig bei der Errichtung von Infrastruktur oder der Weiterverarbeitung verschiedener Erzeugnisse. Dazu stellen Welthungerhilfe und ARFA neue landwirtschaftliche Geräte und Saatgut bereit. 

Die landwirtschaftlichen Erträge steigen und erzeugen Überschüsse, die fortan auf Märkten gewinnbringend verkauft werden. Auch hier unterstützt die Welthungerhilfe die Menschen mit Ausbildungen in Bereichen wie Betriebswirtschaft, Organisationsentwicklung oder Marketing. Diese Unterstützungen legen den Grundstein für ein unabhängiges Wirtschaften von rund 227.000 Menschen. Helfen Sie jetzt mit, indem sie für Burkina Faso spenden!

Alle Spenden sind steuerfrei

Fragen und Antworten rund um Ihre Spende für Burkina Faso

Wie kann ich am einfachsten für Burkina Faso spenden?

Nutzen Sie ganz einfach unser Formular für Online-Spenden. Oder rufen Sie unseren Spenderservice unter der Telefonnummer +49 228-2288-176 an und erteilen Sie der Welthungerhilfe telefonisch eine Einzugsermächtigung über die Abbuchung einer einmaligen oder dauerhaften Spende.

Bekomme ich eine Spendenbescheinigung?

Sie erhalten eine Spendenbescheinigung als Jahreszuwendungsbestätigung zu Beginn des Folgejahres. Auf Anfrage erhalten Sie die Spendenbescheinigung auch früher.

Welche Zahlungsmittel stehen zur Verfügung?

Nutzen Sie für Ihre Spende auf unser Spendenkonto ganz unkompliziert das SEPA-Lastschriftverfahren, Ihre Kreditkarte, Paypal, Sofortzahlung oder paydirekt.

Für welche Hilfsprojekte in Burkina Faso kann ich spenden?

In Burkina Faso sind unsere Projektinhalte neben humanitärer Hilfe die landwirtschaftliche Entwicklung und Ernährungssicherung.

Vermittelt die Welthungerhilfe Kinderpatenschaften in Burkina Faso?

Nein, die Welthungerhilfe vermittelt keine Kinderpatenschaften. Im Fokus stehen die Hilfe zur Selbsthilfe und die nachhaltige Verbesserung der Bildungs- und Entwicklungsstruktur. Die Projekte sollen Burkinabé, die auf Unterstützung angewiesen sind, ermöglichen, langfristig ein selbstbestimmtes und gerechtes Leben zu führen.

Wie kann ich als Unternehmen helfen?

Auch als Unternehmen können Sie die Welthungerhilfe unterstützen und soziales Engagement zeigen. Spenden Sie beispielsweise, anstatt zu schenken - zu Weihnachten, zum Mitarbeiterfest oder -jubiläum: Sie überweisen die Spenden, die auf dem Spendenkonto eingehen, ganz einfach im Namen Ihrer Angestellten, Kollegen oder Kunden, die sich wiederum über eine Geschenkkarte freuen dürfen.

Ihre Ansprechpartner*innen
Spendenkonto

Deutsche Welthungerhilfe e. V.
Sparkasse KölnBonn
IBAN DE15 3705 0198 0000 0011 15
BIC COLSDE33

DZI Spendensiegel

Das DZI Spenden-Siegel bescheinigt der Welthungerhilfe seit 1992 den effizienten und verantwortungsvollen Umgang mit den ihr anvertrauten Mitteln.

Die Welthungerhilfe ist beim Finanzamt als gemeinnützige Organisation anerkannt und von der Körperschaftssteuer befreit. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE812801234.

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