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Ebola-Epidemie in Sierra Leone Ebola virus epidemic in Sierra Leone
Sierra Leone

Energie für die Zukunft

Projektstatus laufend
Projektbudget 7.330.437,00 €
Themenschwerpunkt
Wirtschaftliche Entwicklung
Kerstin Bandsom Team Communications

Nach dem Ende der Ebola-Epidemie kämpft Sierra Leone verzweifelter denn je gegen Hunger und Armut. Landwirtschaft und Handel müssen dringend wiederbelebt werden. Dazu brauchen vor allem die ländlichen Gebiete eine funktionierende Stromversorgung. Gemeinsam mit ihren Partnern sowie finanzieller Unterstützung von der Europäischen Union entwickelt die Welthungerhilfe Lösungen für das Energie-Problem.

Energie für die Zukunft
Solarenergie ist ein Gewinn: Der Strom wird ins lokale Energienetz eingespeist und versorgt die Gemeinde so mit. © Welthungerhilfe

Die Menschen in Sierra Leone brauchen Strom für ihre Haushalte, die Verarbeitung ihrer Ernten, zum Kühlen, Kochen, zum Aufladen ihrer Handys und Licht machen. Auch Schulen, Krankenhäuser, kleine Betriebe zur Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte, Geschäfte und Verwaltungsgebäude sind auf Energie angewiesen. 

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Energiegewinnung auf Kosten der Umwelt

Bisher haben die Menschen und Institutionen in den ländlichen Gebieten ihren Energiebedarf mit Feuerholz, Holzkohle und Diesel-Generatoren gedeckt. Doch das Abholzen schadet der Umwelt und Diesel zu erwerben kostet viel Geld. Die Folge: Die Mehrheit muss ohne Strom auskommen. Damit sich das ändert, unterstützt die Welthungerhilfe Sierra Leone an drei Standorten beim Ausbau des Energiesystems.

In abgelegenen Dörfern wird in sogenannten Energiekiosken Solarstrom verkauft. Menschen ohne direkte Stromversorgung können ihre Handys, Taschenlampen oder Batterien gegen ein geringes Entgelt aufladen. Fachkräfte bilden die Gemeindemitglieder umfassend in Energie- und Umweltfragen, Stromverbrauch und demokratischen Prozessen aus. Auch die lokale Verwaltung und das nationale Energieministerium werden in das Projekt mit einbezogen. So sind Wartung und Unterhalt der Anlagen langfristig gesichert. 

Energie für die Zukunft
In Energiekiosken laden Kunden ihre Handys auf. © Welthungerhilfe

Auf Sonnenenergie setzen die Welthungerhilfe und ihre Partner auf der Halbinsel Western Area Peninsula. In den Gemeinden River Number 2 und John Obey werden mehr als 200 Haushalte mit Solarstrom versorgt. Auch Schulen, Kleinunternehmen, Gemeindezentren, die Forstverwaltung und nachhaltige Tourismuszentren kommen ans Netz. 

Die Dorfbewohner von Panguna im östlichen Distrikt Kenema profitieren von einem Energiesystem: Der Strom aus verschiedenen Photovoltaikanlagen wird ins lokale Energienetz eingespeist und versorgt die Gemeinde so mit Energie. 

Mit dem Aufbau von Solaranlagen zwischen 70 und 120 Kilowatt und einem Mini-Grid, einem lokalen Stromnetz, bringen die Welthungerhilfe und ihre Partner Energy for Opportunity (ENFO), IBIS und COOPI im Dorf Gbinti sauberen Strom in Haushalte, Unternehmen und Institutionen.

So hilft die Welthungerhilfe

(Projektnummer SLE 1024)

Alle Fakten zum Projekt

Jun 2014 Projektbeginn
Oct 2019 Projektende
7.330.437,00 € Projektbudget 2014
7.330.437,00 € Projektbudget insgesamt
Themenschwerpunkte
Nothilfe
Landwirtschaft & Umwelt
Ernährung
Wasser & Hygiene
Wirtschaftliche Entwicklung
Stärkung der Zivilgesellschaft
Flucht & Migration
Globale Verantwortung
In eigener Sache
Projekt-ID SLE 1024-14
Ansprechpartner
Kerstin Bandsom Team Communications

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