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+++ Aktuelles zu Heuschrecken in Ostafrika +++

Die Insekten fressen in nur wenigen Minuten ganze Felder und Weideflächen kahl – mit dramatischen Folgen für die Bevölkerung auf dem Land. Millionen von Menschen brauchen Unterstützung.

Aktuelle Informationen zur Heuschreckenplage

Eine Jahrhundertkrise nimmt ihren Lauf

Seit einigen Jahren steigt die Zahl der Hungernden weltweit wieder an. Schuld sind Kriege und Konflikte, aber auch immer mehr Dürren und Fluten, die als Folge des Klimawandels vermehrt die Lebensgrundlagen der Menschen zerstören. Besonders betroffen ist Ostafrika. Dort kämpfte die Bevölkerung monatelang mit der verheerendsten Heuschreckenplage seit Jahrzehnten.

Heuschreckenplage in Ostafrika - die Gefahr ist noch nicht gebannt

In riesigen Schwärmen zogen die gefräßigen Insekten durch die Länder und zerstörten alles, was auf ihrem Weg liegt. An nur einem Tag kann ein Heuschreckenschwarm so viel Nahrung verschlingen, wie für 35.000 Menschen. In unseren Projektregionen Kenia, Äthiopien und Somaliland konzentrierten wir uns daher in den vergangenen Monaten sofort auf die Sicherung der Ernährungslage. Mittlerweile konnte eine große Zahl an Heuschreckenschwärme kontrolliert und die Bedrohung durch neue Schwärme eingedämmt werden.

Doch die Gefahr ist noch nicht vorüber: Ein Teil der Schwärme ist nordwärts gezogen, aktuell gibt es Brutstellen in Äthiopien, Jemen, Kenia und Somalia. Die ersten Schwärme sind bereits wieder im Süden von Äthiopien, in Somalia und Nordkenia unterwegs. Im schlimmsten Fall können sie in den nächsten Wochen auch Tansania, Uganda und den Südsudan erreichen. Dies könnte zu einer weiteren „Heuschrecken-Welle“ führen, die bereits im vergangenen Jahr Spuren der Verwüstung hinterlassen hat.

Die Heuschrecken fressen ganze Landstriche kahl. Sie vernichteten Getreidepflanzen, Weidegras und sogar Vorräte in den Häusern.

Besonders die ländliche Bevölkerung leidet stark unter den Folgen der Heuschreckenplage, da Weideland zum größten Teil vernichtet wurde und die Insekten große Teile der Ackerflächen zerstörten. Gleichzeitig sind die Preise für Nahrungsmittel und Tierfutter gestiegen. Kaum jemand hat Reserven und so befinden sich die Betroffenen in einer ausweglos erscheinenden Notlage.

Der Heuschreckenbefall wirkt sich verheerend auf die Ernten, die Viehwirtschaft und somit auf die Versorgung der Menschen mit Nahrungsmitteln aus.

Kelvin Shingles Landesdirektor Kenia

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Invasion der Heuschrecken

Heuschreckenschwärme, die Ernten und Weideland bedrohen, sind für viele Länder des Globalen Südens nichts Neues. Eine Plage in diesem Ausmaß hat es jedoch seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben. Begünstigt wurde diese durch extreme Klimaschwankungen. Doch was macht dieses Ungeziefer zu solch einer großen Gefahr?

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Hilfe ist weiterhin dringend nötig

Millionen Menschen sind auf Hilfe angewiesen. Für sie ist die Lage so dramatisch, dass ihnen der Hungertod droht, wenn die UN und andere Hilfsorganisationen sie nicht mehr versorgen können. Jedoch ist der Ex- und Import von Nahrungsmitteln infolge der Corona-Pandemie fast zum Stillstand gekommen. Landwirt*innen kommen während eines Lockdowns nicht mehr auf ihre Felder, Händler*innen können ihre Produkte nicht mehr auf Märkte bringen. Ostafrika braucht unsere Hilfe daher nun mehr denn je.

Im engen Austausch mit unseren Landesdirektoren und Helfer*innen vor Ort konnten wir bewährte Hilfsmaßnahmen den aktuellen Einschränkungen anpassen. Mit Nahrungsmittelversorgung, Sicherung des Tierbestands und Gesundheitsprävention sind wir in der Lage, schnell zu handeln! Doch dazu benötigen wir dringend Unterstützung. Bitte helfen Sie uns – mit einer Spende!

Gegen den Hunger in Ostafrika

Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende!

58€

58 Euro können einen halben Monat lang eine fünfköpfige Familie mit Nahrungsmitteln unterstützen.

170€

170 Euro kosten Fangzaun und Werkzeuge, mit denen ein Dorf die Heuschrecken bekämpfen kann.

Oder geben Sie Ihren Wunschbetrag ein

Transparenz und Qualität

Die Welthungerhilfe legt größten Wert auf einen transparenten und verantwortungsvollen Umgang mit den uns anvertrauten Mitteln. Dafür erhalten wir jährlich das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI).
Lesen Sie hier mehr zum Thema Transparenz und Qualität.

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