10.07.2017 | Nachbericht

Radfahren für Afrika

Im Juli startete die Tour de France in Düsseldorf. Mit dabei: die Welthungerhilfe als offizieller Charity-Partner. Jung und alt unterstützen die Atkion.

Grand Départ in Düsseldorf
Mit jeder geradelten Runde sammelten die Schulkinder Spenden ein. © Welthungerhilfe
Christian Rengier Team Engagement & Online Marketing

Am 1. und 2. Juli 2017 startete die Tour de France in Düsseldorf. Mit dabei: die Welthungerhilfe als offizieller Charity-Partner. Beim "verrücktesten Radrennen der Welt", initiiert im Jahr 1902 von Henri Desgrange, traten dieses Jahr ca. 198 Fahrer aus 22 Teams gegeneinander an. Auftakt waren die Einzelfahrten über insgesamt 14 Kilometer von der Messe aus durch die Düsseldorfer Innenstadt.

Freundeskreis Duesseldorf Gruppe Deutschland Freundeskreis Düsseldorf

Die Veranstaltung wurde vom Freundeskreis Düsseldorf unterstützt.

Welthungerhilfe als offizieller Charity-Partner

Neben den vielen weißen Ständen reihte sich auch ein grüner Stand ein, an dem rund um die Uhr reger Verkehr herrschte. Mit seinem Glücksrad und den "Welthungerhilfe Racing Team"-Biketrikots war der Welthungerhilfe-Aktionsstand bei Besuchern beliebt. Unterstützend zur Seite standen Personal-Trainer des Welthungerhilfe-Sportpartners Original Bootcamp, die den Stand zusätzlich mit Give-aways, Gutscheinen und sportlichen Mini-Parcours aufwerteten. 

Durch den Aktionsstand beim Auftakt der Tour de France in Düsseldorf konnten Spenden von über 1.200 Euro gesammelt werden.

Düsseldorfer Schüler engagieren sich

Auch die Schüler der 5. bis 10. Klasse des Erzbischöflichen Suitbertus-Gymnasium Düsseldorf sammelten radelnd Spendengelder. Eine Strecke von 20 Kilometern konnte von Bekannten, Freunden oder Familienangehörigen durch Spenden gefördert werden. Um für die Kinder und Jugendlichen zusätzlich einen Anreiz zu schaffen, bei der Spendenaktion einen Helm zu tragen, konnten Sponsoren auch spenden, wenn diese Vorsichtsmaßnahme berücksichtigt wurde. 

Die 4., 5. und 6. Klasse der ISR Neuss setzten sich ebenfalls für die Projekte der Welthungerhilfe ein. Auf dem Parkplatz der Schule wurde ein Radrennen-Parkour aufgebaut. Mit jeder geradelten Runde sammelten die Schulkinder Spenden von Bekannten, Freunden oder Familienangehörigen ein. Motiviert durch dieses simple Prinzip, versuchten sie in der vorgegebenen Zeit möglichst viele Runden zu schaffen. 

Das Erzbischöflichen Suitbertus-Gymnasium Düsseldorf und die ISR Neuss sammelten mit ihren Spendenaktionen insgesamt unglaubliche 25.000 Euro für den guten Zweck.

Eine Frau füllt sauberes Wasser aus einem Wasserhahn in Kanister. Dürre am Horn von Afrika

Die Welthungerhilfe leistet Nothilfe.

Wofür wurden die Spenden gesammelt?

Die Schüler und Schülerinnen setzten sich zum Ziel für die Menschen am Horn von Afrika möglichst viele Spendengelder zu sammeln. Die Hungerkatastrophe in vielen Ländern Afrikas dominiert aktuell die Arbeit der Welthungerhilfe. Anhaltende Dürren und immer schlechter werdende landwirtschaftliche Bedingungen haben dazu geführt, dass allein in Äthiopien, Kenia, Somalia und Südsudan über 12 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen sind. Vor Ort unterstützt die Welthungerhilfe, indem sie u.a. Brunnen saniert und sauberes Trinkwasser bereitstellt, Nahrungsmittel sowie Saatgut verteilt und Viehbestände wiederaufbaut - Hilfe zur Selbsthilfe. Ein Motto das die Stadt Düsseldorf und den hiesigen Freundeskreis der Welthungerhilfe schon seit fast zehn Jahren im Kampf gegen den Hunger vereint. 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Stadt Düsseldorf und allen Unterstützern und Unterstützerinnen, die mit ihrem Engagement zur Realisierung unserer Projekte beigetragen haben! 

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Letzte Aktualisierung 15.12.2017

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