Reiten gegen den Hunger

Die Reiter-Community engagiert sich zugunsten der Welthungerhilfe

Christian Rengier Team Engagement & Online Marketing

Engagement beginnt mit neuen Ideen

Gudrun Bauer (Bauer Media Group) startete bereits im Jahr 2012 gemeinsam mit Ullrich Kasselmann (Veranstalter des Turniers Horses & Dreams und Inhaber der Performance Sales International GmbH) die Initiative Reiten gegen den Hunger. Zweck der Initiative ist es, durch verschiedene Aktionen Spendengelder für die Welthungerhilfe zu sammeln und damit Menschen, ein Leben ohne Hunger und Armut zu ermöglichen. Seit der Gründung konnten bereits rund 1 Millionen Euro gesammelt und somit bspw. folgende Projekte realisiert werden:

Auch Isabell Werth und die deutschen Dressurreiterinnen und -reiter sind im Rahmen von Reiten gegen den Hunger mit Ihrem Projekt zugunsten von Kleinbauern und Viehhirten in Äthiopien am Start! Durch die Dürren werden Wasser und Weideland dort so knapp, dass die Menschen gezwungen sind, ihre traditionelle Lebensweise aufzugeben und einen Weg zum Überleben zu finden. Gemeinsam mit den Menschen in Ostafrika und dem lokalen Partner Action for Development (AfD) entwickelt die Welthungerhilfe u.a. Maßnahmen zur Anpassung der Landwirtschaft, Förderung von sauberem Wasser, zum Schutz der Tiere und Aufbau von neuen Einkommensquellen. Vor Ort selbst überzeugt, wissen die Spitzensportler wie wichtig nachhaltige Landwirtschaft für eine ausgewogene Ernährung, wirtschaftliche Entwicklung und Umweltschutz ist. Ziel ist es daher mit Hilfe von Spenden mindestens 20.000 Menschen aus pastoralistisch organisierten Gemeinschaften zu erreichen. 

Den Auftakt zur diesjährigen Initiative machte die spannende Reitturnier-Veranstaltung Horses & Dreams meets Austria in Hagen a.T.W. Ende April, gefolgt von den Deutschen Meisterschaften im Dressur- und Springreiten Balve Optimum Anfang Juni. Auch bei dem Turnier der Sieger in Münster vom 10. bis 13. August sind die Welthungerhilfe und die Reitsportfreunde von „Reiten gegen den Hunger“ mit dabei. Wir freuen uns auf euch in Münster!

Freude erleben und etwas davon abgeben

Gudrun Bauer und die Bauer Media Group unterstützen die Welthungerhilfe bereits seit Jahren und lernten auf Reisen persönlich einige Projekte der Welthungerhilfe kennen. Als Schirmherrin für die Initiative "Reiten gegen den Hunger" konnte die Bundesministerin der Verteidigung Dr. Ursula von der Leyen – eine begeisterte Reiterin – gewonnen werden.

Möchtest auch du etwas beitragen? Dann melde dich bei Christian Rengier unter Christian.Rengier@welthungerhilfe.de.

1. Was bedeutet "Reiten gegen den Hunger"?

„Reiten gegen den Hunger“ ist eine private Initiative, die in der Welt des Pferdesports mit verschiedenen Charity-Aktionen Spenden für die Welthungerhilfe sammelt.

2. Wer steht hinter dieser Initiative?

„Reiten gegen den Hunger“ wurde 2012 von der Hamburger Verlegerin Gudrun Bauer (Bauer Media Group) und von dem Pferdesportexperten und Turnierveranstalter Ulrich Kasselmann (Performance Sales International) gegründet. Gudrun Bauer ist selbst passionierte Reiterin; Ulrich Kasselmann und sein Geschäftspartner Paul Schockemöhle sind in der Welt des Pferdesports bestens vernetzt.

3. Was für ein Geschäftsmodell hat die Aktion?

„Reiten gegen den Hunger“ ist eine gemeinnützige Gesellschaft mit Gudrun Bauer als AlleinGesellschafterin. Sie wird unterstützt von einem sechsköpfigen Beirat, dem u. a. Ulrich Kasselmann, Monica Theodorescu, die Bundestrainerin der deutschen Dressurreiter und Julia Becker, Ehefrau des Bundestrainers der deutschen Springreiter, angehören. Frau Dr. Ursula von der Leyen, Bundesverteidigungsministerin und ebenfalls leidenschaftliche Reiterin, hat die Schirmherrschaft übernommen.

4. Warum wird gerade die Welthungerhilfe unterstützt?

Gudrun Bauer ist schon sehr lange sozial engagiert, früher vor allem in Deutschland und Osteuropa – meist im Stillen, ohne jedes Charity-Getöse. Vor zehn Jahren wurde sie durch einen Freund – Dieter Thomas Heck – auf die Welthungerhilfe aufmerksam. Schon bei der ersten Informationsreise in die Tsunami-Gebiete Südostasiens hat sie sich von der seriösen, effektiven Arbeit dieser Hilfsorganisation überzeugt. Seitdem hat sie viele Projekte in den ärmsten Ländern besucht und finanziell gefördert. Dabei gilt ihr Augenmerk vor allem der Not von Frauen und Kindern.

5. Wie werden die Spenden gesammelt?

Mit verschiedenen Charity-Aktivitäten bei großen Pferde-Events; mit Auktionen, Tombolas, Wettbewerben oder auch einfach mit der Sammelbüchse. So wurde im Jahr 2016 beim glanzvollen Turnier "Horses & Dreams" in Hagen am Teutoburger Wald beispielsweise ein Lego-Pferd für 150.000 Euro versteigert.

6. Wie viel Geld ging bisher insgesamt ein?

Seit Beginn erbrachte die Initiative rund 1 Millionen Euro.

7. Was geschieht mit dem Geld?

Es fließt in Projekte der Welthungerhilfe – vor allem in die Unterstützung von Frauen und Kindern im Nahen Osten und Afrika. Aktuell unterstützen Isabell Werth und die deutschen Dressurreiterinnen und -reiter ein Projekt zugunsten von Kleinbauern und Viehhirten in Äthiopien. Durch die Dürren werden Wasser und Weideland dort so knapp, dass die Menschen gezwungen sind, ihre traditionelle Lebensweise aufzugeben und einen Weg zum Überleben zu finden. Gemeinsam mit den Menschen in Ostafrika und dem lokalen Partner Action for Development (AfD) entwickelt die Welthungerhilfe u.a. Maßnahmen zur Anpassung der Landwirtschaft, Förderung von sauberem Wasser, zum Schutz der Tiere und Aufbau von neuen Einkommensquellen.

8. Was trägt der Reitsport zu der Aktion bei?

Neben der hohen Spendenbereitschaft der Turniergäste und der Reitsport-VIPs engagiert sich bisher vor allem die deutsche Dressur-Equipe für „Reiten gegen den Hunger“. Isabell Werth, Helen Langehanenberg, Kristina Sprehe und ihre Kolleginnen stellen sich mit Verlosungen, Reitunterricht, Autogrammstunden und Preisgeld-Spenden in den Dienst der guten Sache.

9. Was verbindet Howard Carpendale mit "Reiten gegen den Hunger"?

Der populäre Sänger aus Südafrika war von der Idee begeistert, mit einem seiner Lieder für die Aktion zu werben. Sein Song „Wie viel sind eine Billion?“ soll zur Hymne von „Reiten gegen den Hunger" werden. Der Titel stammt aus seinem neuen Album „Viel zu lang gewartet" und ist als Auskopplung auf dem Markt: Ein Euro pro Verkauf oder Download geht an die Aktion.

10. Auf welchen Tunieren ist "Reiten gegen den Hunger" präsent?

In diesem Jahr bisher bei „Horses & Dreams meets Austria“ in Hagen a.T.W., beim Balve Optimum am Schloss Wocklum (08.06-11.06) und beim Turnier der Sieger in Münster (10.8-13.8).

 

11. Können weitere Tuniere dazukommen?

Interessierte Veranstalter können sich jederzeit gerne melden. Alle Informationen:

Reiten gegen den Hunger
Silke Alberty / Büro Düsseldorf
Grafenberger Allee 32
40237 Düsseldorf
Telefon: 0172-2967797
E-Mail: info@reiten-gegen-den-hunger.de

Deutsche Welthungerhilfe e.V.
Ansprechpartner: Christian Rengier
Christian.Rengier@welthungerhilfe.de

12. Wie macht sich "Reiten gegen den Hunger" einer breiten Öffentlichkeit bekannt?

Die Zeitschriften der Bauer Media Group berichten laufend über Aktionen und Aktive sowie über die Arbeit der Welthungerhilfe. Fachpresse, Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen nehmen die Aktion auf den Turnierveranstaltungen wahr, wo sich „Reiten gegen den Hunger" mit einem bewegenden Film, mit prominenten Unterstützern und mit Info-Material präsentiert.

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