Zur Hauptnavigation springen Zur Suche springen Zum Seiteninhalt springen Zum Footer springen

Unsere Hilfsprojekte und Unterstützung vor Ort

Welthungerhilfe in Madagaskar

Die Welthungerhilfe ist bereits seit 1992 in Madagaskar aktiv; zuerst nur mit akuter Nothilfe, heute auch mit langfristiger Projektarbeit | Aktuell arbeiten wir in Madagaskar in 5 Projekten, die mit einem Gesamtbudget von 2,05 Millionen Euro im Jahr 2018 125.000 Menschen erreicht haben | Das Landesbüro befindet sich in der Hauptstadt Antananarivo

Ausgewählte Projekte

Die Insel mit dem "grünen Punkt"

Madagaskar: Beliebtes Urlaubsparadies, doch die Bevölkerung leidet Hunger. Ein Müllentsorgungsprojekt schafft Hoffnung.

Mehr erfahren
"Cash-Crops" für die Gewürzinsel

Madagaskars Ökosystem ist Heimat vieler wertvoller Gewürze. In Schulungen lernen Kleinbauern, wie sie diese nachhaltig erwirtschaften.

Mehr erfahren

Für Madagaskar spenden und den Hunger bekämpfen

Die Republik Madagaskar ist ein Inselstaat, der südöstlich von Afrika vor der Küste Mosambiks liegt. Auch wenn das Land auf Karten neben seinem Mutterkontinent sehr klein erscheint, ist es doch die viertgrößte Insel der Welt. Rund 26 Millionen Menschen leben in Madagaskar. Die Insel ist bekannt für ihre einzigartige Flora und Fauna und gilt als Naturparadies. Malerische Kulissen, Strände und die Artenvielfalt der Tierwelt machen sie zu einem sehr beliebten Reiseziel. 

Für die Einwohnerinnen und Einwohner Madagaskars sind die Zustände auf der Insel jedoch alles andere als paradiesisch. Madagaskar zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Über drei Viertel der Madagassinnen und Madagassen leben in extremer Armut und müssen mit weniger als umgerechnet 1,69 Euro am Tag auskommen. Politische Unruhen haben das Land wirtschaftlich stark geschwächt. Der Klimawandel verschärft die Lage mit Dürren und Ernteausfällen zusätzlich. Madagaskars Wirtschaft ist stark abhängig von der Landwirtschaft, besonders von dem Export von Vanille. Bereits geringe Schwankungen können hier schlimme Folgen haben – für Wirtschaft und das Überleben der Menschen. Zwischen 75 und 80 Prozent der Bevölkerung sind in der Landwirtschaft tätig, trotzdem werden nur ca. 30 Prozent des Bruttoinlandproduktes hier erwirtschaftet. Das liegt unter anderem daran, dass die größte Fläche der Insel nicht kultivierbar ist.

Viele Menschen leben und arbeiten als Selbstversorger*innen. Ausbleibende Ernten bedrohen daher schnell ihre Existenzgrundlage. Fast jede zweite Person ist unterernährt, rund 8,4 Prozent davon sind Kinder. Laut Welthungerindex ist die Hungersituation im Land sehr ernst. Die Welthungerhilfe unterstützt die Menschen auf Madagaskar mit unterschiedlichen Projekten zur Optimierung der Landwirtschaft, Verbesserung der Hygiene und hilft mit innovativen Methoden dabei, das wirtschaftliche Potenzial der Insel zu nutzen. Unterstützen sie unsere Arbeit mit einer Spende für Madagaskar. Jeder Betrag trägt dazu bei, dass die Insel nicht nur ein Paradies für Touristen bleibt. Jetzt informieren und für Madagaskar spenden!

Aktuelles Video aus Madagaskar

Unsichtbar, aber da. Mangelernährung in Madagaskar
Unsichtbar, aber da. Mangelernährung in Madagaskar

Direkte Hilfe durch Ihre Spende für Madagaskar

Ihre Spende unterstützt unsere Ziele und Hilfsprojekte vor Ort

Wasser & Hygiene: Ein Müllentsorgungsprojekt sorgt für Sauberkeit, während Hygieneschulungen die Menschen für das Thema sensibilisieren. Neue Wasserstellen versorgen die Bevölkerung zusätzlich mit sauberem Trinkwasser.

Landwirtschaft & Umwelt: Ein neues System zur Landnutzung schöpft das enorme landwirtschaftliche Potenzial Madagaskars aus und sorgt für nachhaltigen Anbau und Umweltschutz.

zwei Frauen in grünen Kitteln

Heute bin ich glücklich, wenn ich morgens aufstehe. Erstens, weil ich eine Arbeit habe, und zweitens, weil ich damit etwas zur Gemeinschaft beitrage. Ich fühle mich stolz, wenn jedem Einwohner und jeder Einwohnerin bewusst wird, welche Veränderungen wir bewirken.

Nirina Rasoanantenaina Nirina ist Straßenfegerin in Toliara und hat eine der Arbeitsstellen erhalten, die die Welthungerhilfe zusammen mit der Stadtverwaltung geschaffen hat

Helfen Sie mit Ihrer Spende für Madagaskar

Transparenz und Qualität

Geprüft und ausgezeichnet

Die Welthungerhilfe steht für Transparenz und Qualität, für sparsamen und zielgerichteten Einsatz der Spenden und verifizierte Informationen. Aus diesem Grund hat uns das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) mit dem Spendensiegel ausgezeichnet. 

Auch darüber hinaus legen wir größten Wert auf Wirtschaftlichkeit und Transparenz. So zeigt unser Jahresbericht detailliert, wofür sämtliche Spendengelder eingesetzt werden und vermittelt einen direkten Einblick in unsere Arbeit.  Im Rahmen der „Initiative Transparente Zivilgesellschaft“ legen wir weitere Informationen offen, wie unsere vollständige Satzung, die Namen und Funktionen wesentlicher Entscheidungsträger, unsere Personalstruktur und vieles mehr.

Diagramm zu den Aufwendungen: 2018 hat die Welthungerhilfe 211,3 Millionen Euro ausgegeben.
2018 hat die Welthungerhilfe 211,3 Millionen Euro ausgegeben. Davon sind 87,5% in die Projektförderung geflossen. 3,1% entfielen zusätzlich auf die Projektbegleitung im Ausland. © Welthungerhilfe

Deutsche Welthungerhilfe e.V., Sparkasse KölnBonn
IBAN: DE15 3705 0198 0000 0011 15, BIC: COLSDE33

Jetzt spenden!

Für Madagaskar spenden – Landflucht und Umweltverschmutzung entgegenwirken

Da viele Flächen in Madagaskar nicht landwirtschaftlich genutzt werden können, begrenzt sich der Anbau entweder auf vorhandene Flächen oder auf solche, die durch Waldrodung verfügbar gemacht werden. Die landwirtschaftlich genutzten Böden werden kontinuierlich beansprucht und sind oft stark überbewirtschaftet. Allein durch diesen Faktor kommt es zu Nahrungsknappheit. Noch dramatischer wird es, wenn extreme Wetterereignisse wie Dürren, Überschwemmungen oder Wirbelstürme die Ernten und die sowieso schwache Infrastruktur zerstören. Für die Landbevölkerung bedeutet das die Bedrohung ihrer gesamten Existenz. 

Da viele auf dem Land keine Perspektive mehr sehen, wandern sie in die umliegenden Städte ab, in denen sie versuchen eine neue sichere Existenz aufzubauen. Dadurch hat sich die Einwohnerzahl vieler Städte teilweise stark erhöht. In Toliara leben heute beispielsweise doppelt so viele Menschen wie noch vor zehn Jahren. Dieses Wachstum bringt ebenfalls Probleme mit sich: Die Straßen sind durchzogen von Müllbergen und getränkt mit Abwässern, die das Grundwasser verseuchen. Mangelnde Hygiene und unsauberes Trinkwasser stellen eine ernstzunehmende Bedrohung für die Gesundheit der Bevölkerung dar. Sauberes Trinkwasser ist knapp, vor allem in den ländlichen Gemeinden. Das liegt zum einen an der zunehmenden Trockenheit, aber auch an fehlenden Brunnen in den Dörfern.

Toliara Madagaskar Tulear Madagascar
Von den Straßen auf die Halde: Die Welthungerhilfe unterstützt die Stadtverwaltung Toliaras beim Aufbau einer funktionierenden Müllsammlung. 14 wilde Deponien wurden geräumt. © Haddad Toni

Die Welthungerhilfe geht gemeinsam mit der Bevölkerung die wichtigsten Probleme an. Die großen Massen an Müll werden mit einem System für Abfallbeseitigung und Recycling beseitigt. Neue Wasserstellen ermöglichen mehr Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser, während Schulungen die Bevölkerung für den hygienischen Umgang mit Trinkwasser und wichtige Hygienemaßnahmen wie Händewaschen mit Seife sensibilisiert.

Um der Landflucht entgegenzuwirken, berät die Welthungerhilfe Bäuerinnen und Bauern beim Gemüseanbau und stattet sie mit hochwertigem Saatgut aus. Baumschulen mit neuen und schnell wachsenden Obstbäumen erweitern zudem das Nahrungsangebot. Die Menschen in Madagaskar brauchen Hilfe auf vielen Ebenen. Tragen Sie jetzt dazu bei, dass wir auch weiterhin nachhaltige Maßnahmen unserer Hilfe für Madagaskar durchführen können. Jetzt für Madagaskar spenden!

Aktuelle Artikel aus Madagaskar

Als Strassenfegerin in ein neues Leben

Toliara genoss bislang keinen guten Ruf, was Hygiene und Sauberkeit anbelangt. Doch die neuen Straßenfeger krempeln Stadt und Leben um.

Mehr erfahren
Öko-Anbau in Madagaskar

Madagaskar ist für seine traumhaften Landschaften bekannt. Doch es häufen sich Naturkatastrophen, die Menschen leiden Hunger und Armut. Die...

Mehr erfahren

Publikationen und Material zu Madagaskar

2017-projekt-madagaskar-fk-duesseldorf-welthungerhilfe.jpg
Madagaskar: Gewürze für Einkommen und Naturschutz

Düsseldorf reicht die Hand - In Madagaskar sorgen Gewürze für Einkommen und Naturschutz.

Mehr erfahren

„Cash-Crops“ für nachhaltigen und ertragreichen Anbau lokaler Pflanzen

Madagaskar hat ein enormes landwirtschaftliches Potenzial. Die Probleme in der Landwirtschaft lassen sich neben der mangelnden Anbaufläche auch auf fehlendes Know-how zurückführen. Die Menschen sind abhängig von der Landwirtschaft, kennen jedoch keine effizienten oder modernen Anbaumethoden, sodass der Boden überbeansprucht wird und erodiert. Die Folge ist, dass mittlerweile große Flächen brach liegen und teilweise irreversibel geschädigt sind. Um neue Agrarflächen zu erschließen, roden die Menschen den Urwald und zerstören nach und nach das dortige Ökosystem. Denn die Böden, die sie so erschließen, sind nach zwei bis drei Jahren ebenfalls ausgelaugt, sodass die Menschen immer weiter in den Urwald vordringen. So werden jedes Jahr um die 36.000 Hektar des Waldes gerodet.

Eine Frau steht aufrecht, hat einen Salatkopf in der Hand und schaut in die Kamera.
Ein Landwirtschaftsprojekt in Madagaskar stärkt Kleinbäuerinnen und Kleinbauern mit nachhaltigen und effizienteren Anbaumethoden. © Welthungerhilfe

Die Welthungerhilfe bemüht sich darum, gemeinsam mit der Bevölkerung, den Teufelskreis aus Not und Zerstörung der Umwelt zu durchbrechen. Mit einem nachhaltigen Konzept zur Landnutzung soll das landwirtschaftliche Potenzial Madagaskars effektiv genutzt werden. Dazu erhalten Kleinbäuerinnen und Kleinbauern Schulungen, in denen sie umweltschonende Anbautechniken und die effiziente Weiterverarbeitung von Produkten erlernen. Verbessertes Saatgut hilft höhere Erträge einzufahren und Nischenprodukte wie Zimt, Pfeffer oder Nelken bieten alternative Einnahmequellen zur Vanille. Um die Produkte zu vermarkten, vernetzt die Welthungerhilfe die Erzeuger*innen mit internationalen Abnehmerinnen und Abnehmern. Für Madagaskar spenden heißt, in ein nachhaltiges System zur Stabilisierung der Landwirtschaft und zum Schutz der Umwelt zu investieren, das von den Menschen vor Ort mit unserer Hilfe tagtäglich umgesetzt wird.

Alle Spenden sind steuerfrei

Fragen und Antworten rund um Ihre Spende für Madagaskar

Wie kann ich am einfachsten für Madagaskar spenden?

Nutzen Sie ganz einfach unser Formular für Online-Spenden. Oder rufen Sie unseren Spenderservice unter der Telefonnummer +49 228-2288-162 an und erteilen Sie der Welthungerhilfe telefonisch eine Einzugsermächtigung über die Abbuchung einer einmaligen oder dauerhaften Spende. Entdecken Sie auch unsere weiteren Spendenmöglichkeiten.

Bekomme ich eine Spendenbescheinigung?

Sie erhalten eine Spendenbescheinigung als Jahreszuwendungsbestätigung zu Beginn des Folgejahres. Auf Anfrage erhalten Sie die Spendenbescheinigung auch früher.

Welche Zahlungsmittel stehen zur Verfügung?

Nutzen Sie für Ihre Spende auf unser Spendenkonto ganz unkompliziert das SEPA-Lastschriftverfahren, Ihre Kreditkarte, Paypal, Sofortzahlung oder paydirekt.

Für welche Hilfsprojekte in Madagaskar kann ich spenden?

Wenn Sie für Madagaskar spenden, dann unterstützen Sie uns bei Projekten zu Wasser & Hygiene und Landwirtschaft & Umwelt. Sehen Sie sich für weitere Informationen unsere laufenden Projekte an.

Kommt meine Spende auch wirklich in Madagaskar an?

Ja, wenn Sie im Spendenformular den Zweck "Spenden für Madagaskar" wählen, wird Ihre Spende für die Projektarbeit im Land eingesetzt. Unter anderem können Sie sich im Jahresbericht darüber informieren, was mit den Spenden passiert. Außerdem können Sie bei uns den Weg einer Spende nachvollziehen.

Vermittelt die Welthungerhilfe Kinderpatenschaften in Madagaskar?

Nein, die Welthungerhilfe vermittelt keine Kinderpatenschaften. Im Fokus stehen die Hilfe zur Selbsthilfe und die nachhaltige Verbesserung der Bildungs- und Entwicklungsstruktur. Die Projekte sollen Madagassinnen und Madagassen, die auf Unterstützung angewiesen sind, ermöglichen, langfristig ein selbstbestimmtes und gerechtes Leben zu führen.

Wie kann ich als Unternehmen helfen?

Auch als Unternehmen können Sie die Welthungerhilfe unterstützen und soziales Engagement zeigen. Spenden Sie beispielsweise, anstatt zu schenken - zu Weihnachten, zum Mitarbeiterfest oder -jubiläum: Sie überweisen die Spenden, die auf dem Spendenkonto eingehen, ganz einfach im Namen Ihrer Angestellten, Kollegen oder Kunden, die sich wiederum über eine Geschenkkarte freuen dürfen.

Ihre Ansprechpartner/innen
Bankverbindung

Deutsche Welthungerhilfe e. V.
Sparkasse KölnBonn
IBAN DE15 3705 0198 0000 0011 15
BIC COLSDE33

DZI Spendensiegel

Das DZI Spenden-Siegel bescheinigt der Welthungerhilfe seit 1992 den effizienten und verantwortungsvollen Umgang mit den ihr anvertrauten Mitteln.

Die Welthungerhilfe ist beim Finanzamt als gemeinnützige Organisation anerkannt und von der Körperschaftssteuer befreit. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE812801234.