Zur Hauptnavigation springen Zur Suche springen Zum Seiteninhalt springen Zum Footer springen

Unsere Hilfsprojekte und Unterstützung vor Ort

Welthungerhilfe in Malawi

Im Jahr 2018 hat die Welthungerhilfe in Malawi 7 Projekte mit einer Gesamtsumme von 2,18 Millionen Euro gefördert | In diesen Projekten haben wir insgesamt 131.000 Menschen erreicht | Das Landesbüro der Welthungerhilfe in Malawi befindet sich in der Hauptstadt Lilongwe | Die Welthungerhilfe ist seit 2010 im Land aktiv

Ausgewählte Projekte

Hoffnung durch bessere Ernährungssituation

In Malawi wird mir vereinten Kräften die Ernährungssituation verbessert und die Versorgung mit Trinkwasser sichergestellt.

Mehr erfahren
"Ich nutze die Natur für mich"

Extremes Klima hat in West-Malawi Maisernten zerstört. Statt einseitiger Monokultur setzen die Menschen dort nun auf natürliche Vielfalt.

Mehr erfahren

Für Malawi spenden und helfen, dem Klimawandel die Stirn zu bieten

Die Republik Malawi ist ein Binnenstaat in Südwestafrika. Er liegt an der Grenze zu Mosambik, Tansania und Sambia. Im Vergleich zur imposanten Größe vieler afrikanischer Länder wirkt Malawi sehr klein, ist aber mit einer Fläche von 118.484 Quadratmetern größer als Portugal, Bulgarien oder Ungarn. Auch hat das Land mehr Einwohner – ganze 17,6 Millionen. Mit 186 Menschen pro Quadratkilometer ist Malawi also relativ dicht besiedelt. 

Malawi ist seit 1964 unabhängig und war zuvor eine britische Kolonie. Heute ist es eines der afrikanischen Länder, die in der westlichen Welt weniger Aufmerksamkeit erhalten. Das liegt einerseits an seiner vergleichsweise geringen Größe und andererseits daran, dass bisher keine schweren Naturkatastrophen oder kriegerische Gewalt für Schreckensmeldungen in der Weltpresse sorgten. Dieser erfreuliche Umstand bedeutet jedoch nicht, dass in Malawi alles ohne Probleme von statten geht. Im Gegenteil: Die Republik gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Viele Menschen leben in bitterer Armut und sind von Hunger bedroht. Etwa ein Viertel der rasant wachsenden Bevölkerung ist chronisch unterernährt. 

Die meisten Menschen in Malawi leben einzig und allein von der Landwirtschaft, die sie größtenteils betreiben, um den eigenen Bedarf an Lebensmitteln zu decken. Die so geschaffene Versorgungslage ist äußerst instabil. Eine durch das Klimaphänomen El Niño ausgelöste Dürre sorgte in den Jahren 2015 und 2016 für massive Ernteausfälle und einer daraus folgenden Hungersnot. Auch starke Überschwemmungen setzen den Ernten der Menschen immer wieder zu. Viele sind auf Lebensmittelhilfe angewiesen, ohne die sie nichts zu essen hätten. 

Die Welthungerhilfe greift den Betroffenen mit landwirtschaftlichen Projekten unter die Arme. So lernen die Menschen, wie sie die oft sehr trockenen Böden effizient und schonend nutzen können, und werden mit hochwertigem Saatgut unterstützt. Die Projekte sollen dauerhaft funktionierende, nachhaltige und naturnahe Kreisläufe schaffen. Helfen Sie uns dabei, zusammen mit der Bevölkerung die eigene Ernährung sicherzustellen – für eine bessere Zukunft. Jetzt für Malawi spenden!

Aktuelles Video aus Malawi

Auf einer Bastmatte sitzt ein Mann und eine Frau, die Frau hat ein Baby auf ihrem Schoß.
Nach Zyklon Idai: Hilfe für zerstörtes Dorf in Malawi

Direkte Hilfe durch Ihre Spende für Malawi

Für Malawi spenden und Hilfsprojekte direkt unterstützen

Landwirtschaft & Umwelt: Die Welthungerhilfe schafft zusammen mit den Menschen nachhaltige Ökosysteme als Alternative zu klimaanfälligen Monokulturen. Zudem erhalten Kleinbäuerinnen und Kleinbauern landwirtschaftliche Schulungen, hochwertiges Saatgut und moderne Geräte, mit denen sie sich eine sichere Zukunft aufbauen können.

Wasser & Hygiene: In WASH-Projekten (Water, Sanitation, Hygiene) stellt die Welthungerhilfe die Versorgung der Menschen in Malawi mit sauberem Trinkwasser sicher, organisiert die Entsorgung von Abwässern und verbessert so die hygienische Situation. So können Ausbrüche von Krankheiten wie z.B. Cholera verhindert oder eingedämmt werden.

Portraitaufnahme der malawischen Bäuerin Jenifer Dokali.

Ich hätte nicht erwartet, dass hier überhaupt etwas wächst. Das ist der Grund, warum alle aus dem Dorf ihr Feld drei Kilometer weit entfernt haben. Dort ist der Boden nicht so sandig. Ich habe gesehen, wie viele verschiedene Pflanzen auf einem Feld wachsen können. Jetzt nutze ich die Natur für mich.

Jenifer Dokali Kleinbäuerin und Leadfarmerin im Dorf Chiwalo am Malawisee

Helfen Sie mit Ihrer Spende für Malawi

Transparenz und Qualität

Geprüft und ausgezeichnet

Die Welthungerhilfe steht für Transparenz und Qualität, für sparsamen und zielgerichteten Einsatz der Spenden und verifizierte Informationen. Aus diesem Grund hat uns das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) mit dem Spendensiegel ausgezeichnet. 

Auch darüber hinaus legen wir größten Wert auf Wirtschaftlichkeit und Transparenz. So zeigt unser Jahresbericht detailliert, wofür sämtliche Spendengelder eingesetzt werden und vermittelt einen direkten Einblick in unsere Arbeit.  Im Rahmen der „Initiative Transparente Zivilgesellschaft“ legen wir weitere Informationen offen, wie unsere vollständige Satzung, die Namen und Funktionen wesentlicher Entscheidungsträger, unsere Personalstruktur und vieles mehr.

Diagramm zu den Aufwendungen: 2018 hat die Welthungerhilfe 211,3 Millionen Euro ausgegeben.
2018 hat die Welthungerhilfe 211,3 Millionen Euro ausgegeben. Davon sind 87,5% in die Projektförderung geflossen. 3,1% entfielen zusätzlich auf die Projektbegleitung im Ausland. © Welthungerhilfe

Deutsche Welthungerhilfe e.V., Sparkasse KölnBonn
IBAN: DE15 3705 0198 0000 0011 15, BIC: COLSDE33

Jetzt spenden!

Dürre und Flut: Was ist El Niño?

Aktuelle Artikel aus Malawi

Zyklon Idai: "Die Flut kam mitten in der Nacht"

In einer Schreckensnacht haben die Menschen von Mwalija alles verloren. Nun ist Hilfe für die Dorfbewohner aus Malawi eingetroffen.

Mehr erfahren
Das Wasser wird knapp

In Malawi setzt der Klimawandel Fischern und Bauern zu. Der größte See verliert Wasser, die Ernten werden unberechenbar.

Mehr erfahren

Landwirtschaft stärken und Ernährung sichern

Da Malawi ein Agrarland ist, arbeiten rund 70 Prozent der Menschen in der Landwirtschaft. Diese hat jedoch nur einen Anteil von etwa 28 Prozent am Bruttoinlandsprodukt, denn die meisten Kleinbäuerinnen und Kleinbauern produzieren einzig und allein zur Eigenversorgung. Das macht sie besonders anfällig für äußere Einflüsse wie extreme Wetterereignisse oder Pflanzenschädlinge: Der Klimawandel ist eine wesentliche Bedrohung für diese Menschen. Extreme Dürren und Überschwemmungen haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Die Ernten tausender Familien werden zerstört. Sie leiden Hunger.

Bei der Selbstversorgung setzten die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern bisher ausschließlich auf Monokulturen aus Mais. So kann in guten Jahren zwar genügend Ernte eingefahren werden, jedoch haben Monokulturen viele grundlegende Nachteile und sind alles andere als nachhaltig. Sie sind anfällig für Schädlinge, Bodenerosion und extreme Wetterereignisse. Außerdem nutzen sie die Nährstoffe im Boden nur einseitig, sodass viel Dünger verwendet werden muss, um effizient anbauen zu können. Der einseitige Anbau von Mais birgt für die Menschen ein hohes Risiko: Geht ein Maisfeld beispielsweise aufgrund anhaltender Dürre ein, bedeutet das den Verlust der vollständigen Ernte, die zum Überleben gebraucht wird.

Frau im Garten
Mit Permakulturen werden den Menschen in Malawi neue Methoden zur nachhaltigen Landwirtschaft vermittelt. © Welthungerhilfe

Was genau passiert mit Ihren Spenden für Malawi? Beispielsweise setzt sich die Welthungerhilfe zusammen mit der lokalen Partnerorganisation Kusamala dafür ein, statt Monokulturen sogenannte Permakulturen zu etablieren. Diese Anbaumethode hat das Ziel, Ökosysteme zu schaffen, die sich in einem natürlichen Kreislauf selbstständig erhalten können. Hierbei wird nachhaltig mit allen verfügbaren Ressourcen gewirtschaftet; so werden lokale Pflanzen angebaut, Abwasser zur Bewässerung genutzt oder selbst hergestellter Kompost als Dünger verwendet. 

Im Rahmen des Projektes erhalten die Menschen landwirtschaftliche Schulungen, hochwertiges Saatgut und moderne Gartengeräte. Kleinbäuerinnen und Kleinbauern können nun mehrere Pflanzen gleichzeitig anbauen und werden von der Welthungerhilfe auch bei der Vermarktung der Erzeugnisse unterstützt, die sie entbehren können. Jeder Beitrag hilft Familien dabei, unabhängiger von Mais zu werden sowie ein nachhaltiges Ernährungssystem aufzubauen und zu optimieren. Helfen Sie jetzt mit Ihrer Spende für Malawi.

Publikationen und Material zu Malawi

2019-teaserbild-factsheet-zyklon-idai.jpg
Factsheet Zyklon Idai

Am 14.3.2019 traf der Zyklon Idai auf die südostafrikanische Küste und schlug eine Schneise der Zerstörung in Mosambik, Simbabwe und Malawi. 

Mehr erfahren
2016-whi-hunger-beenden-case-studies-burundi-indien-malawi.jpg
Auf dem Weg zu Zero Hunger

Die vorliegenden Fallstudien aus Burundi, Indien und Malawi zeigen eine Reihe von Schritten, die in drei sehr verschiedenen Ländern auf dem Weg zum...

Mehr erfahren
Alle Spenden sind steuerfrei

Fragen und Antworten rund um Ihre Spende für Malawi

Wie kann ich am einfachsten für Malawi spenden?

Nutzen Sie ganz einfach unser Formular für Online-Spenden. Oder rufen Sie unseren Spenderservice unter der Telefonnummer +49 228-2288-162 an und erteilen Sie der Welthungerhilfe telefonisch eine Einzugsermächtigung über die Abbuchung einer einmaligen oder dauerhaften Spende. Entdecken Sie auch unsere weiteren Spendenmöglichkeiten.

Bekomme ich eine Spendenbescheinigung?

Sie erhalten eine Spendenbescheinigung als Jahreszuwendungsbestätigung zu Beginn des Folgejahres. Auf Anfrage erhalten Sie die Spendenbescheinigung auch früher.

Welche Zahlungsmittel stehen zur Verfügung?

Nutzen Sie für Ihre Spende auf unser Spendenkonto ganz unkompliziert das SEPA-Lastschriftverfahren, Ihre Kreditkarte, Paypal, Sofortzahlung oder paydirekt.

Für welche Hilfsprojekte in Malawi kann ich spenden?

Wenn Sie für Malawi spenden, so unterstützen Sie aktuell unsere Projekte zur Ernährungssicherung sowie Wasser & Hygiene. Sehen Sie sich hier unsere laufenden Projekte an

Kommt meine Spende auch wirklich in Malawi an?

Ja, wenn Sie im Spendenformular den Zweck "Spenden für Malawi" wählen, wird Ihre Spende für die Projektarbeit im Land eingesetzt. Unter anderem können Sie sich im Jahresbericht darüber informieren, was mit den Spenden passiert. Außerdem können Sie bei uns den Weg einer Spende nachvollziehen.

Vermittelt die Welthungerhilfe Kinderpatenschaften in Malawi?

Nein, die Welthungerhilfe vermittelt keine Patenschaft. Im Fokus stehen die Hilfe zur Selbsthilfe und die nachhaltige Verbesserung der Bildungs- und Entwicklungsstruktur. Die Projekte sollen Malawierinnen und Malawiern, die auf Unterstützung angewiesen sind, ermöglichen langfristig ein selbstbestimmtes und gerechtes Leben zu führen.

Wie kann ich als Unternehmen helfen?

Auch als Unternehmen können Sie die Welthungerhilfe unterstützen und soziales Engagement zeigen. Spenden Sie beispielsweise, anstatt zu schenken - zu Weihnachten, zum Mitarbeiterfest oder -jubiläum: Sie überweisen die Spenden, die auf dem Spendenkonto eingehen, ganz einfach im Namen Ihrer Angestellten, Kollegen oder Kunden, die sich wiederum über eine Geschenkkarte freuen dürfen.

Ihre Ansprechpartner/innen
Bankverbindung

Deutsche Welthungerhilfe e. V.
Sparkasse KölnBonn
IBAN DE15 3705 0198 0000 0011 15
BIC COLSDE33

DZI Spendensiegel

Das DZI Spenden-Siegel bescheinigt der Welthungerhilfe seit 1992 den effizienten und verantwortungsvollen Umgang mit den ihr anvertrauten Mitteln.

Die Welthungerhilfe ist beim Finanzamt als gemeinnützige Organisation anerkannt und von der Körperschaftssteuer befreit. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE812801234.