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Unsere Hilfsprojekte und Unterstützung vor Ort

Welthungerhilfe in Simbabwe

Im Jahr 2018 hat die Welthungerhilfe in Simbabwe 15 Projekte mit einer Gesamtsumme von 12,73 Millionen Euro gefördert | In diesen Projekten haben wir insgesamt 786.000 Menschen erreicht | Das Landesbüro der Welthungerhilfe in Simbabwe befindet sich in der Hauptstadt Harare | Die Welthungerhilfe ist seit 1980 im Land aktiv

Ausgewählte Projekte

Neustart mit Küken und Früchten

In Simbabwe leidet ein Drittel der unter Fünfjährigen an Mangelernährung. Die Welthungerhilfe schult Kleinbauern in modernen Anbaumethoden.

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Die Kornkammer wieder füllen

Von der Kleinbäuerin zur erfolgreichen Geschäftsfrau: Mit Hilfe des Agricultural Business Centers hat Fatima Gapa diesen Schritt geschafft.

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Simbabwe: Die Kornkammer Afrikas ist leer

Die Republik Simbabwe ist ein Binnenstaat in Südafrika, der mit einer Landesfläche von 386.847 Quadratkilometern etwas größer als Deutschland ist. Das ehemalige Südrhodesien erlangte im Jahr 1980 seine Unabhängigkeit von Großbritannien und ist heute die Heimat von rund 16,5 Millionen Menschen. Simbabwe verfügt über äußerst fruchtbare Böden, beachtliche Bodenschätze und touristisch interessante Naturräume. Wirtschaftlich gesehen hat das Land großes Potenzial.

Mit diesen guten Voraussetzungen konnte Simbabwe bis in die Mitte der 1990er Jahre wirtschaftlich so stark aufblühen, dass es in dieser Zeit auch als „Kornkammer Afrikas“ betitelt wurde. Zwischen 1998 und 2008 kam es dann jedoch zu einem wirtschaftlichen Niedergang, der durch eine Reihe von Faktoren zum fast vollständigen Erliegen der Wirtschaft führte. Insbesondere die Landwirtschaft, die immer ein wesentlicher Wirtschaftszweig war, brach durch die unrechtmäßige Enteignung von 4000 weißen Großgrundbesitzer/innen zusammen. Auch der Klimawandel trägt durch anhaltende Dürreperioden maßgeblich zur Misere bei. 

Die Folgen sind Arbeitslosigkeit, Hunger und Armut. Das einst so blühende Land gehört heute zu den ärmsten Ländern der Welt. Fast die Hälfte der Bevölkerung ist unterernährt, rund 40 Prozent aller Kinder unter fünf Jahren leiden unter chronischer Mangelernährung. Der Welthungerindex bewertet die Hungersituation im Land dementsprechend als ernst. Seit 2017 sind mehr als 4 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Die Welthungerhilfe unterstützt die Menschen in Simbabwe mit verschiedenen Projekten in der wirtschaftlichen Entwicklung und der Ernährungssicherung. Auf diesem Weg soll der Bevölkerung eine bessere Zukunft ermöglicht werden. Dabei können Sie uns unterstützen: Mit Ihren Spenden für Simbabwe begleitet die Welthungerhilfe die Menschen vor Ort bei ihrem Neustart und arbeitet gemeinsam mit ihnen daran, die „Kornkammer Afrikas“ wieder zu füllen. Jetzt für Simbabwe spenden.

Aktuelles Video aus Simbabwe

A Smartphone App For Farmers in Zimbabwe
A Smartphone App For Farmers in Zimbabwe

Direkte Hilfe durch Ihre Spende für Simbabwe

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Ernährung: Die Welthungerhilfe unterstützt die Menschen im Distrikt Gokwe South mit Schulungen, Trainings und Sachleistungen bei ihrem landwirtschaftlichen Neustart.

Wirtschaftliche Entwicklung: Das neu eingerichtete Agricultural Business Center hilft bei der Existenzgründung, schult Menschen in landwirtschaftlichen Themen und vernetzt Besucher untereinander.

Fatima Gapa füttert ihre Hennen

Dank der Beratung und Unternehmer-Trainings im Agricultural Business Center habe ich das Selbstvertrauen und den Mut gefunden, meine eigene Idee umzusetzen und eine erfolgreiche Geschäftsfrau zu werden.

Fatima Gapa Jungunternehmerin in Gokwe South, Simbabwe

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Transparenz und Qualität

Geprüft und ausgezeichnet

Die Welthungerhilfe steht für Transparenz und Qualität, für sparsamen und zielgerichteten Einsatz der Spenden und verifizierte Informationen. Aus diesem Grund hat uns das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) mit dem Spendensiegel ausgezeichnet. 

Auch darüber hinaus legen wir größten Wert auf Wirtschaftlichkeit und Transparenz. So zeigt unser Jahresbericht detailliert, wofür sämtliche Spendengelder eingesetzt werden und vermittelt einen direkten Einblick in unsere Arbeit.  Im Rahmen der „Initiative Transparente Zivilgesellschaft“ legen wir weitere Informationen offen, wie unsere vollständige Satzung, die Namen und Funktionen wesentlicher Entscheidungsträger, unsere Personalstruktur und vieles mehr.

Diagramm zu den Aufwendungen: 2018 hat die Welthungerhilfe 211,3 Millionen Euro ausgegeben.
2018 hat die Welthungerhilfe 211,3 Millionen Euro ausgegeben. Davon sind 87,5% in die Projektförderung geflossen. 3,1% entfielen zusätzlich auf die Projektbegleitung im Ausland. © Welthungerhilfe

Deutsche Welthungerhilfe e.V., Sparkasse KölnBonn
IBAN: DE15 3705 0198 0000 0011 15, BIC: COLSDE33

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Neustart für den Distrikt Gokwe

Wo einst die Landwirtschaft florierte, liegt heute vieles brach: Gravierendes Missmanagement hat in Simbabwe dazu geführt, dass der Agrarsektor praktisch zum Erliegen gekommen ist. Ausgangspunkt war die gewaltsame Enteignung weißer Farmer durch die Regierung des ehemaligen Präsidenten Robert Mugabe. Ihr Land wurde verstaatlicht und einheimischen Kleinbäuerinnen und Kleinbauern überlassen. Diesen fehlte jedoch das nötige, landwirtschaftliche Know-how, um die großen Anbauflächen zu betreiben. Vor allem aber fehlte ihnen das Geld: Die neuen Besitzer der Ländereien erhielten keine Eigentumstitel, sodass sie von Banken im In- und Ausland nicht als rechtmäßige Eigentümer anerkannt wurden und keine Kredite bekamen. 

Was darauf folgte war eine wirtschaftliche Krise, die durch andere Faktoren wie Hyperinflation und Energieknappheit in eine Abwärtsspirale führte. Zwar kam es durch die Einführung des US-Dollars als Zahlungsmittel zu einer vorübergehenden Beruhigung. Dennoch zeigt die Kurve seit 2013 wieder nach unten. Der Alltag der Menschen in Simbabwe ist geprägt durch Arbeitslosigkeit und Ernährungsunsicherheit. Das Land kann seine Bewohner nicht mehr ausreichend mit Nahrung versorgen. Bauernfamilien sind meist abhängig von nur einer Feldpflanze. Dazu fehlt ihnen das Wissen über moderne und nachhaltige Anbaumethoden sowie der Zugang zu moderner landwirtschaftlicher Technik oder Krediten. Die Ernten werden zu allem Übel immer wieder von Dürreperioden bedroht.

Fröhliche Frau hält Küken in der Hand
Mit Küken zur eigenen Hühnerzucht, mit dürreresistentem Saatgut zum eigenen Betrieb: Jungunternehmer/innen lernen in Simbabwe, wie sie nachhaltige Landwirtschaft betreiben können. Davon können sie und ihre Familien gut leben. © Welthungerhilfe

Besonders kritisch ist die Situation im Distrikt Gokwe, der südwestlich der Hauptstadt Harare liegt. Der Großteil der Familien lebt hier von selbstproduzierten landwirtschaftlichen Erzeugnissen. Die Ernährung ist durch die oben genannten Faktoren sehr unsicher: In dieser Region sind mehr als 40 Prozent der Kinder unterernährt. 

Die Welthungerhilfe hat den Menschen in Gokwe im Zuge eines landwirtschaftlichen Projektes bei einem Neustart geholfen: Mit Schulungen und Trainings wurden den Kleinbäuerinnen und Kleinbauern moderne und bodenschonende Anbaumethoden nahegebracht. Die Familien erhielten Samen für dürreresistente Feldfrüchte und Küken für den Aufbau einer Hühnerzucht, die zur Ernährung und zum Einkommen beitragen. Heute erzielen die Bäuerinnen und Bauern bessere Ernten, von denen sie ihre Familien ernähren können. Die meisten von ihnen erwirtschaften Überschüsse, die sie gewinnbringend verkaufen können. Auch haben sich einige von ihnen zusammengeschlossen: Gemeinsam betreiben sie spezielle Getreidelager und unterstützen sich gegenseitig bei der Vermarktung. All diese Hilfeleistungen werden nur deshalb so erfolgreich verwirklicht, weil Menschen für Simbabwe spenden. Wir danken auch Ihnen für Ihre Unterstützung!

Aktuelle Artikel aus Simbabwe

Sauberes Wasser für Sturmopfer in Simbabwe

Zyklon Idai hat auch in Simbabwe massive Zerstörungen hinterlassen. Die Welthungerhilfe wird 30.000 betroffene Menschen unterstützen.

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Chilis verändern Leben in Simbabwe

Mit Hilfe der Welthungerhilfe hat sich Innocent Chifamba von der Baumwolle verabschiedet und setzt jetzt auf die scharfen Chilischoten.

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Als Kleinunternehmer/innen auf eigenen Beinen stehen

Die Welthungerhilfe unterstützt die Menschen in Gokwe South seit 2007, um gemeinsam mit ihnen eine bessere Zukunft zu schaffen. Nach einer Reihe erfolgreich abgeschlossener Projekte wurde 2018 das Agricultural Business Center (ABC) gegründet. Hier werden Schulungen in modernen und innovativen landwirtschaftlichen Anbaumethoden und Viehzucht angeboten. Dazu können sich Gründungswillige zu den Themen Existenzgründung oder Kreditvergabe beraten lassen. Das Center ist eine Anlaufstelle für Erzeuger, Händler und potenzielle Kunden, die sich hier austauschen und vernetzen können. 

Das ABC ist zu einem sozialen Gemeinschaftsunternehmen geworden, bestehend aus Landwirtinnen und Landwirten, Privatfirmen, dem Bezirksrat und der Welthungerhilfe. Dieses starke Netzwerk soll die „Kornkammer Afrikas“ Schritt für Schritt wieder füllen. Dank Ihrer Spenden für Simbabwe ist dieses Vorhaben realistisch: Ziel der gemeinsamen Bemühungen ist es, den Menschen im Projektgebiet zu ermöglichen, langfristig ihren Lebensunterhalt aus eigener Kraft erwirtschaften zu können. Dabei werden vor allem Frauen und Jugendliche unterstützt. Die gemeinsame Arbeit vermittelt Kompetenzen und stärkt das Selbstvertrauen der Menschen in ihre eigenen Fähigkeiten. Unterstützen Sie unser neu aufgebautes Netzwerk, indem Sie jetzt für Simbabwe spenden! Jeder Beitrag schafft Perspektiven und hilft dabei, dem Hunger nachhaltig etwas entgegenzusetzen.

Publikationen und Material zu Simbabwe

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Factsheet Zyklon Idai

Am 14.3.2019 traf der Zyklon Idai auf die südostafrikanische Küste und schlug eine Schneise der Zerstörung in Mosambik, Simbabwe und Malawi. 

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APP aufs Feld – Moderne Technologien vereinfachen das Leben

Besonders in der heutigen, schnelllebigen Zeit ist ein konsequenter Informationsfluss unerlässlich. Das gilt auch für die Projekte der Welthungerhilfe; genauer gesagt für diejenigen, die an unseren Projekten beteiligt werden. Jedoch lassen vor allem Länder mit einer schwachen Infrastruktur keinen nachhaltigen Informationsfluss zu. So auch Simbabwe: Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Gokwe müssen oft weite Strecken zurücklegen, um Informationen zu erhalten oder weiterzugeben. Auch Warnungen über Bedrohungen kommen nicht immer schnell genug bei ihnen an.

In Simbabwe soll nun die Digitalisierung dazu beitragen, dieses Problem zu lösen: Mit einer App für das Smartphone können die Menschen jetzt schneller an Informationen gelangen. „Kurima Mari“ – so der Name der App – bietet viele nützliche Features:

Die App "Kurima Mari" fasziniert und hilft Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in Simbabwe.
Die App "Kurima Mari" fasziniert und hilft Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in Simbabwe. © Welthungerhilfe

Die Pilotphase wurde bereits erfolgreich abgeschlossen. Jetzt steht die flächendeckende Einführung an. Zurzeit ist das Internet noch nicht überall verfügbar und nur 20 Prozent der Kleinbäuerinnen und Kleinbauern besitzen Smartphones. Doch auch an diesem Problem wird kontinuierlich gearbeitet. Aktuell organisieren sich die Farmerinnen und Farmer in Gemeinschaften und teilen die Erkenntnisse aus der App untereinander durch das gesprochene Wort. In Zukunft soll die Digitalisierung auch den Menschen in Simbabwe das Leben deutlich erleichtern.

Alle Spenden sind steuerfrei

Fragen und Antworten rund um Ihre Spende für Simbabwe

Wie kann ich am einfachsten für Simbabwe spenden?

Nutzen Sie ganz einfach unser Formular für Online-Spenden. Oder rufen Sie unseren Spenderservice unter der Telefonnummer +49 228-2288-162 an und erteilen Sie der Welthungerhilfe telefonisch eine Einzugsermächtigung über die Abbuchung einer einmaligen oder dauerhaften Spende. Entdecken Sie auch unsere weiteren Spendenmöglichkeiten.

Bekomme ich eine Spendenbescheinigung?

Sie erhalten eine Spendenbescheinigung als Jahreszuwendungsbestätigung zu Beginn des Folgejahres. Auf Anfrage erhalten Sie die Spendenbescheinigung auch früher.

Welche Zahlungsmittel stehen zur Verfügung?

Nutzen Sie für Ihre Spende auf unser Spendenkonto ganz unkompliziert das SEPA-Lastschriftverfahren, Ihre Kreditkarte, Paypal, Sofortzahlung oder paydirekt.

Für welche Hilfsprojekte in Simbabwe kann ich spenden?

Wenn Sie für Simbabwe spenden, dann unterstützen Sie unsere Projekte zu landwirtschaftlicher Entwicklung und Ernährungssicherung. Werfen Sie einen Blick auf unsere laufenden Projekte.

Kommt meine Spende auch wirklich in Simbabwe an?

Im Spendenformular können Sie einen Zweck wählen. Abgesehen davon wird Ihre Spende dort eingesetzt, wo sie am meisten gebraucht wird. Unter anderem können Sie sich im Jahresbericht darüber informieren, was mit den Spenden passiert. Außerdem können Sie bei uns den Weg einer Spende nachvollziehen.

Vermittelt die Welthungerhilfe Kinderpatenschaften in Simbabwe?

Nein, die Welthungerhilfe vermittelt keine Kinderpatenschaften. Im Fokus stehen die Hilfe zur Selbsthilfe und die nachhaltige Verbesserung der Bildungs- und Entwicklungsstruktur. Die Projekte sollen Simbabwerinnen und Simbabwern, die auf Unterstützung angewiesen sind, ermöglichen langfristig ein selbstbestimmtes und gerechtes Leben zu führen.

Wie kann ich als Unternehmen helfen?

Auch als Unternehmen können Sie die Welthungerhilfe unterstützen und soziales Engagement zeigen. Spenden Sie beispielsweise, anstatt zu schenken - zu Weihnachten, zum Mitarbeiterfest oder -jubiläum: Sie überweisen die Spenden, die auf dem Spendenkonto eingehen, ganz einfach im Namen Ihrer Angestellten, Kollegen oder Kunden, die sich wiederum über eine Geschenkkarte freuen dürfen.

Ihre Ansprechpartner/innen
Bankverbindung

Deutsche Welthungerhilfe e. V.
Sparkasse KölnBonn
IBAN DE15 3705 0198 0000 0011 15
BIC COLSDE33

DZI Spendensiegel

Das DZI Spenden-Siegel bescheinigt der Welthungerhilfe seit 1992 den effizienten und verantwortungsvollen Umgang mit den ihr anvertrauten Mitteln.

Die Welthungerhilfe ist beim Finanzamt als gemeinnützige Organisation anerkannt und von der Körperschaftssteuer befreit. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE812801234.